Christbaumsammelaktion

Kolpingsfamilie

Die erste Veranstaltung nach dem Festjahr 2025 war wieder die Christbaumsammelaktion in Bobingen.

Mit acht Bulldog–Gespannen, besetzt mit knapp 50 Helfern, ging es durch die Bobinger Straßen. Nachdem der Wetterbericht im Vorfeld eher schlechtes Sammelwetter prognostiziert hat, waren die Wetterverhältnisse am Samstag dann doch eher trocken und nicht so kalt. Insgesamt wurden bis zum Ende der Sammlung gut 22 Fuhren von ausgedienten Weihnachtsbäumen gesammelt. Anscheinend war während der Sammlung noch Zeit, um eine Außenkrippe zu loben und sich die entsprechende Belohnung abzuholen. Ein noch im Netz verpackter ungebrauchter Christbaum brachte die Helfer zum Schluss noch zum Schmunzeln.

Dartturnier

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Am 28. Dezember 2025 fand zum zweiten Mal das Kolping Dartturnier statt und erwies sich als voller Erfolg.

Das Turnier war in zwei Gruppen unterteilt: eine für Anfänger und eine für Fortgeschrittene. Diese Aufteilung stellte sicher, dass sich alle Teilnehmer in einem fairen Wettbewerb messen konnten – unabhängig von ihrem Erfahrungslevel. Am Vormittag traten insgesamt 22 Spielerinnen und Spieler beim Turnier für Neulinge an, während am Nachmittag 23 fortgeschrittene Dartspieler ihr Können unter Beweis stellten.

Gespielt wurde an insgesamt vier Dartboards, zusätzlich stand ein Übungsboard zur Verfügung, sodass sich die Teilnehmenden jederzeit einwerfen konnten. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt – Essen und Getränke standen während des gesamten Turniers bereit.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete die Veranstaltung einen deutlich höheren organisatorischen Aufwand. Besonders hervorzuheben ist der Bau von drei eigenen Dartboxen, der im Vorfeld viel Engagement erforderte. Dieser Einsatz hat sich jedoch mehr als gelohnt: Das Turnier war sehr gut besucht und verzeichnete deutlich mehr Teilnehmende als im letzten Jahr.

Die durchweg positive Stimmung, spannende Spiele und die hohe Teilnehmerzahl zeigen, dass das Kolping Dartturnier immer beliebter wird. Die Organisatoren blicken daher optimistisch in die Zukunft und hoffen, im kommenden Jahr noch mehr Dartbegeisterte begrüßen zu dürfen.

Strohschießen

Kolpingsfamilie

Pünktlich zum Jahresausklang maßen sich am 27. Dezember 2025 Kolpingjugend, Kolpingschwestern und -brüder wieder im Schießen mit dem Luftgewehr.

In diesem Jahr mussten beim Strohschießen der Erwachsenen die Plätze eins, drei und acht im Stechen entschieden werden. Nach dem Stechen gab es dann folgende Platzierungen: 1. Platz Michael Zobel mit 44 Ringen, 2. Platz Markus Steininger mit 44 Ringen und den 3. Platz belegte Michael Bobinger mit 29 Ringen. Vor den Erwachsenen maß sich auch die Kolpingjugend beim Schießen mit dem Luftgewehr. Dort gab es dann folgendes Ergebnis: 1. Platz Gregor Fischer, gefolgt auf den 2. Johannes Mattler.

Bei der Siegerehrung mussten dann wieder die teilweise gut verpackten Gewinne vor den anderen Teilnehmern ausgepackt, was allen viel Spaß machte.

Gedenktag 2025 mit Kolping-Messe und Ehrenzeichen

Jubiläum, Kolpingsfamilie

Am 13. Dezember 2025 feierte unsere Kolpingsfamilie gemeinsam mit der neuen Bundesvorsitzenden Klaudia Rudersdorf den Kolpinggedenktag. Er war ein würdiger Schlusspunkt eines intensiven und ereignisreichen Jubiläumsjahres. In der Vorabendmesse begeisterte unser Projektchor mit der stimmungsvollen Darbietung der Kolping-Messe „Für Menschen wie Dich“. Beim Familienabend wurde erstmalig das Ehrenzeichen der Kolpingsfamilie verliehen. 

Die als Rorate-Messe gefeierte Vorabendmesse, erleuchtet allein von Kerzenschein und farbigen Lichtakzenten, schuf eine besondere Atmosphäre in der Pfarrkirche St. Felizitas. Der Bannereinzug wurde von einem Trompetenspiel begleitet, dann setzte stimmgewaltig unser Projektchor mit dem ersten Lied der Kolping-Messe ein und sorgte für einen echte Gänsehautmoment bei vielen Kirchenbesuchern.

Projektchor sang die Kolping-Messe „Für Menschen wie Dich“ 

45 Sänger und Musiker aus Bobingen und Umgebung hatten unter der musikalischen Leitung von Matthias Ferber zusammengefunden, um die Kolping-Messe „Für Menschen wie Dich“ einzuüben und beim Gedenktag vorzutragen. Als Pianist begleitete sie Pater Norbert Becker. Er komponierte 2022 für das Kolping in der Diözese Augsburg die beeindruckende Kolping-Messe, die auch unserem Gottesdienst eine besondere Tiefe verlieh und vielen in Erinnerung bleiben wird.  

