Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Wieder im Laurentiushaus fanden am Samstag, 25. März 2023 die Mitgliederversammlungen statt. Die Kolpingsfamilie hat nun mit Sebastian Hornig einen neuen Vorsitzenden, der von motivierten Mitstreitern im Vorstand unterstützt wird. Auch die Kolpingjugend wählte ein neues Jugendleitungsteam. 

Versammlung der Kolpingjugend

Jugendleiter Johannes Heubeck führte durch die verschiedenen Tagesordnungspunkte der Jugendversammlung.

Bei seinem geistlichen Wort sprach Patrick Lindermüller, geistlicher Leiter der Kolpingjugend, über den Heiligen Josef, dem Schutzpatron der Kirche und des Kolpingwerkes. 

Starke Jugendarbeit mit 17 Jugendgruppen 

Anschließend berichtete Jugendleiterin Veronika Hoffmann im Rückblick über 38 Veranstaltungen mit Jugendbeteiligung, 26 davon auch von der Jugend organisiert. Dabei gab es gleich mehrere Höhepunkte: Der Jugendausflug mit 80 Teilnehmern war ein tolles verlängertes Wochenende für alle. Ein riesiges Projekt war der Jugendmaibaum mit den vielen Vorbereitungen, dem grandiosen Einzug mit Manneskraft und dem traditionellen Aufstellen mit Schwalben sowie dem Maifest. Erst vor kurzem wurde der Jugendmaibaum mit dem 2. Platz beim Kolpingjugendpreis der Kolpingjugend Deutschland gewürdigt. Veronika bedankte sich daher beim AK Jugendmaibaum für seine tolle Arbeit. 

Ein Dank ging auch an alle Helfer bei den verschiedenen Aktionen, wie dem Hüttenaufbau in Bobingen und Oberschönefeld. Veronika betonte, dass u. a. durch solche Helfereinsätze unsere Jugendarbeit finanziert wird. Umso größer auch ihr Dank explizit für den Einsatz beim Christkindlmarkt, da im November und Dezember meist kein besonders schönes Wetter ist. 

Darüber hinaus pflegt die Kolpingjugend Traditionen, wie das Rätschen. Neu ist, dass nun auch Kolpingjugendmitglieder neben den Ministranten bei der Sternsingeraktion mitmachen dürfen. 

Herzstück der Jugendarbeit sind die aktuell 17 Jugendgruppen mit 38 Gruppenleitern. Rund 150 Kinder besuchen wöchentlich die Gruppenstunden, eine beeindruckende Zahl! 

Interessante Zahlen hatte auch Kassier Daniel Heuberger in seinem Kassenbericht dabei. 

Neuwahl des Jugendleitungsteams

Vor den Neuwahlen stand noch die Entlastung des Jugendleitungsteams sowie der Dank an alle Mitglieder auf dem Programm. Neun Jahre war beispielsweise Dani Kassier, zuvor war er schon zwei Amtszeiten als Beisitzer aktiv. Damit hat er die maximal mögliche Zeit im Leitungsteam der Jugend geleistet, wie Johannes hervorhob. 

Danach übernahmen mit Anna-Sophia Hornig und Sebastian Grußler zwei ehemalige Jugendleiter die Wahlleitung. Sie erklärten den jungen Zuhörern den Ablauf der einzelnen Wahlgänge, denn für einige der 30 stimmberechtigten Anwesenden war es die erste Wahl. Souverän stellten sich die vorgeschlagenen Personen im Anschluss vor und erklärten alle ihre große Begeisterung, die Jugendarbeit aktiv mitzugestalten. 

Wiedergewählt wurden die Jugendleitung mit Veronika Hoffmann und Johannes Heubeck sowie Schriftführerin Vanessa Schirmer. Neuer Kassier ist Niklas Geirhos. Beisitzer sind Johannes Bobinger, Sofie Bobinger, Lukas Huber, Marie Kraus, Philipp Leufen und Hanna Wagner. 

Versammlung des Gesamtvereins

Nach einer Pause eröffnete Vorsitzender Josef “Beppo” Bühler die zweite Versammlung des Abends.  

Eine Premiere war der Impuls von Stadtpfarrer Dominic Ehehalt, sein erster im Rahmen einer Mitgliederversammlung bei Kolping in Bobingen. Ehehalt gab den Anwesenden spannende Gedanken zum Wort “JA” mit auf den Weg. Denn dieses Wort der Zustimmung hat viele Bedeutungen. So bittet uns Gott um unser „Mittun“ – um unserer „Ja“ zu ihm und seinem Plan für unser Leben. Und wenn uns dieses Ja einmal schwer fällt, dann können wir die Gottesmutter Maria als Mittlerin und Fürsprecherin bitten. 

Josef Bühler bedankte sich für die geistlichen Worte, die eine “ordentliche Bewerbung auf das Amt des Präses” darstellten. Anschließend folgten zwei Spendenübergaben: 500 Euro für die Franziskanerinnen der St. Josefskongregation Ursberg und 3.000 Euro für die Pfarrei St. Felizitas. 

Über 800 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 36 Jahren 

Ein fester Tagesordnungspunkt ist der Bericht des Vorsitzenden. Seinen letzten Bericht bereitete Josef Bühler entsprechend auf und präsentierte zum Beispiel die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gremien, Arbeitskreise und Teams. Stolz zeigte er die Mitgliederentwicklung der Kolpingsfamilie Bobingen. Inzwischen zählen wir 818 Mitglieder, beeindruckende 371 gehören der Kolpingjugend bis 29 Jahren an. Dabei liegt der Altersdurchschnitt der Kolpingsfamilie Bobingen bei 36 Jahren. “Hier zeigt sich deutlich unsere sehr, sehr starke Jugendarbeit und diese aktive Gemeinschaft”, so Beppo. Zum Vergleich, der Durchschnitt im Kolpingwerk Deutschland liegt bei 59 Jahren. 

Weiter hob der Vorsitzende in seinem Rückblick einige Termine hervor: Die Gründung der Zustiftung, das Projekt Jugendmaibaum, der gelungene Vereinsaktionstag sowie der Faschingsball jeweils zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr, die Einweihung der Schautafel an der Kolpingkapelle, das Familienwochenende, welches spontan nach Bobingen verlegt werden musste, oder ganz aktuell das Theater mit über 500 Besuchern.

Eine durchweg positive Entwicklung hatte Kassier Sebastian Hornig in seinem Kassenbericht vorzuweisen. Die Versammlung entlastete daher den bisherigen Vorstand und den Kassier. 

Sebastian Hornig führt nun die Kolpingsfamilie

Im Anschluss übernahm Uli Oßwald als Wahlleiter. Unterbrochen wurden die Wahlen durch einen Feuerwehreinsatz, weshalb rund zehn Teilnehmer davon eilten. Doch auch dies zeigt, wie eng die beiden Vereine miteinander verbunden sind.  

Mit Sebastian Hornig stellte sich unser bisheriger Kassier zur Wahl als Vorsitzender. In seiner Vorstellung erklärte Sebi: „Wir sind ein gutes Team, wir arbeiten toll zusammen, da stelle ich mich auch diesem verantwortungsvollen Amt.“ Auch bei den anderen wurde deutlich, dass ihr Herz an der Kolpingarbeit hängt und dass sie mit großer Begeisterung die Inhalte und Programmpunkte der zweitgrößten Kolpingsfamilie Deutschlands gestalten möchten. 

Zu dieser Gemeinschaft passt auch sehr gut unser neuer Präses Dominic Ehehalt, der, wie er selbst betonte, als Jahrgang 1987, genau im Altersdurchschnitt liegt. 

In neuen Ämtern innerhalb des Teams wurden Judith Hitzelberger als 2. Vorsitzende und Walter Fehle als Schriftführer gewählt. Als Beisitzer wiedergewählt wurden Jürgen Bacher, Dieter Hoffmann und Berti Reiter. Hinzugekommen sind Teresa Bobinger, Robert Giemsa und Daniel Hitzelberger. Neue Kassiererin ist Maria Geirhos. Zudem gehört qua Amt die Jugendleitung zum Vorstand    

Als Kassenprüfer wurden Irmgard Heubeck und Reinhold Krebs wiedergewählt. 

Beppo Bühler bedankte sich bei allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, beim Fähnrich Maximilian Zerle sowie bei den langjährigen Lagerwarten Markus Wessinger und Markus Steininger. Nach neun Jahren, inklusive Umzug ins neue Lager, übergeben sie nun an Laurenz Hoffmann. Gesucht werden aktuell ein neuer Fähnrich und Unterstützung bei der Vereinsbuchhaltung

Im Namen des alten und des neuen Vorstands und der gesamten Kolpingsfamilie bedankte sich Sebi bei seinem Vorgänger. Eine Bildershow zeigte die vielfältigen Aktionen in den zwei Amtszeiten seit 2017. Danke, Beppo!   

Ausblick

Die nächsten Termine sind der Osterspaziergang für Familien mit Osternestbasteln sowie der Preisschafkopf am 1. April, das Rätschen an den Kartagen, der Tanz in den Mai mit dem darauffolgenden Frühschoppen am 1. Mai sowie tschambolaya mit Feldmesse und WarmUp am Sonntag und den Partys am Mittwoch und Freitag. Außerdem wird es neue tschambolaya Merchandising Artikel und Kolping T-Shirts geben, weitere Infos dazu folgen. 

Oasenzeit des Bezirks in Bobingen

Kolpingsfamilie, Liturgie

Am 05.März 2023 durfte unsere Kolpingsfamilie Gastgeber für die Oasenzeit des Bezirks Augsburg sein. Unter dem Motto “für Menschen wie dich” gestaltete Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer zusammen mit Gabi Schöner entspannte Stunden mit viel Musik, Impulsen und Austausch.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand natürlich Adolph Kolping, sein Leben und sein Wirken. Zusätzlich bereicherten die Lieder der von Pater Norbert Becker in Rom uraufgeführten Kolpingmesse den Nachmittag. Eine symbolische Zahl von 12 Teilnehmenden versammelte sich zum Abschluss der Veranstaltung im Stuhlkreis zum Tischgottesdienst. Diese persönliche Form miteinander Abendmahl zu feiern war etwas ganz Besonderes. Am Ende ging jede und jeder berührt und mit dem Gefühl bei Gott gut aufgehoben zu sein nach Hause.

 

Workshop Jugendleitungsteam und Vorstand

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Am 03. März 2023 trafen sich Jugendleitungsteam und Vorstand der Kolpingsfamilie zum gemeinsamen Workshop im Laurentiushaus. Moderiert wurde der Abend, an dem es um Zusammenarbeit und Kommunikation ging, von Johann Michael Geisenfelder und Tobias Mairle – beide vom Diözesanverband Augsburg.

Zum Abschluss ihrer Amtszeit und sozusagen als gute Basis für die kommenden Jahre wollten es die beiden Gremien der Kolpingsfamilie noch einmal wissen. Der Abend startete mit den Fragen “Was gelingt uns in unserer Zusammenarbeit besonders gut?” und “Was schätzen wir aneinander?”. Im zweiten Schritt formulierten Jugendleitung und Vorstand Wünsche, die das Miteinander weiter verbessern könnten. Da die Zeit begrenzt war, konnten in den gemischten Kleingruppen dann nicht zu allen Themen Ideen und konkrete Vorschläge erarbeitet werden. Sehr großen Anklang fand die Idee sich bei einem Kochabend gegenseitig zu verwöhnen. 

“Zusammen sind wir Kolping” war am Ende der Satz, der über allem stand. Beim gemeinsamen Pizzaessen im Jugendraum war das dann auch zu spüren. In lockerer Atmosphäre klang der Abend aus.

 

Wintersporttag

Kolpingsfamilie

Am 11. Februar 2023 traten 17 Schneebegeisterte die Fahrt ins Skigebiet Silvretta Montafon zum Kolping Bobingen Wintersporttag an.

Die Teilnehmer schlossen sich einer organisierten Fahrt, der Veranstaltung “Schneebeben” an. Bereits um 5.45 Uhr trafen sie sich am Bahnhof in Bobingen. Beim Treffpunkt stellten sie fest, dass sie ein bekannter Busfahrer befördern wird, nämlich Hans Bögler.

Bei Sonnenschein und super Schneeverhältnissen wurde gerodelt und skigefahren. Zum Abschluss feierten alle gemeinsam auf der Open Air Aprés Ski Party zur Musik des DJ’s auf 2.100 Metern Höhe. Die Bobinger ließen einen perfekten Tag mit dem Sonnenuntergang ausklingen, bevor sie sich auf den dreistündigen Heimweg machten.

 

Abendmesse und Chronikabend

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie, Liturgie

Das Salz der Erde und das Licht der Welt waren die zentralen Themen in der Abendmesse am 04.02.2023, die gemeinsam von Liturgieteam und Kolpingjugend gestaltet wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst konnten die Besucher im Laurentiushaus einen Blick in die Chronik der Jahre 1975 bis 1980 werfen.

Gleich mehrere gute Gründe gab es die Abendmesse am 04.02.2023 in der Pfarrkirche St. Felizitas zu besuchen. Zum Einen wurde sie attraktiv gestaltet von Liturgieteam und Kolpingjugend. Aus dem Evangelium standen die Sätze “Ihr seid das Salz der Erde” und “Ihr seid das Licht der Welt” inhaltlich und musikalisch im Mittelpunkt. Beides sei ein Auftrag an uns Menschen, den es bestmöglich nach unseren Fähigkeiten zu erfüllen gilt. Auch das Schlussgebet nach der Kommunion griff die Gedanken aus Kyrierufen, Predigt und Fürbitten wieder auf:

Du, guter Gott, begleite uns,

dass wir Salz der Erde und Licht der Welt sein können,

dass wir im Alltag füreinander da sein können,

dass deine Botschaft in der Welt spürbar wird.

Sei du die Mitte, aus der wir leben.

Sei du das Dach, das uns beschützt.

Sei Du die Kraft, die uns zusammenhält.

Sei du der Raum, in dem wir wachsen.

Sei du das Ziel, zu dem wir unterwegs sind.

Amen.

Am Ende des Gottesdienstes spendete Pfarrer Pluta den Blasiussegen, der gegen “Übel des Halses und jedem anderen Übel” wirken soll und vielleicht auch ein Anreiz für den einen oder anderen Besucher war.

Zum Anderen freuten sich sicher auch knapp 20 Kolpingschwestern und -brüder auf den anschließenden Chronikabend im kleinen Saal im Laurentiushaus. Gezeigt wurden die Jahre 1975 bis 1980. Für einige waren das die Anfänge ihrer Kolpingzeit. Mit dem Beamer konnten alle zusammen die digitalisierte Chronik und Dias dieser Jahre anschauen und kommentieren. Es ist immer wieder spannend sich selbst oder bekannte Gesichter auf den Bildern zu entdecken und viele alte Geschichten wurden in launiger Runde zum Besten gegeben. In kleineren Gruppen konnte zusätzlich in der ausgelegten Chronik geblättert werden und die älteren Anwesenden haben sich auch dort auf den Fotos selbst wieder gefunden. Im Anschluss saß man noch gemütlich beisammen und der Schatz an Anekdoten schien endlos.

Christbaumsammelaktion 2023

Kolpingsfamilie

Etwa 50 Helfer und 12 Traktoren trafen sich bei bestem Wetter am Laurentiushaus zum diesjährigen Christbaumsammeln am 14. Januar.

Nach der Sicherheitsunterweisung verteilten sich die Helfer auf die Wagen, und dann ging es für die Gespanne ins Stadtgebiet und in die Siedlung, um die bereits am Straßenrand abgelegten Bäume einzusammeln. Insgesamt wurden 26 Fuhren zum Abladeplatz gebracht, bei dem es dann am Schluss schon eng für die Traktoren wurde. Gegen Mittag waren alle Gebiete fertig gesammelt. Anschließend konnten sich die Ehrenamtlichen im Laurentiushaus bei einer Gulaschsuppe wieder aufwärmen.

 

Strohschießen

Kolpingsfamilie

Am 30. Dezember, der vorletzte Tag im Jahr 2022, trafen sich wieder zahlreiche Mitglieder unserer Kolpingsfamilie zum traditionellen Strohschießen im Laurentiushaus.