Auch inhaltlich stand die vom Liturgieteam gestaltete und von Präses Dominic Ehehalt zelebrierte Vorabendmessen ganz im Zeichen der Werte Adolph Kolpings: verwurzelt im Glauben und mitten im Leben. In Anlehnung an sein Vorbild baten die Mitfeiernden um jene Gaben, mit denen Kolping sein Werk prägte: Begeisterung, Tatkraft, Mut, Freude, Verantwortung und Gottvertrauen.

Familienabend im Zeichen der Gemeinschaft

Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich zahlreiche Mitglieder aller Generationen zum Familienabend im Laurentiushaus. Unser Vorsitzende Sebastian Hornig führte durch den Abend und konnte Klaudia Rudersdorf, Vorsitzende von Kolping Deutschland, als Ehrengast begrüßen. Sie erzählte rund zehn Minuten über die interessante Arbeit des Bundesverbandes. 

Rückblick auf unser Jubiläumsjahr 

Bei seinem geistlichen Wort spannte Präses Dominic Ehehalt den Bogen vom Start des Jubiläumsjahres mit der großen Kolping-Gemeinschaftskrippe bei der Krippenausstellung vor einem Jahr über das kirchliche Jubiläum „Pilger der Hoffnung“ bis zum kleinen Jesus Kind, das uns zeigt: jeder Mensch wird von Gott geliebt. Rückblicke auf das ereignisreiche Jubiläumsjahr boten auch zwei Videos, die Daniel Heuberger zusammengeschnitten hat. Die Filme zum Maifest und vom Festumzug ließen die vielen besonderen Momente noch einmal lebendig werden und riefen sowohl Freude als auch Staunen über das Geleistete hervor.

Beeindruckende 72 Neuaufnahmen

Wie begeisternd, lebendig und zukunftsfähig die Gemeinschaft bei Kolping in Bobingen ist, zeigte sich auch an den sehr vielen Neuaufnahmen. Jugendleiter Johannes Heubeck begrüßte offiziell die 15 Mädchen der neuen Jugendgruppe „Die verrückten Hühner“ unter der Leitung von Leni Heuberger und Hanna Wagner sowie 9 Jungs der „Partygang“ von Gabriel Schwindel, Jakob Steppich und Noah Wiedl. Darüber hinaus konnten weitere 48 Kinder, Jugendliche und Erwachsene feierlich in die Kolpinggemeinschaft aufgenommen werden. Bundesvorsitzende Klaudia Rudersdorf zeigte sich beeindruckt vom anhaltenden Wachstum der Kolpingsfamilie Bobingen. Als derzeit mitgliedsstärkste Kolpingsfamilie Deutschlands zählen wir inzwischen knapp 900 Mitglieder.

Ehrungen und ein besonderer Dank

Ein Höhepunkt des Gedenktages waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder für 15, 25, 40 und 50 Jahre. Für 60 Jahre Treue zu Kolping und seinem Werk wurden Xaver Bobinger, Josef Fehle, Anton Schaller sen. und Karl Schenk ausgezeichnet. 65 Jahre sind Günther Geissler und Hans Linder Vereinsmitglieder. Gar 70 Jahre Kolpingtreue sind es bei Werner Hirche.

Besonders hervorgehoben wurde Jürgen Bacher. Er erhielt für sein jahrzehntelanges, außergewöhnliches Engagement erstmalig das Ehrenzeichen der Kolpingsfamilie. In der Laudatio lobte Sebastian Hornig seinen unermüdlicher Einsatz in Vorstand sowie als Organisator und Verantwortlicher für Großveranstaltungen – gerade auch im Jubiläumsjahr. „Seit ich Kolping denken kann, ist Batschi eine Institution unserer Kolpingsfamilie. In diesem intensiven Jubiläumsjahr hast Du das alles nochmal dick und orange unterstrichen. Deshalb erschien es uns umso passender dir dieses Jahr das Ehrenzeichen der Kolpingsfamilie zu überreichen“, so Sebi weiter. Bundesvorsitzende Klaudia Rudersdorf überreichte ihm Ehrennadel und die Urkunde aus Köln.

Info: Das Ehrenzeichen der Kolpingsfamilie

Das Ehrenzeichen der Kolpingsfamilie ist eine besondere Auszeichnung für Mitglieder, die sich über viele Jahre hinweg in herausragender Weise für das Kolpingwerk engagiert haben. Es würdigt außergewöhnliche Treue, Einsatzbereitschaft und Verdienste im Sinne Adolph Kolpings, wird von der jeweiligen Kolpingsfamilie verliehen und in der Regel im feierlichen Rahmen, etwa am Kolpinggedenktag, verliehen.

Abschiede, Ausblick und Festschrift

Neben Neuaufnahmen gehörten auch Abschiede zum Abend: Zwei Kolpingjugendgruppen beendeten altersbedingt ihren aktiven Gruppenbetrieb: Die „Ghostbusters“ sowie die „Wellenreiter“, die viele Bilder vom lustigen Gruppenalltag zeigten. Gleichzeitig richtete Sebastian Hornig den Blick nach vorne, verbunden mit dem Aufruf, sich weiterhin in Vorstand, Arbeitskreisen und Projekten einzubringen, da für 2026 Neuwahlen bevorstehen. Außerdem bedanke er sich für das vielfältige Engagement im Jubiläumsjahr sowie rund um diesen besonderen Gedenktag. 