Den Wettbewerb begonnen hatte die Kolpingjugend, bei der die jüngeren Teilnehmenden das Luftgewehr zum Schießen auch auflegen durften. Dies spiegelte sich dann auch im Ergebnis der Jugend wieder: 1. Platz: Julius Fischer (46 Ringe), 2. Platz: Michael Mattler (43 Ringe) und 3. Platz: Moritz Rohrer (41 Ringe).

Danach durften die Erwachsenen ihr Glück oder Können am Luftgewehr unter Beweis stellen. Hier lag die Streuung des Schießergebnisses etwas höher: 1. Platz: Stephan Wagner (36 Ringe), 2. Platz: Michael Zobel (35 Ringe), 3. Platz: Jürgen Bacher (34 Ringe). Beim Auspacken der teilweise recht originell und aufwendig verpackten Geschenke, musste so mancher doch mehr Zeit und Kraft aufwenden, als es auf den ersten Blick aussah.

Weihnachtspakete für die Ukraine

Kolpingsfamilie

Eine stolze Menge von 1.089 Kartons gefüllt mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und kleinen Geschenken für die Kinder haben die Kolpingsfamilien in Stadt und Landkreis Augsburg und im Landkreis Dillingen gesammelt. Am 4. Advents-Samstag transportierte auch unsere Kolpingsfamilie die in Bobingen gesammelten Pakete nach Gersthofen. Mit dem Johanniter Weihnachtstrucker werden sie nun am 20. Dezember zu Kolping in der Ukraine transportiert und dann an bedürftige Familien verteilt. 

“Da erübrigt sich jedes Fitnesstraining” hörte man in den letzten zwei Wochen immer wieder von den Beteiligten an der Kolping-Weihnachtsaktion. Zuerst brachten die vielen Spender das doch recht schwere Päckchen ins Pfarrbüro oder zur Stadt Bobingen. Fast jeden zweiten Tag wurde dann eine Wagenladung in den Kolpinganhänger im Lager umgeladen und am 17.12.2022 fuhren das Gespann aus Anhänger und Bus, sowie ein weiterer Lieferwagen, nach Gersthofen zum Laden des großen 40 Tonnen LKW-Aufliegers. Insgesamt 219 Kartons aus Bobingen wanderten dort von Hand zu Hand und wurden auf Paletten gestapelt und verpackt. Bei Sonnenschein und klirrender Kälte wurde den sechs Bobingern dabei schnell warm. Ein Tässchen Glühwein, bzw. Kinderpunsch wärmte zusätzlich.

Von Gersthofen über Donauwörth bringen die Johanniter Weihnachtstrucker die im Bezirk Augsburg gesammelten Pakete nun direkt zum Kolpingwerk Ukraine in Czernowitz.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern und Helfern! 

Elternkurs KESS erziehen

Kolpingsfamilie

Erziehen mit mehr Gelassenheit, das wünschen sich viele Eltern im Umgang mit ihren Kindern. An fünf Terminen im November und Dezember 2022 trafen sich zehn Mütter und Väter, um mehr über eine „kesse“ Erziehungshaltung im Alltag zu lernen. Eine Wiederholung und Fortsetzung des interessanten Elternkurses „Kess-erziehen“ soll im nächsten Jahr folgen.

Gut angenommen wurde der Kurs, den unsere Kolpingsfamilie Ende des Jahres anbot. Dabei standen die sozialen Grundbedürfnisse von Kindern im Mittelpunkt: sich geliebt und zugehörig fühlen, sich fähig fühlen, mitsprechen und mitentscheiden dürfen, sich sicher und geborgen fühlen. Vor diesem Hintergrund wurden die sogenannten störenden Verhaltensweisen von Kindern, wie z.B. Machtkämpfe und das Ringen um Aufmerksamkeit, neu interpretiert. Die Grundidee: Gehen Erziehende unmittelbar auf die unbefriedigten Bedürfnisse ein, werden so manche anstrengenden Verhaltensweisen von Kindern überflüssig. Kinder sollen außerdem in ihrer Entwicklung zur Selbstständigkeit und zu sozial kompetenten Menschen gefördert werden. Diese Anliegen wurden an den fünf Kursabenden mit Impulsen, Übungen und Austauschrunden kurzweilig vermittelt. Das führte insgesamt zu „Weniger Stress. Mehr Freude“ (so der Titel des Elternkurses) im Familienalltag – und eröffnete Wege und Anregungen für ein entspanntes Miteinander von Kindern und Eltern.
„Es tut gut zu hören, dass andere mit ähnlichen Situationen zu kämpfen haben“, zieht eine Teilnehmerin am KESS erziehen Elternkurs Bilanz, „Es ist auch nicht alles neu, was man hört, aber es hilft schon sich manches einfach wieder bewusst zu machen.“
Nathalie Hausdorf, zertifizierte Kess-Elterntrainerin, leitete den Kurs. Auch sie ist vom Konzept überzeugt: „Kess Kurse steigern die Kompetenz der Eltern! Und es ist sehr schön zu sehen, wie schon die Austauschrunden Entspannung und auch neue Ideen für den Erziehungsalltag bringen“. Angedacht ist bereits ein Auffrischungsabend für die Teilnehmenden und eine Wiederholung des Kurses im Herbst für alle zusätzlich Interessierten. Im Februar besucht Nathalie die Ausbildung zum Thema “Abenteuer Pubertät”, sodass die Kolpingsfamilie auch einen Kurs für Eltern mit älteren Kindern mit ins Programm aufnehmen kann.

 

Adventsfeier der Nestgruppe

Kinderbetreuung, Kolpingsfamilie

Eine stimmungsvolle Adventsfeier haben die Familien der Nestgruppe am Grillplatz in Straßberg gefeiert.

Imke Nees, Leiterin der Nestgruppe, hat alle Nestgruppen-Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern am Freitag, 09. Dezember 2022 zum Wintergrillen in Straßberg eingeladen. Passend dazu fiel am Vormittag etwas Schnee, sodass mit den aufgestellten Windlichtern schnell eine stimmungsvolle Atmosphäre entstand. Dazu haben die Familien gemeinsam mehrere Weihnachtslieder gesungen, welche die Kleinen eifrig mit Rasseln und Glöckchen begleitet haben. Die kleinen Mäuse fanden den Ausflug an den Waldrand ganz aufregend und haben sich auch die mitgebrachten Plätzchen, die Grillwürstchen und den Punsch schmecken lassen. Auch für die Eltern war es schön, sich einmal länger unterhalten zu können und sich vor allem über die Erfahrungen beim Elterndienst auszutauschen, den alle als einen sehr schönen Einblick in den Alltag der Kinder in der Nestgruppe erleben. 

Hintergrund: Die Nestgruppe ist ein Angebot der Kolpingsfamilie an drei Vormittagen in der Woche  und eine Alternative zur Kinderkrippe

Nikolausbesuche 2022

Advent, Kolpingsfamilie, Nikolaus

Die Nikolausaktion ist seit knapp 70 Jahren ein fester Bestandteil der Kolpingarbeit in Bobingen. Im Dezember 2022 waren die Nikolausteams wieder in gewohnter Weise unterwegs und haben viele Kinderaugen zum Strahlen gebracht.

Bereits im Vorfeld der Hausbesuche gibt es für die Helfer einiges zu tun: Das Nikolausbüro nimmt ab Anfang November Anmeldungen entgegen und koordiniert die Einsatzpläne für die einzelnen Teams. Außerdem müssen Gewänder, Bärte und weitere Utensilien durchgesehen werden.

Viele Ehrenamtliche helfen gerne bei dieser besonderen Aktion im Advent mit. Doch noch viel mehr freuen sich meist die Kinder auf den Besuch vom Heiligen Bischof Nikolaus und seinem treuem Begleiter Knecht Ruprecht, der in Bobingen stets als freundlicher Helfer auftritt und die Geschenke verteilt. Für die Verantwortlichen war 2022 endlich auch wieder ein Jahr ohne große Einschränkungen (siehe auch Nikolausvideo 2020 sowie Besuche im Freien 2021). 

Koordinator Franz Handschuh zieht Bilanz zur Nikolausaktion 2022

  • Der Bischof Nikolaus und sein Begleiter Knecht Ruprecht machten am 5. und 6. Dezember 118 Hausbesuche und besuchten dabei 419 Kinder.
  • Zusätzlich wurden 17 Kita-Gruppen und 9 Schulklassen besucht.
  • Dazu kamen noch rund 10 Sondertermine bei Vereinen und Organisationen, sowie der Auftritt beim Bobinger Christkindlesmarkt am ersten Adventswochenende. 
  • Um dies zu stemmen waren rund 50 Kolpingmitglieder als Nikolaus, Ruprechte, Fahrer und Helfer im Hintergrund im Einsatz.

Mit dem Erlös der Nikolausaktion unterstützt die Kolpingsfamilie ausgewählte soziale Projekte. Weitere Infos dazu. 

 

 

Spielenachmittag

Kolpingsfamilie

Wenn sich Mister X, jede Menge Werwölfe und noch so manche andere Persönlichkeit im Jugendraum versammeln, hatte die Kolpingsfamilie wohl zum Spielenachmittag geladen.

Am zweiten Adventssonntag, am 04. Dezember 2022, fanden sich 15 Spielbegeisterte zusammen, um alte Brettspielklassiker, neue Gruppenspiele sowie ein besonderes Spiel, das in Kaufering erfunden wurde, gemeinsam zu spielen. Mit jedem Spiel wechselten die Besetzungen der Spielgruppen und so vergingen, gestärkt mit Kuchen, insgesamt drei Stunden wie im Flug. 

Gedenktag 2022

Kolpingsfamilie

Am 03. Dezember feierte unsere Kolpingsfamilie in diesem Jahr den Gedenktag. Nach einem stimmungsvollem Gottesdienst ging es zum gemeinsamen Abend ins Laurentiushaus.

Mit Kerzenlicht und Kolpingbläsern konnten sich die Besucher des Kolpinggedenktages schon in der Samstagsabendmesse auf Adolph Kolping einstimmen lassen. Gestaltet durch unser Liturgieteam stand der Gottesdienst ganz im Zeichen des Schuhmachers. Sehr kindgerecht und anschaulich wurden verschiedene Lebenssituationen durch Schuhe symbolisiert. Stadtpfarrer Ehehalt ermutigte die Anwesenden Spuren in unserem Umfeld und in unserer Welt zu hinterlassen. So wie es auch Kolping in seiner Zeit getan hat und Jesus Christus es täglich in unserem Leben tut. Im Anschluss an die Abendmesse zogen Fahne, Banner und Besucher über den Rathausplatz ins Laurentiushaus.

Ehrungen und Neuaufnahmen

Vorsitzender Josef Bühler jun. sprach es zur Begrüßung aus: Endlich sind wir wieder im gewohnten Rahmen zum Gedenktag versammelt! In Konkurrenz zum gleichzeitig stattfindenden Handballspiel und in Anbetracht der vielen Erkältungen musste man mit den rund 70 anwesenden Personen zufrieden sein, auch wenn sie im großen Saal etwas verloren wirkten. Nach der Begrüßung übernahm Pfarrer Dominic Ehehalt das geistliche Wort und Totengedenken. Im vergangenen Jahr sind doch einige unserer älteren Kolpingmitglieder verstorben. Danach führte er gemeinsam mit Josef Bühler und Walter Fehle die Ehrungen durch. 

In diesem Jahr können wir eine 25-jährige Mitgliedschaft, vier 40-jährige und eine 65-jährige Treue zur Kolpingsfamilie ehren. Ludwig Oßwald nahm den Geschenkkorb sichtlich stolz entgegen. Deutlich höher ist die Zahl der Neuaufnahmen: 45  Mitglieder traten 2022 unserem Verein bei, darunter zwei Jugendgruppen. Die “Wilden Hühner” hatten schon ein Plakat vorbereitet und eroberten damit die Herzen der Anwesenden. Große Sympathie wurde auch dem einzigen anwesenden Jungen der “Adler” entgegengebracht, der auf die Bühne kam. Insgesamt sind es elf Jungs und zehn Mädels in den neuen Gruppen, die sich bereits seit Herbst regelmäßig treffen. Dazu gehören natürlich auch die engagierten Gruppenleiter, die von der Jugendleitung ein Starterpaket überreicht bekamen.

Abschied

Anschließend eroberten “Die Neutralen” die Bühne mit ihrer Seifenkiste. Da sie inzwischen 18 Jahre alt geworden sind, ist ihre aktive Gruppenphase nun vorbei und sie bedankten sich bei ihren Gruppenleitern. Ebenfalls vorbei ist die Zeit bei den jungen Erwachsenen für die Mitglieder, die 30 Jahre alt geworden sind. Sie zählen nun zu den Erwachsenen und bekamen eine entsprechende Anstecknadel. Eine große Freude machte die scheidende Jungengruppe den neuen Grüpplingen, als sie in ihre Seifenkiste durften und so gemeinsam aus dem Saal zogen.

Informationen und Dank

Zum Ende des Abends wies Josef Bühler noch auf die anstehenden Neuwahlen im nächsten Jahr hin und Walter Fehle machte auf einige Themen und die dazu ausliegenden Flyer aufmerksam. Interessant könnte für die Mitglieder die Möglichkeit des Einmalbetrags sein. Auch für die gegründete Zustiftung gibt es inzwischen ein Infoblatt und ganz aktuell läuft die Aktion “Ein Weihnachtspaket für die Ukraine”

Johannes Heubeck und Veronika Hoffmann zeigten zum Abschluss kleine Videos vergangener Highlights wie tschambolaya, dem Jugendmaibaum oder Jugendausflug.

Mit dem Dank an Liturgieteam und Kolpingbläser, Gärtnerei Sirch und an Küche und Ausschank schloss Josef Bühler den offiziellen Teil des Abends ab.

 

Adventsfenster 2022

Advent, Kolpingsfamilie

Vom 01. bis 24. Dezember 2022 öffnen sich dieses Jahr wieder die Adventsfenster im Bobinger Stadtgebiet. Ab 18 Uhr wird für 30 Minuten erzählt, gesungen, gemeinsam Plätzchen gegessen oder Punsch getrunken.

In der Vorweihnachtszeit jeden Abend ein anderes, liebevoll gestaltetes Adventsfenster in unserer Stadt aufzusuchen, ist in Bobingen zur Tradition geworden. Ursprünglich ins Leben gerufen wurde dieser Brauch vom Heimatverein der Hochsträßler. Hinter den 24 Fenstern an den unterschiedlichen Adressen verbirgt sich nicht nur allerlei Überraschendes, Besinnliches und Musikalisches, sondern auch Liebe zum Detail und ehrenamtliches Engagement. Da unserer Kolpingsfamilie mit gut 800 Mitgliedern einer der stärksten Vereine im Ort ist, bieten wir seit 2009 im meist zweijährigen Rhythmus das Adventsfenster an. (Zu den Adventsfenstern 2018 und 2020.)

Herzlich eingeladen sind nicht nur Kolpingmitglieder, sondern alle Bobinger, die Stationen in der Adventszeit zu besuchen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die das ermöglichen!

Hier sind alle Adressen im Überblick zu finden.

Die einzelnen Adventsfenster 2022

  Adventsfenster 23

Familie Pfundmeier gestaltete das 23. Fenster. 

Adventsfenster 22

Vorlage für das 22. Adventsfenster war das Pixibuch “Das letzte Geschenk”. Die Töchter der Familie Zeiper haben sich ein Bild daraus ausgesucht, fleißig gebastelt und das Fenster dekoriert. Passend dazu wurde die Geschichte vorgelesen. Danach gab es Tee und Plätzchen. 

Adventsfenster 21

Am 21. Dezember hörten die Besucher eine Weihnachtsgeschichte von Astrid Lindgren, vorgelesen von Michael Ammer, und “Oh Tannenbaum”, vorgesungen von der 2-jährigen Tochter. Im Anschluss wurde bei Punsch, Glühwein und Lebkuchen noch gemütlich geratscht. 

Adventsfenster 20

Es wurde die Geschichte vom traurigen Weihnachtsbaum vorgelesen, danach gab es noch Glühwein/Kinderpunsch und leckere Schupfnudeln bei Familie Deutschenbaur.
Adventsfenster 19

Das 19. Adventsfenster erleuchtete am Wasserturm und wurde vom Obst- und Gartenbauverein Bobingen organisiert. Es spielten vier Bläser und die Besucher sangen gemeinsam mehrere Weihnachtslieder. Bei Kerzenschein und Feuerschale ließen sich Jung und Alt Apfelmost, heißen Apfelsaft, leckere Äpfel und Wienerle in der Semmel schmecken. 