Zum Abschluss des Abends wurde die Festschrift vorgestellt, die das Jubiläumsjahr 2025 eindrucksvoll und bildreich dokumentiert und zugleich 100 Jahre Vereinsgeschichte in Wort und Bild dauerhaft festhält. Mit dem gemeinsamen Singen des Kolpingliedes endete der offizielle Teil des Gedenktags. Viele blieben noch sitzen, um sich zu unterhalten und in der Festschrift zu blättern, die es für 25,00 Euro zu erwerben gab. Wer eine 108-seitige Festschrift erwerben möchte, meldet sich gerne bei festschrift@kolping-bobingen.de

Mit dem Kolpinggedenktag endet unser Jubiläumsjahr. Der Geist Adolph Kolpings, das Engagement und das starke Miteinander der Kolpingsfamilie Bobingen wirken jedoch weit darüber hinaus fort. So wie es auch in der 1. Strophe des Schlusslieds der Kolping-Messe heißt:

„Menschen wie du wagen sich auf neue Wege.
Menschen wie du schenken Würde, Heimat, Mut.
Menschen wie du verwandeln Not in neues Leben.
Menschen wie du tun unserer Welt des Glaubens gut.“

Nikolausaktion 2025

Nikolaus

Auch in diesem Jahr waren der Heilige Nikolaus und sein Helfer Knecht Ruprecht wieder in Bobingen und Umgebung unterwegs. Bei rund 100 Hausbesuchen sowie vielen weiteren Begegnungen in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen und auf Christkindlesmärkten begeisterte die Nikolausaktion Jung und Alt.

Traditionell war der erste Nikolauseinsatz am ersten Advent auf dem Bobinger Christkindlmarkt. Mit einer Kutsche fuhr eine Gruppe von Knecht Ruprechten am Rathausplatz vor. Nikolaus stimmte die zahlreichen Besucher und vor allem die vielen Kinder mit freundlichen Worten und süßen Gaben auf die Adventszeit ein. 

In der Woche zwischen dem ersten Advent und dem Nikolaustag folgte für die ehrenamtlichen Helfer ein dicht gefüllter Terminplan. Nikolaus-Teams besuchten Vereine und Gruppierungen bis dann am Freitag traditionell Seniorenheime, Schulen und Kindertagesstätten an der Reihe waren. Insgesamt wurden 12 Schulklassen sowie 26 Kindergarten- und Krippengruppen darunter auch unsere Nestgruppe aufgesucht. Überall wurden der Nikolaus und sein treuer Begleiter mit Spannung und leuchtenden (Kinder-)augen erwartet. 

Gleichzeitig bedankte sich die Kolpingsfamilie mit den Nikolausteams bei der Geschäftetour bei Bobinger Firmen und Handwerkers für ihre Unterstützung im vergangenen Jahr. 

Nikolaus Hausbesuche 

Abschluss und für viele Helfer Höhepunkt der Nikolausaktion waren die Hausbesuche. Am 5. und 6. Dezember standen knapp 100 Termine auf dem Programm, wobei vor allem die Termine am Nikolaustag, einem Samstag, bei den Familien beliebt war. Rund 400 Kinder bekamen Besuch von Nikolaus und Knecht Ruprecht. Zu jedem Kind konnte der Heilige mahnende, lobende und ermutigende Worte sagen.

Besonders werden die Hausbesuche, da sich die Familien meist gemeinsam darauf vorbeireiten. So werden Nikolausgeschichten vorgelesen, Gedichte oder Lieder mit verschiedenen Instrumenten einstudiert und dann oft mit viel Aufregung vorgetragen.  

55 Ehrenamtliche waren bei der Nikolausaktion im Einsatz

Ermöglicht wurde die Nikolausaktion erneut durch 55 Ehrenamtliche, die als Bischof Nikolaus, Knecht Ruprecht, Fahrer, Helfer im Nikolausbüro oder als Wirte im Hintergrund im Einsatz waren. Für Koordination und Vorbereitung waren Jürgen Bacher, Hubert Geiger und Franz Handschuh zuständig. Vergelt’s Gott an alle Mitwirkenden! Ein Dankeschön auch an Sarah Schneller Fotografie für die tollen Bilder vom Nikolausbesuch auf dem Bobinger Christkindlmarkt. 

Kolpingsfamilie beim Tag des Ehrenamtes der Stadt

Kolpingsfamilie

Beim diesjährigen „Tag des Ehrenamtes“ hat die Stadt Bobingen erneut Dankbarkeit und Wertschätzung für Vereine gezeigt, die Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft stärken und Bobingen mitgestalten. Eingeladen waren auch Vertreter unserer Kolpingsfamilie.

Seit 1985 wird der Internationale Tag des Ehrenamts weltweit begangen. Bobingen nutzte den Anlass, um zum 26. Mal Ehrenamtlichen vor Ort Danke zu sagen. In seiner Ansprache beim Treffen am 8. Dezember 2025 in der Mittleren Mühle hob Bürgermeister Klaus Förster hervor, dass freiwilliges Engagement nicht selbstverständlich sei und doch elementare Bedeutung für das funktionierende Gemeinwohl habe. In diesem Jahr standen in Bobingen zwei Gruppen im Fokus: die Hochsträßler, die dem Museum mit viel Kreativität und Elan frischen Schwung verliehen haben, sowie unsere Kolpingsfamilie. Gerade im Jubiläumsjahr sei ein außerordentlicher Einsatz zu spüren gewesen, so der Bürgermeister. Die vielen Helfer packen stets dort mit an, wo Unterstützung gebraucht wird, und gestalten so maßgeblich unsere Heimatstadt Bobingen lebens- und liebenswert.