Adventsfenster 18

Das Fenster bei Familie Burghauser-Bauschinger schmückte ein Advents-Tannenbaum, der seit dem 1. Dezember immer voller wurde. Denn jeden Morgen kam eine neue Weihnachtskugel hinzu und zu jedem Advent wurde er eine weitere Kerze „angezündet“. Am 18. Dezember, dem 4. Advent, hingen also 18 Kugeln am Baum und es brannten alle Kerzen. Und dann hatten wir auch noch Schnee. Schöner hätte es nicht sein können!

Die Besucher genossen einen wunderschönen Winterabend bei Punsch, Glühwein, Stockbrot und Plätzchen am Feuer. 

Adventsfenster 17

Bei Kerzenschein und um die Feuerschale versammelt konnten die Besucher am Samstag die Musik der Flötengruppe genießen sowie zwei Geschichten hören. Zum Abschluss gab es noch Punsch, Glühwein, Plätzchen und Lebkuchen.

Adventsfenster 16

Hier war das Thema “Wichtelweihnacht.” Bei Lebkuchen, Punsch und Lagerfeuer hat Familie Mögele die Geschichte vom „ kleinen Weihnachtswichtel“ vorgelesen. Diese Geschichte und ein Wichtelausmalbild gab es dann auch für alle zum Mitnehmen.
Adventsfenster 15

Auf dem Hof von Familie Fischer erleuchtete das 15. Adventsfenster neben einer großen Krippe. Anja Fischer las die Geschichte “Der Weihnachtsstern” vor.

Adventsfenster 14

Das 14. Adventsfenster bei Familie Gebert erzählt die Geschichte von Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem. Zum gemütlichen Abschluss gab es Punsch und Lebkuchen.

Adventsfenster 13

13. Dezember – Heilige Lucia – gestaltet von Familie Schindler

  • Sie gilt als Licht- und Hoffnungsbringerin in der dunklen Jahreszeit.
  • Im Mittelalter zählte Lucia zu einer der berühmtesten Heiligen des Abendlandes. Zu dieser Zeit wurden die Kinder auch am Lucia-Tag beschert.
  • Lucia lebte im dritten Jahrhundert. Der Legende nach soll Lucia ihnen Lebensmittel in ihre Verstecke gebracht haben. Damit sie die Hände frei zum Tragen hatte, setzte sie sich einen Kranz mit Lichtern auf den Kopf.
  • Viele Bräuche am Lucia Tag z. B. in Schweden mit der Lucienbraut und den Lussekatter (Safran Hefe) oder in Italien mit Lichterprozessionen, aber auch bei uns in Deutschland wie z. B. die Luzienhäuschen in Fürstenfeldbruck.
Adventsfenster 12

Mit musikalischer Begleitung wurde bei Familie Schmitz das 12. Adventsfenster präsentiert. 

 

Adventsfenster 11

Zu Beginn der gestalteten halben Stunde haben die Besucher bei Familie Esterbauer eine lustige Adventsgeschichte über die Herbergssuche angehört. Danach gab es noch ein Weihnachtsrätsel: Es wurden kurze Geschichten rund um Weihnachten vorgelesen und die Leute konnten sich überlegen, ob diese wahr oder falsch sind. Zum Abschluss gab es noch Glühwein, Punsch sowie Lebkuchen und Plätzchen.   

Adventsfenster 10

Bei Familie Letroe wurden vier Weihnachtslieder gesungen, die von Familienmitgliedern mit Instrumenten begleitet wurden. Außerdem hat Sabine Latroe ein Gedicht zum Thema Licht vorgelesen und passend dazu wurden Sternwerfer an die Kinder verteilt. Als Mitgebsel gab’s ein Teelicht mit einer Botschaft drin. Zum gemütlichen Abschluss wurde selbstgemachter Glühmost und Punsch mit Lebkuchen gereicht. 

 

Adventsfenster 9

Das Fenster möchte das “Hochfest Maria ohne Sünde” vom 8. Dezember vertiefen. Die hier ausgestellte Marienstatute ist die Muttergottes von Lourdes. Dieser Ort hat zu dem Fest eine besondere Beziehung: Im Jahr 1858 erschien dort der Hl. Bernadette mehrmals die Jungfrau Maria. Nach ihrem Namen gefragt, bekam Bernadette die Antwort: ” Ich bin die unbefleckte Empfängnis”. Der Himmel selbst bestätigte damit diese Glaubenswahrheit, die vom Papst 4 Jahre zuvor offiziell verkündet wurde.

Weiter Einzelheiten zu “Maria, Lourdes und der Hl. Bernadette” stellte Familie Hartl in einem kleinen Nebenfenster durch eine Power-Point-Präsentation dar. 

Adventsfenster 8

Bei Familie Bobinger wurde das Adventsfenster am 8. Dezember enthüllt. Im Anschluss konnten sich die Besucher im Garten mit Punsch und an einer Feuerschale wärmen.

Adventsfenster 7

“Der kleine Stern und der Waldadvent” war die Geschichte beim 7. Adventsfenster bei Familie Mattler. 

 

Adventsfenster 6

Beim Eiscafé Lazzaris gestaltete die Mädchenjugendgruppe „Partylamas” das Adventsfenster und lasen in verteilten Rollen die Geschichte vom Bischof Nikolaus und der wundersamen Kornvermehrung.

Adventsfenster 5

Am Kindergarten Arche Noah konnten rund 30 Besucher das adventlich gestaltete fünfte Fenster entdecken. Das Team sammelte zudem Spenden für die Ukraine.  

Adventsfenster 4

Am zweiten Adventssonntag wurden bei Familie Wiedemann zu Beginn die ersten beiden Strophen vom Lied „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ gesungen. Danach wurde die Geschichte „Der Tag der lachenden Lebkuchen“ vorgelesen. Die Geschichte handelt vom Lebkuchengeist, der den Menschen in der dunklen, stressigen Vorweihnachtszeit mit seinen lachenden Gebäcken die Fröhlichkeit zurückbringt. Passend zu der Geschichte gab es im Anschluss selbst gebackene, lachende Lebkuchen, Plätzchen und Punsch.

 

Adventsfenster 3

Aufhänger beim dritten Adventsfenster beim Pfarrbüro war eine Schatzkiste, die Stadtpfarrer Dominic Ehehalt mitgebracht hat. Sie sollte die Frage symbolisieren, das jeder von uns einen Schatz hat. Was ist mir also wichtig? 

Das Glück der Menschen
das liegt nicht in Geld und Gut,
sondern es liegt in einem Herzen,
das eine wahrhafte Liebe und Zufriedenheit hat.
(Seliger Adolph Kolping)

Abschließend wurde die Schatztruhe geöffnet und für jeden Teilnehmer gab es eine schokoladige Überraschung.

Adventsfenster 2

Stimmungsvoll war es beim zweiten Adventsfenster in der Bahnhofsstraße bei Familie Stadler. Es wurde die Geschichte vom Hasen und dem Wolf vorgelesen, die auch am Fenster zu sehen ist. 

 

Adventsfenster 1

Das erste Adventsfenster war bei „hauser – kaffee tee gewürze”. Die Besucher konnten der Geschichte „Großmuatt’rs Bierazelta“ lauschen und sich auf den Advent einstimmen.

 

Familienwochenende in Bobingen

Kolpingsfamilie

Das eigentlich im Haus Hildegard in Pfronten geplante Familienwochenende vom 7.-9. Oktober 2022 wurde uns leider wegen Personalmangels sehr kurzfristig abgesagt. Aufgeben war jedoch keine Option und so wurden die ursprünglich geplanten Aktivitäten und Themen, die heuer unter dem Motto „Ich finde einen Schatz“ standen, kurzerhand ins Laurentiushaus und an den Grillpatz in Straßberg verlegt. Insgesamt sind alle zehn Familien mit 18 Kindern der gebotenen Flexibilität gefolgt und haben wertvolle und entspannte Zeit miteinander verbracht.

Nach der kurzfristigen Planänderung fanden sich alle Teilnehmer am Freitagabend auf dem Straßberger Grillplatz ein und wanderten gut 60 Minuten mit Taschenlampen durch den dunklen Wald. Bei den ungewohnten Lichtverhältnissen erschienen vielen vertraute Gegenstände plötzlich ganz anders. Der Schatz des Abends, den die Kinder im Wald gefunden haben, waren Leuchtbänder, die den Rückweg heller werden ließen. Bei trockenem Wetter und noch angenehmen Temperaturen verbrachten wir danach noch einige Zeit am Grillplatz und genossen den Abend beim Austausch mit spielenden und umherrennenden Kindern.

Geschichte hören, Schatzkiste basteln

Am nächsten Tag trafen wir uns nachmittags im LH und haben zuerst eine Geschichte vom kleinen Tiger und seinem Freund, dem Bär, gehört. Dabei wurde Ihnen bei vielen Bekanntschaften und Abenteuern deutlich, dass es nicht auf materielle Dinge ankommt, sondern der wahre Schatz echte Freundschaften sind. Anschließend konnte jedes Kind im kleinen Saal seine eigene Schatzkiste ganz nach den eigenen Vorstellungen basteln. Dazu lagen unterschiedlichste Materialien, Farben und Hilfsmittel bereit, so dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt wurden. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten wurden von den Kindern teils mit Hilfe von Mama und Papa voll ausgenutzt und so entstanden viele individuelle kleine Kunstwerke.

Andacht im Jugendraum

Nach der heiteren Bastelaktion fand im Jugendraum eine kleine Andacht statt, bei der die Kinder mit ihrer selbst gebastelten Schatzkiste im Kreis saßen und sich Gedanken über Schätze machen konnten. Dabei kam schnell heraus, dass ein Schatz für jeden etwas Unterschiedliches darstellt, wie von den Beiträgen der Kinder zu entnehmen war. Eines ist aber gewiss: Für den lieben Gott ist jeder Einzelne ebenfalls ein Schatz. So durften die Kinder Ihre Schatzkiste öffnen und entdeckten zu ihrer Überraschung im Deckel einen kleinen Spiegel. Darin haben die Kinder sich selbst als Schatz entdeckt.

Zum Abschluss wurde noch Pizza für alle bestellt und es begann der gemütliche Teil. Abends zur Bettgehzeit war das diesjährige verkürzte Familienwochenende schon zu Ende. Obwohl der ursprüngliche Plan durchkreuzt wurde, haben wir das Beste daraus gemacht und eine gelungene Aktion im Rahmen der Familie erlebt.

Herbst-Altpapiersammlung

Kolpingsfamilie

Trotz anfangs etwas widriger Wetterverhältnisse trafen sich wieder zahlreiche Helfende zur Altpapiersammlung am 24. September auf dem Gelände der Firma Schlichtling.

So konnten auch bei der diesjährigen Altpapiersammlung im Herbst wieder 9 Bulldog-Gespanne durch Bobingen fahren, worauf die fleißigen Freiwilligen das am Straßenrand bereitgestellte Altpapier und die Altkleider aufluden. Bei der Menge der Altpapier- und Kleiderspenden ist in den letzten Jahren leider ein deutlicher Rückgang zu bemerken. Dieses Mal wurde – zusammen mit der am Freitagabend von Ursberg geholten Waren – ein Sammelergebnis von ca. 5 Tonnen Altkleider und 17 Tonnen Altpapier zusammengetragen.

 

Andacht und Einweihung Schautafel

Kolpingkapelle, Kolpingsfamilie, Liturgie

Traditionell fand zu Schulbeginn am 16. September 2022 unsere Andacht an der Kolpingkapelle statt. Neu war diesmal nicht nur die Schautafel zur Entstehungsgeschichte der Kapelle, auch Stadtpfarrer Dominic Ehehalt war zum ersten Mal vor Ort.

Bereits vor einigen Wochen konnten aufmerksame Passanten die ersten Aktivitäten an der Kolpingkapelle beobachten. Denn der Platz rund um die Stele wurde eingefasst und neu aufgekiest. Auch die marode Sitzbank soll demnächst ersetzt werden. Sie ist bereits bestellt und wird das Ensemble dann ergänzen. Gerade noch rechtzeitig vor der Andacht wurde dann am Donnerstag die Schautafel zur Kapelle montiert und konnte eingeweiht werden.

Rund 30 Besucher kamen zur Andacht, die mit einem Blick auf die schöne Kulisse und in die Weite begann. Das Liturgieteam spannte den Bogen bis zu den Bergen im Süden. In den Fürbitten und Impulsgedanken wurde einerseits die Natur und die Verbundenheit mit Gott thematisiert und andererseits auch symbolisch die Berge und Täler unseres Lebens in den Blick genommen. Im Segen und im Schlusslied baten wir Gott uns auf unserem Weg zur Seite zu stehen und zu uns zu halten.

Nun lädt die Schautafel ein an diesem schönen Platz innezuhalten und nachzulesen. Auch die Entstehungsgeschichte der Kolpingkapelle zeigt das Auf und Ab des Lebens. Sie ist ein Beispiel für den Beistand Gottes auf den wir uns auch damals verlassen konnten.

Andacht und Abschied

Kolpingsfamilie, Liturgie

Am 27.07.22 lud die Kolpingsfamilie zur Andacht im Singoldpark ein. Beim traditionellen anschließendem Eisessen konnten sich die Mitglieder von Theresia Zettler und Präses Thomas Rauch verabschieden.

Mit der Andacht am Kolpingkreuz wurden in diesem Jahr nicht nur die Schüler und Schülerinnen in die Ferien verabschiedet. Auch Theresia Zettler und Thomas Rauch nutzten die Gelegenheit um Auf Wiedersehen zu sagen.

Passenderweise wählte das Liturgieteam das Thema  “Zeit” für die Andacht aus. Der vorgelesene Bibeltext zeigt einige Facetten dazu auf:

Alles hat seine Stunde, für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:

Eine Zeit zum Anreisen und eine Zeit zum Abreisen.
Eine Zeit zum Aufstehen und eine Zeit zum Schlafen gehen.
Eine Zeit zum Kennen lernen und eine Zeit zum Verabschieden.
Eine Zeit für Gemeinschaft und eine Zeit für’s Alleinsein.
Eine Zeit für Gedanken und eine Zeit für einen Austausch.
Eine Zeit zum Baden gehen und eine Zeit zum Trocknen.
Eine Zeit zum Wandern und eine Zeit zum Stehenbleiben.
Eine Zeit für Aktionen und eine Zeit der Ruhe.
Eine Zeit für Spaß und eine Zeit für Traurigkeit.
Eine Zeit zum Reden und eine Zeit zum Schweigen.
Eine Zeit für Sonne und eine Zeit für Mond und Sterne.
Eine Zeit für Sorgfalt und eine Zeit für Unordnung.
Eine Zeit für Kraft und eine Zeit für Schwäche.

Unter den Besuchern im Park gab es wohl kaum jemanden, der bei den Stichwörtern “Abreisen” oder “Verabschieden” nicht an das Ende der gemeinsamen Zeit mit Theresia und Thomas dachte. So kamen sehr viele zum anschließenden Eis im Hof von Familie Fehle mit, um noch ein paar persönliche Worte zu wechseln. Dort überreichten Sebastian Hornig, als Vertreter des Vorstands, und die Jugendleitung, bestehend aus Veronika Hoffmann und Johannes Heubeck, auch unsere Abschiedsgeschenke. Thomas Rauch erhielt eine Fotocollage mit den Highlights der vergangenen Jahre. Theresia – wie kann es anders sein – eine Handtasche mit Schnuffi.

Wir wünschen den beiden alles Gute auf dem weiteren Weg. Mögen ihre Begeisterung und Herzlichkeit auch in Kempten auf fruchtbaren Boden treffen!

Bergtour in die Loferer Steinberge

Kolpingsfamilie

Acht wetterfeste Kolpinger wagten sich vom 06. bis 08. August 2022 in die Loferer Steinberge und erklommen mehrere Gipfel rund um die Schmidt Zabierow Hütte.

Aufgrund der nassen Wettervorhersage wurde zunächst der Start von 5 Uhr auf 11 Uhr verschoben. Geholfen hat es aber nicht viel. Pünktlich mit der Ankunft am Parkplatz im Loferer Hochtal wurde der Regen nochmals intensiver und so absolvierte die Gruppe einen recht feuchten Hüttenaufstieg. Der Regen sorgte für Tempo bei den Teilnehmern. Wir trudelten nach gut 1.000 Höhenmetern und ca. zweieinhalb Stunden auf der von Schmidt Zabierow Hütte ein. Der Empfang durch drei gesangs- und trinkfreudige Einheimische sorgte sofort für Wohlfühlatmosphäre. Bei gutem Essen und bayerisch-österreichischer Völkerverständigung genossen wir anschließend einen gemütlichen Hüttenabend.

Im Nebel zum Wehrgrubenjoch, westlichem Reifhorn und Mitterhorn

Der nächste Tag bescherte uns dann trockenes aber wolkenverhangenes Wetter. Die Achillessehne machte Seb mehr Probleme als ihm lieb war. Deshalb  beschloss er auf der Hütte zu bleiben und die Läufer des traditionellen Stoiberglaufs beim Endspurt moralisch zu unterstützen. Für den Rest ging es von 1.963 m hoch zum Wehrgrubenjoch (2.218 m). Nach einer kurzen Pause erfolgte ein Abstecher zum Westlichen Reifhon auf 2.448 m, bevor es auf dem Nuracher Höhenweg hinab Richtung Hinterlastal ging. Nach der Umrundung des Scheibenkopf erfolgte der Aufstieg zum Mitterhorn (2.504 m). Auch hier hatten wir kein Glück und die Sicht ging gegen Null. Vorbei am Kleinen Hinterhorn ging es über den Waidringer Nieder zurück zur Schmidt Zabierow Hütte. Hier war die Siegesfeier des Stoiberglaufes noch voll im Gange und auch wir haben uns nach doch gut über 1.400 Höhenmetern im Auf- und Abstieg eine entsprechende Stärkung gegönnt.

Gute Aussicht am Großen Ochsenhorn

Der nächste Tag begann mit einem Lichtblick. Von der Hütte sah man bis zum Watzmann. Doch die Freude währte nur kurz und wir standen wieder im dichten Nebel. Caro war beruflich bedingt noch am Vorabend abgestiegen und Sebs Achillessehne verweigerte noch immer ihren Dienst. So machte sich der verbliebene Rest auf den Weg Richtung Großes Ochsenhorn (2.513 m). In einer Mischung aus Wolken und Nebel ging es erst einmal relativ flach in die Kleine Wehrgrube und anschließend im Fels hoch zum Großen Ochsenhorn. Hier wurden wir dann für das Durchhaltevermögen der letzten Tage belohnt. Die Wolken lichteten sich immer mehr und ermöglichten einen fantastischen Rundumblick. Zum Genießen unserer Brotzeit gönnten wir uns eine ausgiebige Pause. Für den Abstieg ging es auf dem gleichen Weg zurück. Eine Steilrinne mit Seilversicherung und diverse Felsstufen bewältigten wir souverän. Je näher wir der Hütte kamen desto weniger Wolken waren am Himmel zu sehen. Bei Kuchen, Kaiserschmarrn und Erfrischungsgetränken genossen wir auf der Hüttenterasse noch die Sonne und den Ausblick. Derart gestärkt nahmen wir den Abstieg in Angriff und erreichten bei bestem Wetter unseren Ausgangspunkt im Loferer Hochtal. Um dem Berufsverkehr auf der A8 und in München aus dem Weg zu gehen gönnten wir uns auf dem Rückweg beim „Strubwirt“ noch einen kleinen Abendimbiss.
Bei der abschließenden Heimfahrt konnte dann jeder die Eindrücke der vergangenen Tage bei einem Ratsch oder einem Nickerchen verarbeiten.

Die Tour im Überblick:

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Stadtradeln 2022

Kolpingsfamilie

Zum dritten Mal in Folge nahm unsere Kolpingsfamilie an der Aktion Stadtradeln teil. Vom 14. Mai bis 03. Juni wurden in diesem Jahr Kilometer gesammelt und in die  App eingetragen.

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht im vorgegebenen Zeitraum möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte. In der Kommune Bobingen sammelten in diesem Jahr 170 Teilnehmer in 13 Teams mehr als 43.000 Kilometer. Das sind zwar weniger Teilnehmer und Teams als im Vorjahr, doch wurden insgesamt mehr Kilometer geradelt.

Ergebnisse des Kolpingteams beim Stadtradeln

Mit 39 Radelnden und 9.144 Kilometern beteiligten sich mehr Radler unserer Kolpingsfamilie als beim STADTRADELN 2021, jedoch wurden weniger Kilometer gesammelt. Damit belegten wir sowohl nach Kilometern als auch nach Anzahl der aktiven Radler den zweiten Platz in Bobingen.

In diesem Jahr startete die Aktion bereits vor den Pfingsferien im Mai, anstatt wie gewohnt im Juni. Deshalb nahmen vielleicht einige “alte Hasen” nicht teil, dafür sind auch neue Namen auf der Liste der Radler zu finden. Ganz weit oben stehen, wie schon in den Jahren davor, Wolfgang Bobinger mit 604 und Ulrike Stadlmair mit 484 Kilometern. Neueinsteiger Uli Oßwald sammelte 548 Kilometer und Andreas Steppich 481. Mit Markus Oßwald und Josef Bühler radelten zwei weitere Kolpinger in diesen 3 Wochen mehr als 400 Kilometer.

Überraschend wurden wir dieses Jahr auch zum ersten Mal zur Siegerehrung des Landkreises eingeladen. Mit 39 Radelnden waren wir zahlenmäßig das drittstärkste Team im Landkreis. Das sollte doch Motivation genug sein beim nächsten Mal wieder mitzumachen, oder?

2022_Stadtradeln_Urkunde

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Vereinsaktionstag

Kolpingsfamilie

Endlich mal wieder zusammen sein – spielen, ratschen, Spaß haben – diesen Gedanken hatte sowohl die Kolpingsfamilie als auch die Freiwillige Feuerwehr Bobingen. Und so entstand der gemeinsame Vereinsaktionstag am 02. Juli 2022. Er begann bei herrlichem Wetter im Stadion an der Hoechster Straße und fand seinen gelungenen Abschluss beim gemeinsamen Grillen am Feuerwehrhaus.

Anfang des Jahres entstand der Plan ein generationsübergreifendes Erlebnis für die ganze Kolpingsfamilie anzubieten. Da die Schnittmenge zwischen Kolping- und Feuerwehrmitgliedern doch relativ groß ist, bot es sich an die Kräfte zu bündeln. Zur Vorbereitung wurde ein kleiner Arbeitskreis gebildet und ein tolles Programm mit neun Spielstationen entstand. Gleich am Anfang wurden bunt gemischte Teams zusammengestellt, sodass sich Alter und Können gut ergänzte.

Neun Stationen beim gemeinsamen Vereinsaktionstag

Die größte Herausforderung war natürlich das “Vertikale Bierkastenstapeln”, bei dem jeweils ein Mutiger über die Drehleiter der Feuerwehr gesichert wurde. Doch auch in den anderen Stationen steckte viel Ideenreichtum und Liebe zum Detail. Bei “Was liegt denn da?” war Konzentration gefordert. Und wie stapelt man eigentlich Bierkästen horizontal? Eine gute Selbsteinschätzung erforderte das “Zielwerfen”, denn man musste sich zwischen kleinem Ziel mit vielen Punkten oder größerer Trefferwahrscheinlichkeit mit weniger Punkten entscheiden. Das ganze Team war beim Bewältigen eines Parcours mit verbundenen Augen gefordert und auch beim “Blinden Montagsmaler” halfen alle zusammen. Interessant und vor allem für die Betreuer der Station anstrengend war das “Schlauchkegeln”, denn so ein aufgerollter Feuerwehrschlauch hat doch ziemlich Gewicht. Eher erfrischend zeigte sich der “Wassertransport”, der oft in einer Wasserschlacht endete. Koordination und Treffsicherheit waren dagegen beim “Biathlon” gefragt.

Knapp 20 Helfer waren rund um die Stationen beschäftigt und sorgten sowohl für einen reibungslosen Ablauf als auch die Verpflegung mit Getränken, Kaffee und Kuchen. Insgesamt hatten die 52 Teilnehmer sehr viel Spaß und wurden am Ende auch mit einem leckeren Eis für ihre Spielfreude belohnt.

Fußball: Kolping gegen Feuerwehr

Immer mehr Zuschauer tauchten auf, als es dann zum krönenden Abschluss, dem Fußballspiel Kolping gegen Feuerwehr, kam. Das schöne Wetter lockte vielen Familien an, die diesen gemeinsamen Nachmittag sehr genossen und die Mannschaften eifrig anfeuerten. 

Um allen gerecht zu werden, hatten sich die Organisatoren überlegt zunächst den U14 die Gelegenheit zum Fußballspiel zu geben. So lieferten sich die Jüngeren auf einem kleineren Feld ein hart umkämpftes Spiel, das erst im Elfmeterschießen entschieden wurde.

Anschließend liefen die “Großen” aufs Feld. Dafür wurden extra die Vereins-Mannschaftstrikots wieder ausgepackt. Unter vielen begeisternden Anfeuerungsrufen musste auch dieses Match im Elfmeterschießen entschieden werden und endete 5:4 für die Feuerwehr. Man munkelt die Revanche ist bereits vereinbart.

Grillen, Siegerehrung und Dank

Der aktionsreiche Tag klang dann beim gemeinsamen Grillen am Feuerwehrhaus aus. Dort fand auch die Siegerehrung des Stationenlaufes statt. Die Teams lagen recht knapp beieinander und bekamen alle einen kleinen Preis. Am Ende waren sich alle einig, dass der gemeinsame Spaß im Vordergrund stand.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Organisationsteam und allen Helfern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!

Roadshow 2022

Kolpingsfamilie

Seit Januar 2017 fährt das Kolping Infomobil durch ganz Deutschland und greift aktuelle Themen rund um gesellschaftliche Teilhabe, Belange von Geflüchteten oder Rassismus auf. Nach einem ersten Besuch 2018 machte es nun auch im Juni 2022 wieder Station auf dem Rathausplatz in Bobingen.

Wie sensibilisieren wir für die Belange von Geflüchteten? Wie tragen wir zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz bei? Und vor allem – wie erreichen wir möglichst viele Menschen mit unseren Ideen? Diese Fragen greift die Kolping Roadshow zum Thema Integration mit dem Infomobil auf seiner Tour durch das ganze Land auf. Dabei machte das Mobil auch fünf Tage bei uns auf dem Rathausplatz Halt. Die Kolpingsfamilie Bobingen buchte das Angebot erneut um diesem wichtigen Thema wieder mehr Präsenz zu verschaffen. So liefen die ersten Planungen an, noch bevor das Thema durch den Krieg in der Ukraine wieder in den Fokus aller rückte und den Einsatz der Roadshow umso wichtiger machte.

Einige Schulklassen, aber auch spontan vorbeikommende Spaziergänger sowie ein Teil unseres Vorstands besuchten das Mobil und bekamen durch die beiden fachkundigen Referent*innen, Videos, Infotafeln und aufgeschriebene Geschichten von Geflüchteten intensive Eindrücke zu den aktuellen und bewegenden Themen.

Johannisfeuer 2022

Kolpingsfamilie, Liturgie

Nach zwei Jahren Pause konnte am 25. Juni 2022 wieder ein Johannisfeuer unter normalen Umständen auf dem Bobinger Festplatz stattfinden.

Vormittags wurde das Holz aus dem Bobinger Wald auf den Festplatz gebracht und für das Feuer aufgeschichtet. Im Vorfeld wurde die Puppe bereits von der Kolpingjugend vorbereitet. Zum Gottesdienst am Abend kamen über 400 Besuchende und ließen den Sommerabend bei bestem Wetter am Johannisfeuer ausklingen. Traditionell wurde das Feuer bis in die Morgenstunden von der Kolpingjugend bewacht, wobei die ein oder andere Runde Flunkyball ausgetragen wurde.

Zustiftung – nachhaltig Gutes tun

Kolpingsfamilie

Bereits in der Mitgliederversammlung Mitte März wurde eine Zustiftung der Kolpingsfamilie Bobingen zur Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger beschlossen. Am 10.05.2022 war es nun soweit: Wolfgang Kretschmer (Diözesanpräses und Vorsitzender), Werner Moritz (Geschäftsführer) kamen, begleitet von Robert Hitzelberger (Diözesanvorsitzender), zur Unterschrift nach Bobingen.

Wer kennt sie nicht die Rudolf-Geiselberger-Stiftung? Führt doch alljährlich die Bergmesse unseres Bezirkverbandes ans Thanellerkar und so manches Kolpingmitglied wanderte schon zum Gedenkkreuz für den verstorbenen Geiselberger hinauf. Der Wunsch nachhaltig Gutes zu tun, bewog den Vorstand der Kolpingsfamilie nun eine „Zustiftung Kolpingsfamilie Bobingen e.V.“ zu gründen. Vorsitzender Josef Bühler lud zur Unterschrift nach Bobingen ein und der formelle Akt wurde durch eine kleine Bobinger Kolpingtour zum unterhaltsamen Ausflug.

Stationen unserer Kolpingsfamilie

Bei sonnigem Wetter trafen wir uns zunächst an der Kolpingkapelle. Robert Hitzelberger erinnert sich gut an den Bau, Einsturz und Wiederaufbau der Kapelle und konnte den Augsburger Gästen einige Details erzählen. Nach dieser Einführung ging es weiter zum jüngsten Projekt unserer Kolpingsfamilie, dem Jugendmaibaum vor dem Laurentiushaus. Hier übernahmen die aktuellen Vorstandsmitglieder das Wort und berichteten von der beeindruckenden Leistung unserer Jugend. Bevor es zur Unterschrift ins Kanapé ging, rundete ein kleiner Abstecher in den Jugendraum und zum Kolpinglager die Führung ab. Dann war es soweit und die Zustiftungsvereinbarung lag auf dem Tisch. Mit dem Abschluss des Vertrags geht nicht nur die Kolpingsfamilie neue Wege. Auch für den Diözesanverband ist die Zustiftung der Kolpingsfamilie Bobingen beispielhaft und zeigt Möglichkeiten für andere Kolpingsfamilien auf.

Mit einem Spaziergang zum Kreuz im Singoldpark und einem Besuch im Eiscafé fand der Besuch dann einen gelungenen Abschluss. Unsere Gäste waren von den Kolpingspuren in Bobingen beeindruckt.

Ziel der Stiftung

Die Rundtour zeigt: Gutes tun kann man auf vielfältige Art und Weise. Warum also eine Zustiftung gründen? Im Vorstand wurden über einen längeren Zeitraum mehrere Möglichkeiten diskutiert. Schließlich sprachen u.a. diese Argumente eindeutig dafür:

  • die satzungsgemäßen Ziele der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger stimmen mit unseren Satzungszwecken überein
  • Verwaltungsgremien und -aufgaben liegen außerhalb unserer Kolpingsfamilie
  • mit einem Teil des Vereinsvermögens wird die künftige Vereinsarbeit dauerhaft durch Stiftungserträge unterstützt
  • Mitglieder und Freunde unserer Kolpingsfamilie haben die Möglichkeit, unserem Verein nachhaltig Zuwendungen zukommen zu lassen

Nun gilt es den gelegten Samen wachsen zu lassen. Zur Unterstützung wird im Laufe des Jahres ein entsprechender Flyer entwickelt und die Zustiftung bekommt einen festen Platz auf unserer Homepage

KOLPING VON A BIS Z

Kolpingsfamilie

Diese Rubrik zeigt das breite Spektrum unserer ehrenamtlichen Arbeit und Aktivitäten und soll auch zum Mitmachen einladen.

Frühjahrssammlung

Kolpingsfamilie

Startschuss für die Altpapier- und Altkleidersammlung ist schon seit vielen Jahren die Fahrt nach Ursberg am Vorabend der Sammlung. Am Samstag, 09. April 2022, trafen sich dann rund 50 Helfer und neun Traktoren nicht wie gewohnt auf dem Festplatz, sondern bei einem neuen Partner auf dem Firmengelände. 