Nach der Nikolausaktion mit 55 Engagierten, zeitgleich zum Hüttenabbau in Oberschönefeld und vor dem Projektchor mit 45 Sängern und Musikern, kam eine kleine Delegation am Montagabend zum Austausch mit Vertretern der Stadt und zum geselligen Miteinander. Doch der Dank gilt allen, die sich mit viel Herzblut bei Kolping einbringen. Die Einladung der Stadt war eine Auszeichnung dafür und ist zugleich Motivation, unser Engagement auch in Zukunft fortzuführen.

Zweiter Spielturm für den Kindergarten St. Felizitas

Kolping für Kinder

Endlich war es so weit: Am 4. Dezember 2025 wurde im Kindergarten St. Felizitas der zweite Spielturm mit einer kleinen Feier eingeweiht. Nach einer längeren Projektphase von „Kolping für Kinder“ haben sich die Kinder und Erzieherinnen gleichermaßen über die Fertigstellung gefreut. 

Schon 2023 wurde der erste Spielturm an den Kindergarten St. Felizitas übergeben. Der zweite Bauabschnitt sollte eigentlich 2024 starten, doch es gab verschiedene Verzögerungen. Trotz eines ereignisreichen Jubiläumsjahres haben es die Ehrenamtlichen geschafft, das Projekt 2025 abzuschließen.

Zur feierlichen Übergabe Anfang Dezember hatte das Team des Kindergartens einen herzlichen Empfang mit Häppchen, Getränken und einem Danke-Film vorbereitet. Eine kleine Abordnung der Kolpingsfamilie – bestehend aus unserem Vorsitzenden Sebastian Hornig, Projektorganisator Jürgen Bacher und Manfred Bobinger, als Vertreter der fleißigen Handwerker – war vor Ort. Sie waren begeistert von der sichtbaren Freude der Kinder, die das Objekt aus Holz tobend in Besitz nahmen.

Adventsbasar der Nestgruppe

Advent

Ein voller Erfolg war der Adventsbasar unserer Nestgruppe am 28. November 2025, der viele Besucher anzog und auf die Vorweihnachtszeit einstimmte. 

Anfang September kam Nestgruppen-Leiterin Yasmin Vogl der Gedanke erstmals einen eigenen Adventsbasar zu veranstalten, nachdem Ankündigungen anderer Veranstaltungen in ihrem Briefkasten lagen. Zunächst verwarf sie den Gedanken wieder, aus Sorge, die Gruppe sei zu klein und der Aufwand zu groß. Doch Anfang Oktober reifte die Idee erneut, dieses Mal mit dem klaren Vorsatz: „Selbst wenn niemand von außerhalb kommt, für unsere Nestkinder und ihre Familien wäre es dennoch etwas ganz Besonderes.“

Nach einem Gespräch mit dem Vorstand ging es direkt an die Organisation, und die Resonanz war überwältigend. Alle Nesteltern packten tatkräftig mit an, übernahmen Schichten, backten, bastelten und steuerten zahlreiche kreative Ideen bei. Auch die Werbetrommel wurde im Vorfeld eifrig gerührt. Dennoch blieb eine gewisse Nervosität: Würden überhaupt Besucher kommen? Diese Sorge erwies sich als unbegründet. Der Basar war sehr gut besucht, viele Gäste verweilten bei Punsch, Gesprächen und dem Stöbern durch das liebevoll gestaltete Angebot. „Am meisten hat mich gefreut, dass die Menschen nicht nur kurz vorbeigeschaut, sondern wirklich Zeit bei uns verbracht haben. Die Stimmung war einfach toll“, erzählt Yasmin Vogl. Für die Kinder las die gelernte Kinderpflegerin in einem mit Lichterketten stimmungsvoll beleuchteten Zelt zweimal eine Adventsgeschichte vor. 

Der Erlös übertraf die Erwartungen der Veranstalterin. Damit sollen nun neue Anschaffungen für die Nestgruppe mitfinanziert werden, darunter ein neuer Kaufladen für die Rollenspielecke, ein gemütliches Kindersofa für die Lese- und Kuschelecke sowie weiteres Spielmaterial. „Ja, es war viel Arbeit und zeitintensiv“, resümiert die Nestgruppen-Leiterin, „aber dank der großartigen Unterstützung der Eltern und meiner Familie haben wir dieses Projekt gemeinsam gemeistert. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Der Adventsbasar zeigte eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Engagement, Gemeinschaftssinn und Herzblut zusammenkommen, und wer weiß, vielleicht gibt es auch eine Wiederholung in den nächsten Jahren.

Jubiläumsausstellung und Festschrift

Jubiläum

Wie können wir 100 Jahre Vereinsgeschichte anschaulich, lebendig und interessant erzählen? Mit dieser spannenden Frage beschäftigten sich die Arbeitskreismitglieder des AK Festschrift seit ihrem ersten Treffen Anfang 2023. Das Ergebnis ist in der Jubiläumsausstellung sowie in der Festschrift „100 Jahre Kolpingsfamilie Bobingen und 50 Jahre Kolpingjugend Bobingen” zu sehen.

Voller Neugier, Respekt und Leidenschaft für das, was unsere Kolpingsfamilie seit einem Jahrhundert prägt, stürzten sich die Mitglieder des Arbeitskreises in die Arbeit. Zunächst wurde eineinhalb Jahre lang Material gesammelt. Mit Unterstützung von weiteren Mitgliedern wurden die Inhalte aus unseren umfangreichen Chronikordnern gesichtet und systematisch zusammengefasst. Als zusätzliche Quellen wurden das Stadtarchiv, das Archiv des Bundesverbandes in Köln und das Privatarchiv von Franz Handschuh, unserem ersten Jungkolpingleiter, herangezogen. Darüber hinaus wurden Zeitzeugen befragt, beispielsweise bei einem Treffen ehemaliger Jugendleitungen.  

Die vielen Erinnerungen, Gespräche und Berichte fassten die Arbeitskreismitglieder dann in verschiedene Themenbereiche zusammen. Ein großer Teil drehte sich um die Gründung der Kolpingsfamilie, ihr Verbot in der NS-Zeit, ihre Wiedergründung und die Aufnahme von Jugendlichen und Frauen sowie ihre weitere Vereinsentwicklung. Ein Schwerpunkt lag auf der Gründung der Kolpingjugend vor 50 Jahren, denn die starke und lebendige Jugendarbeit ist bis heute das Herzstück  unserer Gemeinschaft – und ein Grund dafür, dass die Kolpingsfamilie Bobingen mit rund 900 Mitgliedern aktuell die mitgliederstärkste Kolpingsfamilie Deutschlands ist (Stand Dezember 2025). Darüber hinaus wurden die Inhalte in zwölf Themenfelder, wie Soziales Engagement, Sammlungen, Liturgie, Familien- und Bildungsarbeit, Kultur und Freizeit, unterteilt. Hier achteten die Ehrenamtlichen darauf, die Entwicklung von Veranstaltungen nachzuvollziehen und in Erinnerung gebliebene Besonderheiten zu erwähnen. 

Bei der Zusammenstellung der Texte und des Bildmaterials aus allen Jahrzehnten war es den Beteiligten wichtig, nicht nur die bedeutenden Meilensteine, sondern vor allem auch die vielen Engagierten zu würdigen, die mit Herzblut das Vereinsleben geprägt haben. 

Jubiläumsausstellung beim Festakt mit ergänzenden Exponaten 

Im Rahmen des Festakts am 30. März wurde unsere Jubiläumsausstellung eröffnet. Anschließend war sie vom 2. April bis 1. Juli im Bobinger Rathaus öffentlich und kostenlos zugänglich. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um in die Vereinsgeschichte einzutauchen und Erinnerungen aufleben zu lassen.

Viele Fotos, Dokumente und Erinnerungsstücke boten spannende Einblicke in die Entwicklung der Kolpinsfamilie und unsere vielfältigen Aktivitäten. Bei der Ausstellung in der Singoldhalle wurden neben großen Bannern auch Exponate präsentiert. Besonders bestaunt wurde unter anderem der Nachbau des ehemaligen Vereinslokals „zum Ochsen“, der mit viel Liebe zum Detail an vergangene Zeiten erinnerte. Auch die aufwendig restaurierten Maibaumsymbole von 1929 zogen viele Blicke auf sich. Ausgestellt waren ebenso Mütze und Trommel des Kolping-Spielmannzugs von 1930. Außerdem hingen alte Kolping-T-Shirts an einer Wäscheleine, die so manche Erinnerung an frühere Aktionen weckten.

Viele Besucherinnen und Besucher entdeckten sich auf den Bildern oder in Filmausschnitten wieder – und zeigten ihren Kindern und Enkelkindern voller Stolz „ihre“ Kolpinggeschichte. Für einen spielerischen Abschluss sorgte das neue Kolping-Memory, das Groß und Klein begeisterte.

Ausstellung im Rathaus

Festschrift Kolping Bobingen

Die Inhalte der Jubiläumsausstellung bildeten die Grundlage für die Festschrift, die mit Fotos und Geschichten erweitert wurde. Zudem enthält die Festschrift einen bilderreichen Rückblick zu den Jubiläumsveranstaltungen. Auf 108 Seiten ist nun unsere Vereinsgeschichte in Wort und Bild festgehalten. Verkaufsstart ist zum Gedenktag 2025. Der Verkaufspreis liegt bei 25,00 Euro. Wer eine Festschrift erwerben möchte, meldet sich bitte bei festschrift@kolping-bobingen.de

Ein Dankeschön an die Arbeitskreismitglieder Stefanie Bobinger, Norbert Gebert, Meinrad Hafner, Franz Handschuh, Judith Hitzelberger und Ingrid Weber!

Gruppenstunden 2025

Kolpingjugend

Ein Blick auf das Jahr 2025 zeigt sofort: In der Kolpingjugend Bobingen war wieder jede Menge geboten! Woche für Woche trafen sich Kinder und Jugendliche in insgesamt 18 Gruppen, um gemeinsam Zeit zu verbringen, Spaß zu haben und immer wieder Neues zu entdecken.

Insgesamt rund 160 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 18 Jahren besuchen derzeit unsere Gruppen, aufgeteilt in 9 Jungs- und 9 Mädchengruppen. Begleitet und betreut werden sie von 42 engagierten Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern, die jede Woche mit viel Herzblut und Kreativität abwechslungsreiche Gruppenstunden gestalten. Ob Fußball, Tischtennis, Baseball oder Kicker ebenso wie Basteln, Kochen oder kleine Ausflüge – in den Gruppenstunden ist immer etwas geboten. Dabei steht natürlich der Spaß im Vordergrund, aber auch Gemeinschaft, Teamgeist und Verantwortung spielen eine große Rolle.