Mit einem LKW und einer Hand voll Helfern fuhren wir am Freitag zu den Klosterschwestern vom Dominikus-Ringeisen-Werk nach Ursberg und holten die Ware ab, die dort extra für uns gesammelt wurde. Wieder einmal wurden wir herzlich empfangen. An diesem späten Nachmittag hat es nur geregnet und wir hofften, dass sich das Wetter für die Straßensammlung am nächsten Tag bessern wird. 

Altpapier und Altkleider unterstützen unsere Jugendarbeit 

Am Samstag konnte dann die Sammlung seit langem wieder unter „normalen“ Umständen, sprich ohne Hygieneauflagen, und mit anschließender gemeinsamer Brotzeit, durchgeführt werden. Auch der Regen hörte zum Beginn der Sammlung zum Glück wieder auf. Rund 50 Helfer auf neun Traktorgespannen sammelten bis zum Mittag knapp 16 Tonnen Altpapier und 5,5 Tonnen Altkleider im Stadtgebiet Bobingens ein. 

Mit dem Verkaufserlös finanzieren wir als Kolpingsfamilie Bobingen unsere Jugendarbeit. Ein herzlichen Vergelt’s Gott daher an alle Bobinger, die ihr Sammelgut für uns und die anderen Bobinger Vereine an den jeweiligen Sammeltagen an den Straßenrand stellen! Damit unterstützen sie alle die Vereinsarbeit hier vor Ort bei uns in Bobingen. 

Zusammenarbeit mit neuem lokalen Partner 

Dieses Mal arbeiteten wir erstmals auch mit einer in Bobingen ansässigen Firma zusammen, berichtet Jürgen Bacher, Organisator der Kolpingsammlung. Er erinnert sich wie dieser Kontakt zustande kam: Bei der letzten Herbstsammlung kam ein Mann auf die Verantwortlichen am Festplatz zu und fragte, ob er einmal einen Blick in einen der Altpapier-Container werfen darf. Was er da sah, erfreute ihn sehr, denn die Bobinger sammeln fleißig viele alte Zeitungen. So kam man ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass dieser Mann Dieter Schlichting vom Bobinger Unternehmen Isofloc-Wärmedämmtechnik ist. Die Firma bietet Dämmungen mit einblasbaren Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen an und benötigt dafür als Grundlage unter anderem Altpapier, am besten alte Zeitungen. Aufgrund der aktuellen weltweiten Papierknappheit ist der Rohstoff Papier inzwischen eine wertvolle Ressource geworden. 

Nach einigen Absprachen stand fest, dass Dieter Schlichting uns das Altpapier in diesem Jahr abnimmt. Start der Zusammenarbeit war nun die Frühjahrssammlung. Aus logistischen Gründen führten wir dann gleich die komplette Sammlung auf deren Werksgelände durch. Die Helfer vor Ort mussten allerdings die neun Traktorgespanne auf dem für uns neuen Gelände koordinieren und platzieren, doch auch dafür wurden schnell Lösungen gefunden. Das Altpapier kam dann direkt in Palettenkörbe für den Weitertransport. Auch der LKW für die Altkleider konnte auf dem Gelände direkt beladen werden. Gewogen wurde er dann schnell und unkompliziert über die Waage am Hof von Kolpingbruder Tom Weber.

Brotzeit für die Helfer im Warmen

Belohnt wurden alle Helfer mit einer gemeinsamen Brotzeit, die diesmal ganz komfortabel im Warmen in einer bestens ausgestatteten Halle auf dem Firmengelände stattfand. Hier wurden sogar noch ein paar Kickerspiele ausgetragen. Alle waren froh, dass man sich nun endlich auch wieder einmal nach getaner Arbeit zusammensetzen und ratschen konnte. 

Vielen Dank an alle Helfer, Fahrer und Unterstützer der Sammlung, ohne deren Hilfe dies so nicht möglich wäre. Nicht zu vergessen natürlich auch die Jugendgruppen, die im Vorfeld 4.000 Ankündigungszettel ausgeteilt haben.

Mitgliederversammlungen

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Am 19.03.2022 standen in der Singoldhalle Bobingen die Mitgliederversammlungen der Jugend und des Gesamtvereins an. Die Kolpingjugend verabschiedete bei dieser Gelegenheit zwei Jugendgruppen und ihre Gruppenleitung. In der Hauptversammlung wurden Anträge zur Beitragsordnung und Zustiftung beschlossen.

Relativ kurz auf die wegen Corona in den Herbst verschobenen Mitgliederversammlungen 2021 folgte nun schon die Versammlung 2022 zum üblichen Frühjahrstermin. Da zeitgleich die Bundesversammlung der Kolpingjugend in Würzburg stattfand und sowohl Johannes Heubeck, als auch Walter Fehle daran teilnahmen, führten Veronika Hoffmann und Sebastian Hornig durch den Abend. 

Versammlung der Kolpingjugend

Mit einem geistlichen Impuls von Patrick Lindermüller startete die Kolpingjugend in die Versammlung. Aus aktuellem Anlass ging er auf den Sinn von Friedensgebeten ein. Ein Gebet führe zwar nicht unmittelbar zu einer glücklichen Wendung der Ereignisse, doch sei es ein Impuls die innere Einstellung zu festigen und beeinflusse die eigene Handlungsbereitschaft. Lindermüller zog die Parallele zu Adolph Kolping, dessen Haltung zum Gebet eine ähnliche war. Ein Gebet bewirke keine Wunder, helfe aber die eigene Sichtweise zu finden und zu stärken.

Im Rückblick auf den vergangenen Zeitraum hob Veronika Hoffmann den Ausflug der Kolpingjugend und die Weihnachtsfeier heraus. Die Flexibilität und der Mut der Jugendleitung wurden durch diese zwei erfolgreichen Veranstaltungen mit breiter Begeisterung und Dankbarkeit belohnt. Da der betrachtete Zeitraum recht kurz war und die Vereinsaktivität zusätzlich durch die Pandemie eingeschränkt, fiel auch der Kassenbericht von Daniel Heuberger relativ knapp aus. Im Vergleich zu 2019 hatte er im Jahr 2021 nur gut ein Drittel der Buchungen vorzunehmen. Die Kassenprüfung ergab keinerlei Beanstandungen. So wurden Jugendleitung und Kassier von der Versammlung entlastet.

Verabschiedung der Jugendgruppen

Bedingt durch die eingeschränkten Möglichkeiten der letzten Gedenktage, nutzte die Jugendleitung nun die Gelegenheit zwei Jugendgruppen zu verabschieden. Die Mitglieder der Blue Bulls und der Gummibärenbande sind inzwischen 18 Jahre alt geworden und es gibt keine offiziellen Gruppenstunden mehr.  Die Jungs verabschiedeten ihre Gruppenleiter Seb und Simon mit guten Wünschen und ironisch, poetischen Sprüchen. Diese wurden schrittweise zusammen mit einer Auswahl an Getränken übergeben. Die Mädels spielten ein Kurzvideo ab, das Impressionen aus 10 Jahren Spaß und Kreativität mit Caro und Resi zeigte. Natürlich sind sich alle einig, dass die gewonnen Freundschaften und der Zusammenhalt weiter bestehen bleiben. Für die Mädels steht demnächst eine gemeinsame Fahrt zum Musical die Eiskönigin an, die sie ihren Gruppenleiterinnen zum Abschied schenkten.

Ausblick und Dank 

Die Versammlung der Kolpingjugend schloss mit einem Ausblick auf das nächste Halbjahr und dem Dank an alle die im Großen und im Kleinen zu den vielfältigen Aufgaben unseres Vereins beitragen. Veronika kündigte an, dass das Rätschen voraussichtlich ganz normal statt finden kann und auch tschambolaya weiter geplant wird. Niklas Geirhos stellte die Intention und den Ablauf des Jugendmaibaums vor. In Vertretung des Vorstands wies Sebastian Hornig auf Kolping für Kinder und die geplante neue Infotafel an der Kolpingkapelle hin. Er betonte ganz explizit welchen großen Anteil unsere Kolpingjugend am Erfolg der Kolpingsfamilie hat. Die stolze Zahl von fast 200 Mitgliedern unter 18 Jahren von inzwischen 803 Gesamtmitgliedern ist ein Ergebnis der aktiven und engagierten Jugendarbeit.

Hauptversammlung

Nach einer kurzen Pause begrüßte Sebastian Hornig die gut 40 Anwesenden zur Versammlung des Gesamtvereins. Da beide Vorsitzenden verhindert waren, vertrat er den Vorstand. Auch Präses Thomas Rauch musste sich vertreten lassen und Renate Heuberger trug ein Gebet zum Krieg in der Ukraine vor.

Im Bericht des Vorstands ging Sebi speziell auf die Sammlungen und die Nikolausaktion ein und dankte einer Vielzahl an Helfern und Unterstützern im Vorder- und Hintergrund. Analog zur Jugendversammlung informierten Veronika und Niklas auch den Gesamtverein über die vergangenen Veranstaltungen und geplanten Aktionen der Jugend. In seiner Funktion als Kassier zeigte Sebastian die Kontostände des Vereins. Trotz eines Defizits im vergangenen Jahr stehen wir solide und gut da. Die Differenz kommt durch fehlende Einnahmen durch tschambolaya, Nikolaus und Hüttenaufbau am Christkindlmarkt zustande. Gleichzeitig hat der Vorstand bewusst in den Jugendmaibaum investiert. Die Kassenprüfung durch Irmgard Heubeck und Reinhold Krebs verlief reibungslos. Reinhold nützte die Gelegenheit der Entlastung und lobte die verantwortungsvolle Arbeit des Vorstands.

Anträge zu Beitragsordnung und Zustiftung

Neben den üblichen Regularien einer Mitgliederversammlung brachte der Vorstand in diesem Jahr zwei Anträge zur Abstimmung ein. Zum Einen führt die neue Beitragsordnung des Kolpingwerks zu einer Anpassung unserer Beiträge und zum Anderen wurde eine Zustiftung der Kolpingsfamilie Bobingen zur Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger beantragt. Bereits im Vorfeld gab es zu diesen wichtigen Themen Infoabende. Sebastian Hornig ging zusammenfassend noch einmal auf die  wichtigsten Fakten und Beweggründe ein. Beiden Anträgen wurde mit großer Mehrheit zugestimmt.

Hinweise zum Ausklang

Die Zeit, die zum Auszählen der Stimmzettel zu den beiden Anträgen gebraucht wurde, nützte Sebastian Hornig um den Anwesenden den Einmalbeitrag zu erklären und ganz aktuell auf die Ukraine Hilfe des Bezirks hinzuweisen. An dieser direkten Möglichkeit von Kolping zu Kolping zu helfen, wollen wir uns beteiligen und suchen Unterstützung. Über das Kolpingwerk Ungarn geht unsere Hilfe direkt an das Kolpingwerk Ukraine weiter und kommt dort an, wo sie gebraucht wird.

Judith Hitzelberger gab noch einen Ausblick auf die Romwallfahrt des Diözesanverbandes und erinnerte an die tollen Gemeinschaftserlebnisse der Romfahrt 2011 und des Kolpingtags 2015. Dann endete die Versammlung mit einem “Treu Kolping – Kolping treu”.

Infoabende zur Mitgliederversammlung

Kolpingsfamilie

In Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung im März bot der Vorstand der Kolpingsfamilie am 16.02.2022 einen Infoabend zur neuen Beitragsordnung und am 23.02.2022 eine Veranstaltung zum Thema Zustiftung an.

Beitragsordnung und Zustiftung sind zwei Themen, mit denen sich unsere Mitgliederversammlung normalerweise kaum bis gar nicht beschäftigen muss. Deshalb stellte Kassier Sebastian Hornig zu beiden eine Präsentation zusammen und beantwortete Fragen. Dabei kamen einige interessante Aspekte zur Sprache. Wer wusste z. B. schon, dass es einen Einmalbetrag gibt? Und welche Schwerpunkte setzt die neue Beitragsordnung?

Obwohl vielen die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger bekannt ist, gab es auch am zweiten Abend rund um die Zustiftung einiges zu erklären. Entscheidend war: Wie funktioniert eine Zustiftung und was versprechen wir uns davon? Sebi zeigte sich gut vorbereitet und konnte alle Fragen zufriedenstellend beantworten.

Nun geht der Vorstand mit beiden Anträgen zur Abstimmung in die Mitgliederversammlung am 19.03.2022.

Christbaumsammlung

Kolpingsfamilie

Nach einem Jahr Pause konnte am Samstag, 08.01.2022, wieder eine Christbaumsammelaktion stattfinden. Davor ging es jedoch für alle Helfer zum gemeinsamen Schnelltest.

Rund 45 Kolpingmitglieder aller Altersklassen trafen sich am Samstagvormittag auf dem Bobinger Festplatz. Da die Sammelaktion unter 2G+ Bedingungen durchgeführt wurde, gingen zunächst alle gemeinsam zum Schnelltest. Sobald das durchwegs negative Ergebnis bekannt war, teilten sich die Helfer auf die acht Traktorgespanne auf. Bei klirrender Kälte sammelten sie im Stadtgebiet Bobingen und Bobingen-Siedlung Christbäume aller Größen und Formen ein. Insgesamt 25 Fuhren wurden zum Abladeplatz transportiert und so mancher Anhänger schien vor Bäumen überzuquellen. Die Sammlung verlief reibungslos und verletzungsfrei und alle Beteiligten hatten viel Freude und Spaß am gemeinsamen Tun. 

Im Anschluss der Sammlung konnte in diesem Jahr leider kein gemeinsames Mittagessen stattfinden. Die Ehrenamtlichen bekamen direkt am Festplatz ein Lunchpaket.

Gedenktag 2021

Kolpingsfamilie

Schon zum zweiten Mal in Folge lud die Kolpingsfamilie zum verkürzten Gedenktag ein. Der Familienabend, der traditionell auf die feierliche Vorabendmesse folgt, musste coronabedingt erneut ausfallen. So bot unsere schön geschmückte Pfarrkirche St. Felizitas den Rahmen für Totengedenken, Ehrungen und Neuaufnahmen. 

Hoffnung und Sehnsucht

“Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen, in jedem von euch brennt das selbe Licht”. Mit diesen Zeilen aus dem Musical “Kolpings Traum” begann die Abendmesse am 11.12.2021. Die Themen Licht, Funke, Hoffnung und Zuversicht wurden immer wieder aufgegriffen und bestimmten den Gottesdienst. In seiner Predigt zog Präses Thomas Rauch den Vergleich zwischen den Menschen zu Kolpings Lebzeiten und unserer Situation heute. Auch wenn die Lebensumstände und  Ursachen sehr unterschiedlich sind, so ist die Sehnsucht nach Freiheit, Gerechtigkeit, Zuversicht und einer Perspektive auch heute wieder aktuell. In Adolph Kolping brannte ein Licht und er gab es auf vielfältige Art weiter. Dadurch schenkte er der Welt ein menschliches Gesicht. Zur Erinnerung, dass auch wir dieses Licht weitergeben können und sollen, – das schon bald wieder durch die Geburt Jesu aufs Neue geschenkt wird -, konnten die Besucher am Ende des Gottesdienstes eine Streichholzschachtel mitnehmen.

Neuaufnahmen

Walter Fehle, der stellvertretende Vorsitzende, führte in Abwesenheit von Josef Bühler junior durch die Ehrungen und Neuaufnahmen. Er freute sich sehr, dass die Kolpingsfamilie nun mit den 39 neuen Mitgliedern die 800er-Marke überschritten hat. Den größten Teil dazu tragen unsere zwei neuen Jugendgruppen bei. Zunächst übergab Veronika Hoffmann ein Gruppenleiter-Starter-Paket an Verena Wiedemann und Barbara Krebs, den Leiterinnen der Mädchengruppe “Partylamas”. Anschließend wurden die 17 Mädels der Gruppe aufgerufen. Johannes Heubeck schloss sich mit dem Starterpaket für die Gruppenleiter Philipp Leufen und Max Wagner an. Ihre Jugendgruppe nennt sich “Die Kings” und auch die 11 Jungs bekamen eine Kolpingnadel überreicht. 

Ehrungen

Das breite generationenübergreifende Spektrum unserer Kolpingsfamilie zeigten auch die darauffolgenden Ehrungen. Einige wurden für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, andere für 40, 50 oder 65 Jahre. Von den drei Mitgliedern, die auf stolze 70 Jahre blicken können, war Richard Oßwald anwesend und ihm wurden Urkunde und Geschenkkorb überreicht. Besonders freute sich der Vorstand der Kolpingsfamilie, dass auch Karl Abt seine Auszeichnung persönlich entgegen nahm. Mit einem lauten Applaus wurde seine 75-jährige Mitgliedschaft von allen Anwesenden entsprechend gewürdigt.

Dank und Zuversicht

Ein herzliches Dankeschön gilt neben Präses Thomas Rauch auch unserem Liturgieteam für die Gestaltung des Gottesdienstes und den Kolpingbläsern für die bewährte musikalische Umrahmung. So konnten wir trotz der ungewöhnlichen Umstände einen schönen Gedenktag feiern und die Stärke unserer Gemeinschaft spüren. Lassen wir uns doch von Kolpings Traum anstecken und unser Möglichstes dazu beitragen:

“Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen, in jedem von euch brennt dasselbe Licht. Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen. Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht.”.

 

Klausurtage in Eichstätt

Kolpingsfamilie

Erst im dritten Anlauf konnte der im September 2020 neu gewählte Vorstand unserer Kolpingsfamilie das inzwischen langersehnte Klausurwochenende durchführen. Vom 22. bis 24. Oktober wurde im Kolping-Tagungshotel in Eichstätt intensiv gearbeitet und diskutiert.

Normalerweise folgt eine Klausur zeitnah auf die Neuwahlen. Sie hilft eine Basis zu schaffen und setzt Schwerpunkte für die gemeinsame Amtszeit. Doch die Einschränkungen und Bestimmungen rund um Corona ließen eine Tagung in Präsenz lange nicht zu. Der Vorstand behalf sich zunächst mit einer digitalen Kurzklausur und sammelte im Laufe der folgenden Monate weitere Themen, die zusätzlich zur alltäglichen Arbeit besprochen und in Angriff genommen werden sollten. Mit einem Jahr Verspätung machte sich nun ein bereits eingespieltes Team auf den Weg ins Altmühltal, – im Gepäck einen gut gefüllten Themenspeicher.

Austausch und Motivation

Spielerisch ging es zunächst am Freitag nach dem Abendessen los. Angeregt tauschten sich „alte Hasen“ und Neulinge dazu aus, wie sie zu Kolping kamen und was jeden Einzelnen motiviert sich im Vorstand zu engagieren. Anschließend wurden die mitgebrachten Themen priorisiert und ein Fahrplan für die nächsten zwei Tage erstellt.

Programmgestaltung und Außenwahrnehmung

Ein wichtiges Anliegen des Vorstands war es, die Programmgestaltung zu überprüfen. Werden die gewünschten Zielgruppen erreicht und die Satzungszwecke erfüllt? In Kleingruppen warfen die Vorstandsmitglieder einen kritischen Blick auf Veranstaltungsformate und hinterfragten wen, bzw. was damit erreicht werden soll. Ein zweiter Gesichtspunkt war die Außenwahrnehmung der Kolpingsfamilie. Wie sehen uns Bobinger Bürger, Neubürger, Familien, andere Vereine oder die Pfarrgemeinde? Am Ende stand die Frage: Wollen wir so wahrgenommen werden oder wollen wir an unserer Außenwahrnehmung arbeiten?

Ausblick und Jugendarbeit

Eine Klausur muss auch Platz für Neues und Gedankenspielereien bieten. So sammelten die Teilnehmer Ideen für neue Projekte und auch das 100-jährige Jubiläum 2025 oder Kolping für Kinder kamen zur Sprache. Sehr intensiv beschäftigte sich der Vorstand am Samstagabend mit der Kolpingjugend, denn sie ist das Aushängeschild der Kolpingsfamilie Bobingen. Allen wurde klar, der selbst erarbeitete Leitfaden „Jugendarbeit konkret“ ist Anspruch und Motivation zugleich.

Fazit und Dank

Selbst beim gemütlichen Ausklang am Abend wurden Kolpingthemen diskutiert. So kam bei manchem der Schlaf zu kurz, aber nicht der Spaß. Mit dem Mittagessen am Sonntag endete ein interessantes und abwechslungsreiches Wochenende. Ein herzlicher Dank gilt Anna-Maria Högg, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Diedorf, die das Wochenende moderierte und den Überblick über die Themenvielfalt behielt. Am Ende fuhren die Teilnehmer zufrieden und mit einem guten Gefühl nach Bobingen zurück.

Herbstsammlung

Kolpingsfamilie

Bei der Sammlung am 18.09.2021 sammelten rund 30 freiwillige Helfer Altpapier und Altkleider im Bobinger Stadtgebiet ein.

Die Verantwortlichen freuten sich, dass diese Straßensammlung wieder unter normalen Umständen stattfinden konnte. Bereits am Freitag holten sieben Ehrenamtliche beim Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg die für uns gesammelte Ware ab. Am Samstagvormittag trafen sich dann die Helfer am Festplatz und verteilten sich nach der Sicherheitsunterweisung auf die sieben Fahrzeuge. Gut sichtbar durch die orangen Sicherheitswesten und den auffälligen Sammelfahrzeug-Bannern an den Anhängern wurden anschließend die einzelnen Gebiete abgefahren. 

Auch das Wetter spielte mit, sodass alles trocken eingesammelt und in die dafür vorgesehene Container bzw. LKW-Anhänger umgeladen werden konnte. Anschließend freuten sich alle bei Sonnenschein wieder gemeinsam Brotzeit machen zu können. Ebenso freute sich das letzte Jahr neubestimmte Wirteteam Florian Steininger und Michael Zobel endlich zur Tat schreiten zu können und sich um die entsprechende Helferverpflegung zu kümmern. 

Dankeschön

Die Kolpingsfamilie Bobingen bedankt sich bei allen Spendern, die für die Sammlung säckeweise gut erhaltene Gebrauchtkleider und stapelweise Altpapier am Straßenrand bereit gestellt haben. Dieser Dank gilt auch allen fleißigen Helfern und den Landwirten, die – wie schon so oft in der Vergangenheit – die Sammelfahrzeuge kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Andacht an der Kapelle

Kolpingkapelle, Kolpingsfamilie, Liturgie

Ein sonniger Septemberabend lockte die Teilnehmer am 17.09.2021 zur Andacht an der Kolpingkapelle. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Thema Labyrinth.

Gleich am Anfang teilten die Ministranten Cyprian und Moritz mit dem Liederquell auch ein Bild des Labyrinths von Chartres aus. In der Einführung wurde es als Sinnbild des verschlungenen Lebens betrachtet. Auch unser Lebensweg hat viele Kurven. Mal sind wir dem Ziel nahe, mal wieder weiter entfernt.

Wie ein roter Faden zog sich das Thema durch die Andacht und wurde auch im Kyrie und in den Fürbitten wieder aufgegriffen. Es führen verschiedene Wege zu Gott und zu den Menschen. Wichtig ist, dass man losgeht, sonst kommt man nie ans Ziel.

Am Ende der Andacht sprach Präses Rauch diesen irischen Segensspruch:

Der Herr sei vor dir,
um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir,
um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen.
Der Herr sei hinter dir,
um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst,
und dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in dir,
um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum,
um dich zu verteidigen,
wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir,
um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

Amen

 

Mitgliederversammlung

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Zur Mitgliederversammlung 2021 traf sich am 14. September um 18 Uhr zunächst die Kolpingjugend und anschließend ab 19.30 Uhr der Gesamtverein. Aufgrund der geltenden Hygieneschutzverordnung fand beides in der Singoldhalle der Stadt Bobingen statt.

Mehrere Anläufe waren auch in diesem Jahr nötig, bis wir unsere Mitgliederversammlungen durchführen konnten. Zum Einen bestimmten die Verbote und Erlaubnisse der bayerischen Staatsregierung unsere Möglichkeiten und zum Anderen grenzte der Belegungsplan der Singoldhalle die Terminauswahl stark ein. So fiel die Wahl auf Dienstag, den 14. September. Trotz Schulanfang, Wochentag und schönstem Wetter kamen zwischen 35 und 45 Kolpingmitglieder und nahmen weit verstreut im großen Saal Platz.

Versammlung der Kolpingjugend

Veronika Hoffmann und Johannes Heubeck führten durch die Versammlung der Kolpingjugend. Ihr Bericht zeigte, dass die Kolpingjugend auch im Jahr 2020 sehr aktiv und kreativ war. So fanden z.B. Andachten, Bastelaktionen und Gruppenstunden digital statt oder wurden ins Freie verlegt. Nach diesem abwechslungsreichen Rückblick stellte die Jugendleitung  die neuen Gruppenleiter und ihre Grüpplinge vor. Luisa Fehle und Laura Treupel gründeten mit neun Mädels die “Schuhgäng”. Johannes Bobinger und Bernard Bögler haben mit den elf Jungs in ihrer Gruppe alle Hände voll zu tun. Sie gaben sich den Namen “Kaiser” und wiesen mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass während den Gruppenstunden dann “Kaiserschmarrn” entstehe.

Ein kurzer Blick auf die Finanzen rundete die Versammlung ab. Das Jugendleitungsteam konnte auf Antrag von Kassenprüferin Irmi Heubeck eindeutig entlastet werden.

Mitgliederversammlung Gesamtverein

Erster Vorsitzender Josef Bühler junior berichtete von einem schwierigen Jahr, das geprägt war von einem ständigen Hin und Her. Der Vorstand der Kolpingsfamilie gab nicht auf und bot an, was machbar war. So waren z. B. Adventsfenster und die Nikolausaktion sehr gelungene Veranstaltungen. Anderes, wie Kolping für Kinder, wurde verschoben und einiges musste trotz aller Bemühungen ausfallen. Der Vorstand nutzte die Zeit um sich zu orientieren, aufzuräumen, Strukturen anzupassen, voraus zu schauen und sich gut für die Zukunft aufzustellen. So fanden elf Vorstandssitzungen, davon drei als Präsenzveranstaltung, statt. Ein Blick auf die Mitgliederentwicklung zeigt einen Zuwachs von 18 Mitgliedern seit der letzten Versammlung am 11. September 2020. Insgesamt sind wir inzwischen 784 Mitglieder. Stolz können wir auf den hohen Anteil unserer Jugend sein. 339 zählen zur Kolpingjugend und davon sind 180 unter 18 Jahren. 

2020 verteilten wir Spenden an die Josefskongregation, die Franziskanerinnen in Ursberg und die Pfarrei St. Felizitas für das Laurentiushaus. Symbolisch überreichte Bühler einen Scheck an Präses Thomas Rauch.

Ausnahmsweise gab es bei dieser Mitgliederversammlung auch Neuaufnahmen. Da der Gedenktag 2020 unter eingeschränkten Möglichkeiten in der Pfarrkirche stattfand, wurden sie nun nachgeholt. Wir heißen Anna Maria und Johann Bögler, Ramona und Christian Trometer herzlich willkommen!

Da Sebastian Hornig verhindert war, übernahm zweiter Vorsitzender Walter Fehle den Kassenbericht. 2020 fielen wenig echte laufende Kosten an. So zeigte die Übersicht  auch wenig Umsätze und negative Auswirkungen durch Corona hielten sich auch in Grenzen. Die Kolpingsfamilie ist weiterhin finanziell uneingeschränkt handlungsfähig und bereit für bspw. Projekte wie „Kolping für Kinder“. Explizit dankte er in diesem Zusammenhang Daniel Heuberger für die einwandfreie Betreuung des Kolpingjugendkontos und der Jugendkasse, Claudia Mäder für Buchhaltung und Steuerangelegenheiten und Irmi Heubeck und Reinhold Krebs für die Kassenprüfung.

Gegen 21 Uhr schloss Bühler die Versammlung mit einem “Treu Kolping” und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Veranstaltungen zur Bundestagswahl

Kolpingsfamilie

Am 10. und 12. September, zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2021, ging es im Laurentiushaus um unser Wahlsystem und den Wert der Demokratie. 

Warum überhaupt wählen? Und wenn ja, wie funktioniert das überhaupt? Das sind die Fragen, die in diesen Tagen immer wieder auftauchen. Eine Antwort darauf gab am Freitag der Vortrag “Bundestagswahl, da gähn’ ich mal…” mit der Referentin Michaela Schmäche und die “Infos für Erstwähler” mit Michael Säckl am Sonntagnachmittag.

Vortrag zur Bundestagwahl

Michaela Schmäche, die auch für die Volkshochschule Augsburger Land Kurse zu Sozialkunde und Politik gibt, bot zunächst einen Überblick über das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung -wie hängt das eigentlich alles zusammen? Anschließend ging sie auf das Recht zu wählen ein, das im Grundgesetz verankert ist. Wahlen sind per Definition allgemein, frei, unmittelbar, gleich und geheim. Das Stichwort “gleich”  führte uns zur Einführung des Frauenwahlrechts – in Deutschland 1918. Schnell war allen klar, dass die Bundestagswahl als wertvolles Gut zu sehen ist und nicht als notwendiges Übel. Mit einem weiteren Blick auf die Welt und der politischen Situation in anderen Ländern machte die Referentin uns bewusst: Demokratie ist ein Privileg, das wir schützen sollten, indem wir unser Recht auf Wahlen wahrnehmen. Am Ende zeigte Frau Schmäche den interessierten Zuhörern einige Möglichkeiten auf sich weiter zu informieren. 

Hier ein paar ausgewählte Links:

Karte und Daten zur Lage der Demokratie in der Welt

Informationsportal zur politischen Bildung

Wahl-O-Mat

Infos für Erstwähler

Am Sonntag setzte sich dann die Jugend mit dem Thema „Bundestagswahl“ auseinander. Gemeinsam mit Referent Michael Säckl erarbeiteten sie zum einen die Zusammensetzung und Entstehung des Bundestags sowie dessen Funktionen und Aufgaben. Dabei bekamen die Erstwähler interessante Einblicke in unser politisches System in Deutschland. Besonders beschäftigte sie die Frage, wen wir mit unserer Stimme den tatsächlich wählen und welche Rolle diese Person dann einnimmt. “Kann ich durch meine Wahl eigentlich ein Signal – He Leute macht mal was anders! – senden?”, wollte einer der Teilnehmer wissen. Dabei durfte natürlich der Blick auf einen Wahlzettel nicht fehlen. Gerade hier wurde bewusst, dass Wählen unsere Möglichkeit ist die Geschicke in unserem Land mitzubestimmen und es deshalb so wichtig ist diese Stimme wahrzunehmen. Michael Säckl zeigte in diesem Zusammenhang auch auf, welche Möglichkeiten wir als Bürger in Deutschland noch haben um uns für Dinge einzusetzen und unsere Meinung einzubringen. Anschließend wurde der Wahl-O-Mat unter die Lupe genommen. Nach welchem System funktioniert er und inwieweit unterstützen uns die Ergebnisse des Wahl-O-Maten letztendlich bei der Wahlentscheidung? Abschließend erhielten die interessierten Jugendlichen noch einen spielerischen Einblick in die Wahlprogramme der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien.

Das Resümee der Teilnehmer nach diesem informativen und interessanten Workshop rund ums Wählen: Wir sind nun auf jeden Fall bestens auf die anstehenden und zukünftigen Bundestagswahlen vorbereitet. Wir können dir also vor allem eines mit auf den Weg geben: Nutze die Möglichkeit die wir haben, Geh zum Wählen!

 

 

Stadtradeln

Kolpingsfamilie

Bereits zum zweiten Mal nahm unsere Kolpingsfamilie an der Aktion Stadtradeln teil. Vom 12. Juni bis 02. Juli 2021 konnten die gefahrenen Kilometer mittels App eingetragen werden.

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte. In der Kommune Bobingen sammelten in diesem Jahr 180 Teilnehmer in 20 Teams mehr als 41.000 Kilometer.

Ergebnisse des Kolpingteams beim Stadtradeln

Mit 31 Radlern und stolzen 11.057 Kilometern konnte unsere Kolpingsfamilie das tolle Ergebnis beim STADTRADELN 2020 sogar steigern. Damit belegten wir sowohl nach Kilometern als auch nach Anzahl der aktiven Radler den ersten Platz in Bobingen.