Die Gruppe „Lollypops“ was beispielsweise besonders kreativ bei ihrem selbstgemachten Gruppenkostüm und gewann bei unserer Jugendfaschingsparty „Get Crazy“ den Preis für das beste Gruppenkostüm. Bei der Gruppe „Die Kings“ stand eine Mini-Olympiade an, bei der die Grüpplinge bei verschiedenen Disziplinen ihr Geschick und Können unter Beweis stellen konnten. Das Sieger-Team durfte sich die Plätzchensorte aussuchen, die im Advent gemeinsam in der Gruppenstunde gebacken werden. Bei einer unseren jüngsten Gruppen, den „Partymäusen“ stand unter anderem ein Mini-Geländespiel auf dem Gruppenstundenprogramm. Außerdem wird in der Gruppenstunde besonders gern gebacken.

Zum aktiven Gruppenjahr gehören außerdem ein paar „Pflichttermine“, wie z. B. den Jugendraum putzen oder Zettel für die Altpapiersammlung auszutragen – das gehört für unsere Jugendlichen selbstverständlich dazu.

Highlights im Jubiläumsjahr 

Auch im Rahmen des Jubiläumsjahr haben sich unsere Jugendgruppen eingebracht. Die Gruppe „Die Kaiser“ hat für die große Kolping-Gemeinschaftskrippe mehrere Schafe, darunter auch ein cooles HipHop-Schaf, gestaltet. Außerdem haben die Jungs der „Neon Fire“ für die Jubiläumsausstellung ein Memory aus Holz mit Kolpingmotiven gefertigt. Eine weitere besondere Gruppenstunde war der gemeinsame Besuch des Maislabyrinths.

Des Weiteren haben sich aus den verschiedenen Gruppen 17 Tanzpaare gefunden, die beim Maifest die traditionellen Tänze mutig vor hunderten Zuschauern aufgeführt haben. Dazu haben sie sich wochenlang zu Proben getroffen und sind sowohl beim Maibaumeinzug als auch beim Festumzug in Tracht mitgelaufen. Highlight ist für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer tschambolaya. Dieses Jahr ganz besonders, da noch ein weiterer Partyabend gemeinsam mit vielen Arbeitsstunden gestemmt wurde.

Am Ende zeigt sich: Die Gruppenstunden und gemeinsamen Aktionen sind das Herzstück unserer Jugendarbeit. Sie bieten Woche für Woche Raum für Begegnung, Freundschaft und Zusammenhalt – und machen die Kolpingjugend Bobingen zu dem, was sie ist: eine lebendige, bunte Gemeinschaft, in der jeder seinen Platz findet.

Unser Jubiläumsbier „Vereinsgold“

Jubiläum

Pünktlich zum Festakt wurde unser Jubiläumsbier „Vereinsgold“ angeliefert. Weizen und Märzen haben nicht nur ein schickes Etikett bekommen, Kolpingbruder und Brauingenieur Johannes Negele hat dafür zwei eigene Rezepturen entwickelt.

Bei mehreren Verkostungsrunden, begleitet von begeisterten Kolpingfreunden, feilte Johannes Negele so lange an Geschmack und Charakter der Biere, bis die perfekte Rezeptur gefunden war. Gebraut und abgefüllt wurde das „Vereinsgold“ bei Staudenbräu. Seither erfreuen sich Weizen und Märzen großer Beliebtheit bei unseren Jubiläumsveranstaltungen – ob beim Festakt, Maifest, der Geburtstagsparty oder der Maibaumversteigerung.

Brauen 

Genießen 

Arbeitseinsatz der Senioren

Kolpingsfamilie

Unsere Kolpingsenioren waren am Mittwoch, 12. November 2025 wieder im Einsatz: Sie haben den Pfarrgarten vom Laub befreit und den Adventskranz von St. Felizitas repariert. Vergelt’s Gott! 

Walter Fehle erneut in den Bundesvorstand gewählt

Verband

Bei der Bundesversammlung von Kolping Deutschland vom 7. bis 9. November 2025 in Köln wählten die rund 250 Delegierten einen neuen Bundesvorstand – jünger, weiblicher und voller Tatendrang. Mit großer Freude gratulieren wir Walter Fehle zu seiner Wiederwahl.

An der Spitze steht nun Klaudia Rudersdorf (61, Diözesanverband (DV) Essen), die als langjährige stellvertretende Bundesvorsitzende viel Erfahrung mitbringt. Unterstützt wird sie von den Stellvertretern Michaela Brönner (35, DV Würzburg) und Sven-Marco Meng (39, DV Würzburg). Neuer Bundespräses ist Sebastian Schulz (46, DV Paderborn), der bereits seit 2017 als Diözesanpräses in Paderborn tätig ist. Maria Adams (62, DV Köln) wurde erneut als Geistliche Leiterin bestätigt.

Fünf neue Gesichter wurden in das Gremium gewählt. Unter den zehn weiteren Mitgliedern des Bundesvorstands ist auch wieder Walter Fehle. Er ist seit 1983 Kolpingmitglied, seit 2005 engagiert er sich mit Herzblut in verschiedenen Funktionen im Vorstand unserer Kolpingsfamilie und seit 2021 auf Bundesebene. Dort bringt er seine Erfahrung unter anderem in der AG Leitbild konkret, der Steuerungsgruppe Begleiten und Beraten (BuB) und der Satzungskommission ein.