Bereits vom ersten Tag an machten die Kolpingradler klar, dass kein anderes Bobinger Team auch nur in die Nähe ihres Ergebnisses kommen konnte.  Mit 1.130 km sammelte Robert Hitzelberger die meisten Kilometer. Unter den 13 Frauen kam Ulrike Stadlmair innerhalb des Teams mit 716 km auf Rang 5.

Zum Abschlussfoto versammelte sich ein Teil der Aktiven an der Kolping Kapelle. Passenderweise waren einige verhindert, weil sie übers Wochenende mit dem Rad unterwegs waren. Das zeigt der Hintergedanke der Aktion STADTRADELN geht auf: Nach drei Wochen Raderfahrung bleibt man dabei und steigt mit Spaß weiter in die Pedale. Logisch, dass es nach dem Fototermin auch gemeinsam per Rad in den Biergarten ging.

Bis zum 15. August soll euch auch unsere Radbildersuchfahrt motivieren aufs Fahrrad zu steigen. Also los – ran ans Rad und Gutes tun, für sich und die Umwelt!

Gruppenfoto an der Kapelle

Altkleider- und Altpapiersammlung

Kolpingsfamilie

Am 24.04.21 sammelte unsere Kolpingsfamilie unter erschwerten Bedingungen Altpapier und Altkleider.

Bereits am Freitag fuhren fünf Helfer mit einem LKW nach Ursberg zum Dominikus-Ringeisen-Werk, um die von den Klosterschwestern für uns gesammelte Ware abzuholen. Am Samstag konnten dann – unter strengen Auflagen – zehn Fahrzeuge mit 40 Helfern im Stadtgebiet Bobingen unterwegs sein.

Josef Bühler führte einige Telefonate um abzuklären, welche Regeln dabei zu beachten sind. Der Helfereinsatz wurde im Vorfeld gezielt koordiniert, sodass die Helfer nur in Zweierteams + Fahrer oder als ganze Familie auf den Hängern unterwegs waren. Am Treffpunkt bestand zudem Maskenpflicht. Allerdings musste bei dieser Sammlung der gesellige Teil, die gemeinsame Brotzeit nach getaner Arbeit, ausfallen. Stattdessen gab es einen Eisgutschein für jeden Helfer. 

Wir sind froh, dass wir als große Gemeinschaft die Sammlung unter den aktuellen Umständen überhaupt durchführen konnten. Und das Sammlungsergebnis kann sich sehen lassen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den fleißigen Helfern und allen, die so geduldig waren und die Altwaren bis zur Sammlung aufbewahrten.

Virtuelle Kurzklausur

Kolpingsfamilie

Nach mehreren vergeblichen Anläufen hielt der im Herbst 2020 neu gewählte Vorstand vom 23. bis 25. April eine Kurzklausur via GoToMeeting ab.

Viele Berichte im Jahr 2020 enthalten das Wort “normalerweise” oder “eigentlich” und auch 2021 ist noch nichts normal. “Eigentlich” wollte der Vorstand sich nach den Neuwahlen auf einem Klausurwochenende besser kennenlernen und die Eckpunkte für eine gemeinsame Vorstandsarbeit festlegen. Doch sowohl der erste Versuch, als auch der zweite fielen der Coronapandemie zum Opfer. So nutzten die 12 Vorstandsmitglieder das freigehaltene Wochenende um sich wenigstens virtuell zu treffen und mal abseits vom Alltagsgeschäft zu diskutieren und zu orientieren.

In drei Blöcken à zwei Stunden ging es zum Einen um die Strategie und Ausrichtung der Kolpingsfamilie Bobingen und zum Anderen um ganz konkrete Fragestellungen, wie z. B. “wie können wir die Arbeit auf mehr Schultern verteilen?” oder “passt unser Angebot zur Mitgliederstruktur?”.

Anna-Maria Högg, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Diedorf, moderierte die angeregten Diskussionen. So konnten, trotz Corona, einige wichtige Punkte in Angriff genommen werden.

Eine “echte” Klausur soll sobald wie möglich folgen. Themen gibt es genug. Doch da waren sich alle einig: die virtuelle Welt ersetzt die Gemeinschaft einfach nicht.

466 Ostergrüße

Kolpingsfamilie

Der Vorstand der Kolpingsfamilie schickt seinen Mitgliedern Osterkarten, die der Diözesanverband den Kolpingsfamilien zur Verfügung stellte. Die Karten sollen ein “Lebenszeichen” sein und an die Verbundenheit und Gemeinschaft erinnern, die momentan nicht erlebt werden kann.

“Das ist doch eine gute Idee”, hieß es in der Vorstandssitzung Anfang März, als vom Diözesanverband das Angebot kam Osterkarten zu bestellen. Schnell war auch klar, dass eine ganze Menge an Karten benötigt wird und viele freiwillige Hände zum Sortieren, Falten, Unterschreiben und Austragen. Viel Vorarbeit leistete Familie Fehle, da zunächst über die Mitgliederverwaltung eine Verteilerliste erstellt werden musste. Nachdem alle Einzelpersonen, Familien und Mitglieder eines Hausstandes ermittelt waren, wurden stolze 466 Kuverts gedruckt. Walter Fehle orientierte sich dann am Verteilungsschema für die Altpapierflyer und ordnete die Straßen den Gebieten zu. So hatten die Mitglieder des Vorstands und des Jugendleitungsteams eine überschaubare Menge an Karten fertig zu stellen und zu verteilen. 

Der Aufwand war zwar doch größer als zunächst vermutet. Doch war es allen wichtig jedes Mitglied unserer Kolpingsfamilie persönlich anzusprechen. Wir hoffen es geht allen gut und freuen uns darauf, uns endlich persönlich wiederzusehen!

Durch-KREUZ-te Wege

Kolpingsfamilie, Liturgie

Üblicherweise besteht ein Kreuzweg aus 14 Stationen, die den letzten irdischen Weg Jesu beschreiben. Das Liturgieteam unserer Kolpingsfamilie führte uns mit Wortspielen und neuen Blickwinkeln durch die etwas gekürzten Stationen der Kreuzwegandacht am 26.02.2021.

Aufmerksam folgten die Besucher der Andacht den Impulsen der einzelnen Stationen und konnten im Kreuzweg Jesu Parallelen zu ihrem eigenen Lebensweg ziehen. Da ging es z.B. um das Urteil, das auch wir schnell über andere sprechen.  Eine andere Station befasste sich am Beispiel Maria mit dem Thema Mutterliebe und Simon, der Jesus das Kreuz tragen half, stand stellvertretend für alle Helfer und ihrem Einsatz. Am Ende wird Jesus “aufs Kreuz gelegt”, an das Kreuz genagelt und ins Grab gelegt. 

Den Abschluss bildete, nach einem gemeinsamen Vater unser, ein Gebet, das sowohl zum gegangenen Kreuzweg als auch zur Gefühlswelt des Lockdowns passt:

Vorstand digital

Kolpingsfamilie

In Zeiten von COVID-19 und den damit verbundenen Maßnahmen trifft sich der Vorstand der Kolpingsfamilie regelmäßig per Videokonferenz zur Vorstandssitzung.

Wer denkt durch den Virus ruht auch die Arbeit der Kolpingsfamilie, der täuscht sich. Im Gegenteil, es wird noch intensiver geplant und überlegt. Da sehr oft auch erst kurzfristig entschieden und reagiert werden kann, fanden 2020 sogar mehr Sitzungen statt als in “normalen” Jahren. Inzwischen hat sich schon eine gewisse Routine entwickelt: Per Email kommt der Link zur Sitzung. Pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit setzen sich die Vorstandsmitglieder vor den Rechner und wählen sich ein. Nach und nach erscheint jeder auf dem Bildschirm. Man freut sich die anderen zu sehen und nach einem kurzen Austausch beginnt auch schon die Arbeit.

In der ersten Sitzung 2021 ging es auch wieder um die Veranstaltungsplanung. Kann die geplante Mitgliederversammlung im Februar durchgeführt werden? Wohl kaum, – wohin verschieben wir sie? Was ist mit dem Chronikabend, und wie ist unsere Strategie für Tschambolaya? Ein wichtiges Thema sind auch unsere Jugendgruppen. Wie gelingt es Kontakt zu halten und trotz aller Einschränkungen eine Gemeinschaft zu sein?

Digitale Sitzungen sind anstrengend, aber konzentriert und effektiv. Im Laufe des vergangenen Jahres hat der Vorstand verschiedene Anbieter von Meetingtools ausprobiert und sich nun entschlossen eine Lizenz zu kaufen. Diese kann dann auch von den verschiedenen Arbeitskreisen, dem Leitungsteam der Jugend und auch den Gruppenleitern für digitale Gruppenstunden verwendet werden. Die monatlichen Kosten lohnen sich. In diesen kontaktarmen Zeiten, wollen wir so aktiv wie möglich bleiben. Kolpinggemeinschaft kann auch mit neuen Medien gelingen!

 

Stimmungsvolle Abendmesse

Kolpingsfamilie, Liturgie

Eine sehr schöne und stimmungsvolle Abendmesse konnte die Kolpingsfamilie am 30. Januar in der Pfarrkirche St. Felizitas feiern.

“Dankbarkeit” stand im Mittelpunkt des von Kolpingjugend und Liturgieteam gemeinsam gestalteten Gottesdienstes. Als Einführung hörten die zahlreichen Anwesenden die Geschichte von einem Jungen, der die Welt um sich ganz aufmerksam und mit lautem Interesse wahrnahm. Dadurch fühlte sich ein Mann zunächst gestört. Doch als er erfuhr, dass der Junge nach 12 Jahren Blindheit durch eine Operation gerade erst wieder sehen konnte, entschuldigte er sich. Das Beispiel zeigt, dass wir vieles wertvolle im Leben nicht mehr wahrnehmen, weil wir es für selbstverständlich halten. 

Kyrierufe und Fürbitten vertieften das Thema. Gerade jetzt in diesen Pandemiezeiten gilt es einerseits Vertrauen zu haben, treu und zuversichtlich zu sein. Gleichzeitig ist es wichtig aufmerksam und dankbar die positiven Dinge um uns wahrzunehmen.

Als ein Highlight in dieser auf das Wesentliche reduzierten Zeit bezeichneten die Besucher die musikalische Gestaltung. Unter Leitung von Tobias Buran-Drixler gelang es einer kleinen Kolpingbesetzung eine ganz besondere Stimmung zu verbreiten. An dieser Stelle ein ausdrücklicher Dank dafür!

Präses Thomas Rauch rundete die Abendmesse mit folgendem Segens-Abendgebet ab:

 ________________________________________________________

Diesen Tag, Gott, legen wir zurück in deine Hand.

Du gabst ihn uns.

Du gabst uns Zeit füreinander – geschenkte Zeit. LEBENSZEIT.

Wir danken dir dafür.

Wir danken dir für alles, was uns heute gelungen ist.

Wir danken dir für die heutigen Begegnungen.

Wir danken dir für jedes gute Wort, das uns über die Lippen ging und wir bekommen haben.

Wir danken dir für jedes Lächeln, das wir geschenkt haben und geschenkt bekamen.

Wir danken dir, dass du uns behütet hast.

Und wir bitten um Vergebung für all das, was wir schuldig geblieben sind.

Was wir mit uns herumtragen, laden wir bei dir ab, geben es in deine Hand zurück.

Amen.

                                                           ____________________________________________________________

Gedenktag mal anders

Kolpingsfamilie

Weltweit feiern Kolpingsfamilien in den ersten Dezemberwochen ihren Gedenktag. Denn Adolph Kolping ist am 8. Dezember 1813 geboren und am 4. Dezember 1865 verstorben. Unsere Kolpingsfamilie feierte am 13.12.2020 einen verkürzten, aber umso bewussteren Gedenktag.

Normalerweise folgt auf die feierliche Vorabendmesse ein Familienabend mit Totengedenken, Ehrungen und Neuaufnahmen.  Dieser konnte 2020 nicht stattfinden. So hieß es flexibel und kreativ zu sein und erster Vorsitzender Josef Bühler ist dankbar, dass Präses Thomas Rauch einen eigenen Gedenkgottesdienst ermöglichte.

Verein für die ganze Familie

Um möglichst viele unter den gegebenen Regeln unterzubringen, saßen die Mitglieder familienweise gruppiert. Dadurch wurde auch sichtbar: unsere Kolpingsfamilie ist generationenübergreifend und ein Verein für die ganze Familie. Bestes Beispiel dafür ist Familie Hoffmann/Schmölz, sie nimmt eine ganze Kirchenbank ein. „Es war wichtig diesen Gedenktag trotz allem zu feiern“, meint Karin Hoffmann-Schmölz und ergänzt stolz: „Unser Jüngster wurde im selben Jahr neu aufgenommen, in dem ich 25 und mein Vater 50 Jahre dabei waren.“

Auch heuer standen 26 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft an. Sie reichten von 25 Jahren bis hin zu 70 Jahren Treue. Allein 19 Männer und Frauen konnten 2020 ihr 40-jähriges Jubiläum feiern. Unter ihnen auch Stefan Holzhauser, dessen Familie schon seit Generationen eng mit der Kolpingsfamilie verbunden ist. Gleichzeitig wurde sein Vater Sebastian Holzhauser, ein Ehrenmitglied unserer Kolpingsfamilie und erst Ende Oktober verstorben, im Totengedenken geehrt. So liegen Lebensernst und Lebensfreude eng beieinander. Sie spiegeln sich in den Farben des Kolpinglogos schwarz und orange.

Ganz eindeutig der Freude lassen sich die 30 Neuaufnahmen zuordnen, vom vier Monate altem Baby bis zum 57-jährigen Erwachsenen. Darunter sind auch zwei neue Jugendgruppen mit 14 Jungen und acht Mädchen. Unter den Jungs sind die Freunde Moritz und Fabian, die es kaum erwarten können sich endlich in der neuen Gruppe zu treffen. „Wir haben inzwischen einen netten Brief bekommen und einen Steckbrief zum Ausfüllen“, erzählt Moritz. Jugendleiterin Veronika Hoffmann verrät, dass aus diesen Steckbriefen eine Art Freundebuch entstehen soll. Generell sei es ein schwieriges Jahr für die Jugendarbeit, doch bemühen sich Leitungsteam und Gruppenleiter trotzdem Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft zu vermitteln.

Auch in der Kirche waren die Einschränkungen zu spüren. Abstand und Gesangsverbot erschwerten das sonst deutlich spürbare Wir-Gefühl. Jugendleiter Johannes Heubeck und Vorsitzender Josef Bühler lasen die Namen der Ehrungen und Neuaufnahmen im Rahmen des Gottesdienstes nur vor. Das Überreichen der Urkunden und Anstecknadeln wird zur Hauptversammlung nachgeholt. „Diese Reduzierung auf das Minimum fällt schon seit Monaten schwer. Doch liegt darin auch die Chance ganz bewusst zu entscheiden, zu handeln und zu fühlen“, meint Bühler.

So lag das Besondere bei diesem Gedenkgottesdienst, der stimmungsvoll als Rorate gefeiert wurde, auch nicht im lebendigen Miteinander, sondern in der ruhigen Verbundenheit der Familien und Mitglieder. Gestaltet wurde er in bewährter Weise vom Liturgieteam und musikalisch umrahmt durch ein Quartett des Chors Joyfull Voices.

Nikolaus: Video statt Besuch

Kolpingsfamilie, Nikolaus

Als Kolpingsfamilie bieten wir seit 1962 unsere Dienste bei Nikolaus-Hausbesuchen an. Doch dieses Jahr musste das Orgateam umplanen.

Das Jahr 2020 ringt uns, verursacht durch das Coronavirus, vieles ab. Abstands- und Hygieneregeln hindern uns im Alltag genauso wie das Tragen von Mund-/Nasenschutzmasken. Trotz aller Hinderungen bewirkt aber genau unser konsequentes Verhalten in der Einhaltung dieser Regeln den bestmöglichen Schutz aller. In der konkreten Planung unserer diesjährigen Nikolausaktion spielten genau diese Einschränkungen eine sehr wichtige Rolle. Unsere Kolpingsfamilie nimmt ihre Verantwortung sehr ernst unter allen Umständen ein Risiko für die besuchten Kinder, Familien und natürlich für die Akteure selbst zu verhindern.

Aus diesem Grund wurde ein umfassendes Hygienekonzert entwickelt, bei dem beispielsweise Nikolaus und Knecht Ruprecht die Kinder zu Hause oder in der Schule nur um Freien besuchen und die Geschenke von den Eltern bzw. Lehrern oder Erziehern überreicht werden. Doch der ausgeweitete Lockdown machte eine Durchführung selbst mit diesen Maßnahmen leider nicht möglich. Dabei hatte das Organisatorenteam mit Franz Handschuh, Jürgen Bacher und Hubert bis zuletzt darauf gehofft, dass es mit den Nikolausbesuchen doch irgendwie klappen würde. 

Videobotschaft als Alternative zum Nikolausbesuch

Gleichzeitig wurde auch an einer Alternative gearbeitet. Damit die Kinder eine Nachricht vom Bischof Nikolaus und Knecht Ruprecht erhalten, wurde mit viel Liebe zum Detail ein Video aufgenommen. Dieses konnten sich Eltern bzw. Lehrer und Erzieher dann gemeinsam mit ihren Kindern anschauen. In dieser Botschaft wurde auch erklärt, warum der Heilige und sein Begleiter dieses Jahr die Kinder nicht persönlich besuchen können. 

Das Video war auf unserer Seite www.kolping-bobingen.de und auf YouTube vom 04.-07.12.2020 eingestellt. Es wurde sehr gut angenommen und in den vier Tagen 667 Mal aufgerufen. 

Brief vom Nikolaus

Darüber hinaus hat Bischof Nikolaus, unterstützt von seinen eifrigen Helfern, auch einen Brief an die Kinder geschrieben. Familien, die sich bereits für die Nikolausaktion 2020 angemeldet hatten, bekamen dieses Brief direkt in den Briefkasten geworfen – auf edlem Briefpapier und mit einem goldenen Siegel verziert. 

Fazit

Das Nikolausvideo ist zwar ein ungewohntes Angebot, aber eines, das zum Jahr 2020 passt. Und so sind alle Beteiligten froh, dass der Heilige auf diesem Wege doch den Kindern eine kleine Freude machen konnte. 

Nikolaus und Knecht Ruprecht bedanken sich bei ihren Helfern beim Videodreh und der musikalischen Untermalung: Daniel Heuberger und Familie Burann-Drixler. 

Dankeschön für die Nikolausaktion

Als Dankeschön für die Nikolausaktion bitten wir, die Spende dieses Jahr auf das Konto der Kolpingsfamilie Bobingen e.V. (gemeinnütziger Verein)
DE05 7206 9036 0000 0027 04
bei der Raiffeisenbank Bobingen
mit Verwendungszweck: Nikolausaktion zu überweisen. Mit dem Erlös der Nikolausaktion werden ausgewählte soziale Projekte unterstützt.

Lebensmittel für den Bobinger Tisch

Kolpingsfamilie

Covid-19 beeinträchtigt unser Leben schon seit vielen Monaten. Stark betroffen ist auch der Bobinger Tisch, dem wir mehrmals bei der Ausgabe von Lebensmitteln halfen.

“Kann es sein, dass ein Päckchen Nudeln, Salz oder Seife glücklich machen?” Ja!

Durch den Einsatz als Helfer beim Bobinger Tisch konnten unsere Mitglieder einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie erfuhren, dass die Vorräte langsam zu Neige gehen. “Normalerweise werden um diese Jahreszeit die Reserven durch Spendenaktionen in den Supermärkten neu aufgefüllt.”, erzählt uns Frau Sturm, die Leiterin der Bobinger Tafel. Doch der Virus lässt das nicht zu.

So beschloss der Vorstand unserer Kolpingsfamilie die dringend benötigten Waren zu spenden und auch gleich zu liefern. Jeweils 50 Päckchen Nudeln, Reis, Salz, Fischkonserven, Maisdosen, Tomatensauce, H-Milch, Toastbrot, Joghurt und Seife wurden in großen Gitterwägen vom nahegelegenen Supermarkt in die Mozartstraße geschoben. Mit vereinten Kräften war die Lieferung dann auch schnell ins Haus getragen.  Frau Sturm freute sich sehr darüber und bedankte sich im Namen des ganzen Teams über dieses verfrühte Nikolausgeschenk am fünften Dezember.

Adventsfenster

Advent, Kolpingsfamilie

2020 ist es wieder soweit – unsere Kolpingsfamilie organisiert Adventsfenster in Bobingen. An jedem Abend wird ein „Türchen“ geöffnet, indem an einem Haus zwischen 17 und 21 Uhr ein Fenster mit der entsprechenden Zahl aufleuchtet.

Die ursprüngliche Idee, die dahinter steckt ist, dass man sich während der Adventszeit an einem festen Termin Zeit für einander nimmt, je nach Entfernung einen kleinen Spaziergang macht und an einer mit Herz gestalteten halben Stunde teilnimmt. Aktuell erlauben die Hygieneschutzbestimmungen kein Treffen vor den Fenstern. Die Adventsfenster werden aber trotzdem dekoriert und ab dem entsprechenden Tag täglich beleuchtet! So hat jeder die Möglichkeit seinen privaten Weg durch den Advent zu gehen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die das ermöglichen!

Hier sind alle Adressen im Überblick zu finden.

Die einzelnen Adventsfenster 2020

Adventsfenster 23

Familie Hornig wählte für ihr Adventsfenster mit der Nummer 23 das Thema Sterne.

Adventsfenster 22

Die handgeschnitzte Krippe aus St. Wolfgang und Wendelin zierte das 22. Fenster. 

Adventsfenster 21

Bei Familie Bobinger gab es eine etwas andere Weihnachtsgeschichte zu lesen. In “Die Geschichte der ungleichen Zwillinge” testet ein Vater, wie seine Söhne, ein Pessimist und ein Optimist auf ihre Weihnachtsgeschenke reagieren. 

Adventsfenster 20

In der Bamberger Straße 2 wurde als Geschichte „Der kleine Stern und der Waldadvent“ vor dem Eingang zum Lesen bereit gestellt. Im Fenster ist eine Stadt abgebildet, mit all ihren weihnachtlichen Lichtern.

 

Adventsfenster 19

Ein großer Stern zeigt beim Adventsfenster am Wasserturm die Zahl 19. Im Schaukasten und zum Mitnehmen gab es die Geschichte “Ich hatte einen Traum” ausgelegt, die zum Nachdenken anregen soll. 

Adventsfenster 18

Musik ist das Thema des 18. Adventsfensters. Alle Besucher sind eingeladen das Lied “Es ist ein Ros’ entsprungen” zu singen.  

 

 

 

Adventsfenster 17

Die Zahl 17 leuchtet im Fenster von Familie Osswald.

Adventsfenster 16

Familie Bistritzki wählte für ihr Adventsfenster das Thema war “mögen Engel dich begleiten”.

 

 

 

Adventsfenster 15

Bei Familie Mögele war das Thema Waldweihnacht. An einer Feuerstelle im Hof konnten die Besucher das mit vielen Lichtern gestaltete Fenster bestaunen und die Geschichte “Der kleine Stern und der Advent im Wald” lesen. 

 

 

Adventsfenster 14

Wie sieht den so eine Hauskatze unsere Adventszeit?
“Gedanken einer Katze zum Advent”: 
Mein lieber Mensch ist – muss ich sagen –
zur Weihnachtszeit kaum zu ertragen.

O Tannenbaum … auch einem Kater kann er sehr gefallen.
“Katers Weihnachtslied”
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
wie bist Du gut zum Klettern!

 

 

Adventsfenster 13

Am 13. Dezember gedenken wir der Heiligen Lucia. Ihr Name bedeutet übersetzt “die Leuchtende” oder die “Lichtträgerin”. Das Fenster mit der Nummer 13 ist im Kolping-Schaukasten neben der Pfarrkirche St. Felizitas. Passend zum Luciafest zeigt es eine schöne Malerei mit einer Szene aus der Heiligengeschichte. 

“Heilige sind Menschen, durch die Gottes Licht scheint. An sie denken wir besonders in einer Zeit, wo es immer dunkler wird, ein einer Zeit, wo wir uns nach Licht sehnen. Zugleich weisen sie uns mit ihrem Glauben den Weg zu einem großen Licht, das kommen wird, zu Jesus.” 

Adventsfenster 12

Weihnachtliche Musik begleitet den Besuch des 12. Fensters. Im Licht der schönen Beleuchtung können die Besuche die Geschichte „Die Kerze des Engels“ nachlesen.   

 

 

Adventsfenster 11

Eine gemütliche Winterzeit wünscht Familie Mäder mit einem tollen Winterdorf.

Adventsfenster 10

Die zugehörige Geschichte handelt von der mexikanischen Legende, wie aus einer unscheinbaren Pflanze der beliebte Weihnachtsstern wurde.

Adventsfenster 9

Das 9. Fenster zeigt Sternstunden und Schlüsselmomente.

Adventsfenster 8

Einen Schneemann im Winterwald zeigt das 8. Adventsfenster. Zudem fährt eine Eisenbahn in Form einer 8 im Hof der Familie.
Zur Einstimmung auf Weihnachten gibt es die Geschichte „Weihnachten der Tiere“ zum Lesen.

Adventsfenster 7

Die Geschichte „Ein Eichhörnchen schenkt Weihnachtsfreude“ liegt bei Familie Schmitz nicht nur aus, man kann sie auch über einen QR-Code direkt auf sein Handy laden.

 

Adventsfenster 6

Das Adventsfenster an der Kolpingkapelle hat die Kolpingjugend gestaltet. Zunächst hat die Jugendgruppe „Backerbsen“ ein neues Fenster gebaut und zwischen den orangenen Säulen aufgestellt. Anschließend haben die „Smileys“ das Fenster mit einem Nikolaus-Schaubild geschmückt. Außerdem haben sie ein Segengebet ausgewählt und ein Nikolausrätsel entwickelt.

Adventsfenster 5

“Der kleine Engel und das große Geheimnis” war die Geschichte bei Familie Hirschmann. Ihr Fenster zeigt auch gleich diese Geschichte. 

Der Text wurde aufgehängt und eine Box aufgestellt, aus der die Geschichte mit Bastelanleitung für ein Engelchen zum Mitnehmen bereitstehen. 

Adventsfenster 4

Am Gedenktag der Heiligen Barbara gestaltete Familie Gebert ihr Adventsfenster. Passend dazu konnten die Besucher die Legende der Heiligen Barbara nachlesen und das Lied “Knospen springen auf” singen. 

Adventsfenster 3

Familie Steppich hat zu ihrem Adventsfenster die Geschichte (“Das Märchen vom kleinen Stern und der Emgelsmusik”) an den Zaun gehängt und einige Exemplare zum Mitnehmen in einen Korb gelegt.

Adventsfenster 2

Das zweite Fenster hat Familie Wagner gestaltet und vor dem Haus zwei Körbchen mit Text und kleinen Kerzen zum Mitnehmen bereitgestellt.

Die Geschichte “Das Adventslicht im Fenster” handelt von einer Familie, die aus der Stadt aufs Land gezogen ist und sich wundert, warum es viel stiller und dunkler ist. Die Kinder vermissen das Funkeln, das Weihnachten ankündigt. Am nächsten Tag stellt die Mutter eine Kerze ins Fenster. Sie ist Wärme, Einladung zum Zusammensein und Vorfreude zugleich. Das regt andere an auch eine Kerze aufzustellen. Im ganzen Ort erleuchten nach und nach immer mehr Kerzen. Was zählt ist oft nicht das Große, Bunte und Laute. Ein kleines Licht verbreitet Wärme und Herzlichkeit.

Zum Mitsingen bieten sich die folgenden Lieder an:

  • Tragt in die Welt nun ein Licht.
  • Mache dich auf und werde Licht. Dein Licht kommt.
  • Im Advent, im Advent, ist ein Licht erwacht.

Adventsfenster 1

“Unterwegs nach Bethlehem” unter diesem Motto steht die Adventsvorbereitung in der Pfarrei, insbesondere in den Kindergärten und Schulen sowie bei den Familiengottesdiensten. Dieses 1. Adventsfenster möge der 1. Schritt sein auf dem Weg.

Die 1. Etappe ist überschrieben mit: “Wege nach innen.” Wenn wir ganz ruhig werden und nach innen schauen, kommen uns unterschiedliche Gedanken und Gefühle, z. B. Freude und Trauer, Angst und Mut, Sorge und Zuversicht. Im Glauben dürfen wir vertrauen, dass Gott bei uns ist und unsere Wege, die inneren und äußeren, begleitet. So dürfen wir fröhlich singen: “Menschen auf dem Weg …”

 

 

Vorbereitung der Adventsfenster

Advent, Kolpingsfamilie

Zur Einstimmung auf Weihnachten möchte die Kolpingsfamilie die Stadt mit geschmückten Fenstern zum Leuchten bringen. Wegen der Pandemie in einer angepassten Version.

„Sollen wir wieder das Fenster der Ankleide schmücken oder ist das neben der Haustüre besser geeignet? Und wie gestalten wir die Zahl Vier, vielleicht mit Transparentpapier?“ Diese Fragen stellt sich Martina Gebert seit ein paar Tagen, denn sie übernimmt den vierten Termin bei der Adventsfenster-Aktion. Dabei wird an jedem Abend ein „Türchen“ geöffnet, indem an einem Haus ein festlich dekoriertes Fenster mit der entsprechenden Zahl aufleuchtet.

Beim letzten Mal hatten wir eine Engelsfigur ans Fenster gestellt, die wir mit einer Sternen-Lichterkette beleuchtet haben“, erinnert sich Martina Gebert. Passend dazu hat sie bei der Eröffnung den Besuchern die Geschichte vom kleinen Sternenengel und der Hoffnung vorgelesen. Dieses Jahr will die 32-jährige passend zum Gedenktag die Lebensgeschichte der Heiligen Barbara erzählen.

Um Glühwein, Punsch und Plätzchen für die Besucher muss sie sich allerdings keine Gedanken machen. Die Organisatoren haben schon früh informiert, dass es wegen Corona keine Bewirtung geben wird.

Als die Planung für die Aktion starteten, waren Veranstaltungen im Freien noch mit begrenzter Personenzahl möglich. Doch dann kam der November-Lockdown und die Unsicherheit, wie es im Dezember weitergehen wird. „Wir waren uns schnell einig, dass wir dennoch ein wenig vorweihnachtliche Stimmung zu unseren Mitmenschen bringen möchten“, berichtet Mitorganisatorin Melanie Rosengart. Also wurde überlegt, wie die Aktion an die möglichen Auflagen angepasst werden kann: Ist es aufgrund der vorgegebenen Einschränkungen nicht erlaubt, abends gemeinsam eine halbe Stunde lang inne zu halten, so werden die Adventsfenster ohne Rahmenveranstaltung geöffnet. Die vorbereiteten Texte und Geschichten werden dann zum Lesen ausgelegt oder aufgehängt.

In jedem Fall werden die Fenster in der Adventszeit am Abend beleuchtet sein. „Wir laden alle Bobinger ein, beim Abendspaziergang durch Bobingen die liebevoll gestalteten Adventsfenster aufzusuchen und in Ruhe zu bestaunen“, erklärt Melanie Rosengart weiter. Die Stationen sind gezielt über das ganze Stadtgebiet verteilt worden, das Haus der Familie Gebert liegt zum zweiten Mal auf der Route.

Auch ohne Geschichtevorlesen und Punschtrinken freut sich Martina Gebert darauf, anderen mit ihrem Adventsfenster gerade jetzt während der Pandemie eine Freude zu machen. Die stimmungsvolle Aktion der Kolpingsfamilie, die alle zwei Jahre veranstaltet wird, ist auch für sie selbst eine schöne Möglichkeit, um sich auf Weihnachten vorzubereiten. „Ich weiß noch gut, dass 2018 eine Freundin das vierte Fenster gestaltet und Barbarazweige verteilt hat. Meiner ist dann an Heilig Abend aufgegangen, was mich sehr gefreut hat,“ erzählt Martina Gebert. 

Ob sie ihr Adventsfenster nun mit Lichtern, mit Figuren, oder mit Fensterbildern und Scherenschnitt dekoriert, das verrät Martina Gebert aber noch nicht. „Vom fertigen Fenster dürfen sich alle gerne ab dem 4.12. selbst ein Bild machen,“ schmunzelt die Bobingern. 

Die Adressen der Adventsfenster 2020 im Überblick