Was ihn antreibt, beschreibt Walter selbst am besten:

„Meine Motivation für den Bundesvorstand kommt aus der Arbeit vor Ort. Ich komme aus einer starken und aktiven Kolpingsfamilie, die gegen den Trend immer noch wächst – und ich möchte meine Erfahrungen aus der Ortsarbeit in alle Ebenen des Verbandes einbringen.“

Wir freuen uns mit Walter über das Vertrauen, das ihm erneut geschenkt wurde, und wünschen ihm für seine weitere Arbeit im Bundesvorstand viel Freude, Kraft und Gottes Segen. 

Weitere Beschlüsse

Die Delegierten beschlossen bei der Bundesversammlung unter anderem die Umbenennung von Kolpingwerk Deutschland in Kolping Deutschland und verankerten den Ausschluss wegen Unvereinbarkeit in der Satzung. Damit ist eine Kolping-Mitgliedschaft unvereinbar mit einer Mitgliedschaft in der Alternative für Deutschland (AfD). Kolping Deutschland bekennt sich zudem zur Klimaneutralität und verpflichtet sich, die eigene Arbeit auf Bundesebene bis spätestens 2035 und dann dauerhaft klimaneutral zu gestalten. Weiter wurden die Erwartungen von Kolping Deutschland für die anstehenden Debatten für den angekündigten Reformprozess der sozialen Selbstverwaltung abgestimmt. Weitere Informationen im Bericht vom Diözesanverband.

Maibaumversteigerung

Jubiläum, Maibaum

Nach einem gelungenen Maifest folgte nach dem Abbau als letzter Akt die Versteigerung unseres Maibaums 2025 beim Bayerischen Abend am 8. November 2025. Zudem wurde dieses Mal auch der Jugendmaibaum von 2022 angeboten. 

Die Versteigerung übernahm Wolfgang Gastl, da sein Vater krankheitsbedingt absagen musste. Gekonnt trieb er die Gebote in die Höhe. Klassiker sind die Maibaumscheiben, die mit Kolpinglogo, Jahreszahl und Foto verziert wurden. Scheiben gab es sowohl vom Maibaum als auch vom Jugendmaibaum zu erwerben. Die Anzahl wurde wie immer geheim gehalten, so überboten sich die Anwesenden immer wieder und alle Maibaumscheiben gingen für über 50 Euro weg. Darüber hinaus gab es vier Meter lange Stücke. Für diese Versteigerung ging es vor das Lager. 

Besonders hitzig wurde die Versteigerung bei den besonderen Angeboten. Wolfgang Gastl behielt den Überblick über die Mitbietenden, die sich bei zwei Sitzgruppen, einer Wippe und vor allem einem Stehtisch mit bereits montierten Flaschenöffnern eifrig überboten. Die Mitglieder des AK Maibaums haben sich wirklich Mühe gegeben, ein interessantes Angebot aus den beiden Stämmen zusammen zu stellen.

Des Weiteren haben sie ein Stück von 2019 aufgestellt und daran das neu gestaltete Elektrikersymbol sowie die beiden für die Jubiläumsausstellung restaurierten plastischen Symbole von 1929 aufgehängt. Auch die neue Kolpingkappelle wurde gezeigt. So nah am Boden konnten sich die Besucher einen tollen Eindruck von den Details dieser besonderen Symbole machen.  

Zwischen den Bieterrunden spielte die Stadtkapelle Bobingen zünftige Musik und das Wirtsteam servierte leckere bayerische Schmankerl und u. a. auch unser Jubiläumsbier. 

 

 

Abbau Maibaum und Jugendmaibaum

Jubiläum, Maibaum

Nach dem Maifest zierte unser Maibaum mit seinen 36 Symbolen monatelang den Rathausplatz. Drei Jahre lang stand sogar der Jugendmaibaum vor dem Laurentiushaus. Nun wurden beide abgebaut. Als letzter Akt folgt am 8. November die Maibaumversteigerung. 

Mit Blick auf den Wetterbericht und den angesagten starken Winden entschieden sich die Verantwortlichen, die Maibaumschilder zwei Tage früher als ursprünglich geplant abzuhängen. So trafen sich am Mittwochabend, 22. Oktober 2025 rund zehn Helfer am Rathausplatz, um mithilfe der Feuerwehr-Drehleiter den Maibaumschmuck abzunehmen. Im Anschluss wurden die Schilder, darunter das neugestaltete Elektriker-Symbol und die neue Kolpingkapelle, wieder im Kolpinglager eingelagert. Danach folgte das Entschmücken des Jugendmaibaums.

Am Samstag, 25. Oktober, kam dann gleich in der Früh der Autokran zum Laurentiushaus, damit die Arbeit dort abgeschlossen war, bis ein Flohmarkt im Saal öffnete. Der Zeitplan ging auf. Helfer hängten jeweils den Stamm mithilfe der Drehleiter am Haken des Autokrans an, dann wurde erst der Jugendmaibaum und danach der Maibaum umgelegt. Dankeschön an die Freiwillige Feuerwehr Bobingen für die Unterstützung! 

Die Helfer brachten die Maibaum-Kränze ebenfalls ins Lager und schnitten die beiden Stämme in Stücke sowie in Scheiben. Diese werden nun von den AK Maibaum Mitgliedern geschliffen und mit der Jahreszahl, einem Foto und dem Kolpinglogo verziert. Beim Bayerischen Abend am Samstag, 8. November können die Besucher dann ein Stück Maibaum oder Jugendmaibaum für zu Hause ersteigern. 

Einmal um die Welt mit Generalpräses Christoph Huber

Kolpingsfamilie

Nach seinem Besuch zu Festgottesdienst und Jubiläumsveranstaltung im Frühjahr erwies uns Kolping-Generalpräses Christoph Huber am 17. Oktober ein zweites Mal die Ehre und kam zum Vortrag nach Bobingen ins Laurentiushaus.

Erst im Laufe des Abends erfuhren wir, dass ein Generalpräses auf Reisen gewöhnt ist ständig umsorgt und begleitet zu sein. Doch wir haben automatisch alles richtig gemacht, denn ab der leicht verspäteten Ankunft am Bobinger Bahnhof haben wir uns gut um unseren Gast gekümmert. Zunächst ging es zum gemütlichen Austausch bei Kaffee und Kuchen zum Balletshofer, dann weiter mit ein bisschen Bewegung und einem Spaziergang zum Kolping-Kreuz im Singoldpark. Zum Abendessen verabredeten wir uns im Kanapé und anschließend ging es gemeinsam zur Veranstaltung ins Laurentiushaus.

In seinem Vortrag gab uns Christoph Huber Einblicke in die Arbeit von Kolping International. Ganz nach dem Motto „Die Nöte der Zeit (und des Ortes) werden euch lehren was zu tun ist“ sind die Aktivitäten sehr unterschiedlich. Kolping International ist mittlerweile in 60 Ländern tätig. Auf seinen Reisen lernt Monsignore Huber die Vielfalt der Projekte kennen. In zahlreichen Bildern zeigte er uns die Menschen, ihre Anliegen und Erfolge. Dabei wurde deutlich, dass der Fokus des internationalen Kolpingwerkes auf der „Hilfe zur Selbsthilfe“ liegt und nicht auf der Lieferung von Hilfsgütern. Egal ob in Ruanda, in Südafrika oder auf den Philippinen: die Projekte zielen auf gesellschaftliche Veränderung, um die Strukturen der Armut dauerhaft zu überwinden. In enger Kooperation mit den Kolpingverbänden in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa liegen die Schwerpunkte auf beruflicher Bildung, existenzfördernden Maßnahmen, ländlicher Entwicklung, Kleinkreditprogramme, sowie dem Zugang zu sauberem Trinkwasser.

So erfuhren die knapp 40 Besucher viel Interessantes, aber auch Unterhaltsames. Im Anschluss an den Vortrag blieb noch Zeit zum Austausch und gemütlichem Beisammensein. Stühle wurden zusammengeschoben und es entstanden angeregte Gespräche in kleinen Runden. Kolping verbindet eben – vor Ort und weltweit.

Die eingesammelten Spenden werden vom Vorstand der Kolpingsfamilie aufgerundet und demnächst an Kolping International überwiesen.

Straßensammlung mit Spenden für die Ukraine

Sammlungen

Am Samstag, 27. September 2025 sammelten wir wieder Altpapier und Altkleider, doch der Markt dafür ist im Wandel. Kurzfristig wurden dieses Mal gezielt gut erhaltene Gebrauchtkleidung für Kinder für den Winter gesammelt. 

Altpapier- und Altkleidersammlung finanziert Vereinsarbeit

Bis zum Mittag sammelten rund 50 Helfer auf neun Traktorgespannen Kleidersäcke und Papierbündel im Stadtgebiet sowie in der Siedlung ein. Mit dem Verkaufserlös finanzieren wir als Kolpingsfamilie Bobingen unsere Jugendarbeit

In Bobingen ist die monatliche Papiersammlung durch verschiedene Vereine schon Tradition. Doch alle merken, dass die Sammelware weniger wird, es gibt schlicht immer weniger Papier durch weniger Zeitungsleser, weniger Kataloge und Werbesendung. Dies ist ein weltweites Phänomen, durch die Papierknappheit ist der Rohstoff Papier inzwischen eine wertvolle Ressource geworden. Daher ein herzlichen Vergelt’s Gott an alle Bobinger, die ihr Papier bündeln und an den jeweiligen Sammeltagen an den Straßenrand stellen anstatt es einfach in die Blaue Tonne zu geben. Damit unterstützen sie alle die Vereinsarbeit hier vor Ort bei uns in Bobingen! 

Darüber hinaus wird das von Kolping gesammelte Papier seit mehreren Jahren vom Bobinger Unternehmen Isofloc-Wärmedämmtechnik aufgekauft, um daraus Dämmmaterial herzustellen. Die Altpapierspende unterstützt somit auch ein ortsansässiges Gewerbe. 

Im Gegensatz zum Altpapier ist der Kleidermarkt in Deutschland sehr angespannt. Ein Überangebot und „Fast Fashion“ setzen Verwerter unter Druck. Gleichzeitig werden gezielte Kleiderspenden dringend gebraucht. Daher haben wir dieses Mal kurzfristig um gut erhaltene Gebrauchtkleider für Kinder für den Winter gebeten, die Spender in separaten Säcken als Ukraine-Hilfe gekennzeichnet an den Straßenrand stellen sollten. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesem kurzfristigen Aufruf nachgekommen sind!

Die als Ukraine-Hilfe gekennzeichneten Säcke wurden von Helfern vor Ort durchgesehen. Viele Säcke enthielten wirklich gute gebrauchte Winterkleidung, die wir sehr gerne weitergeben. Gut erhaltene Gebrauchtkleider sind saubere, gepflegte und voll funktionsfähige Kleidungsstücke, die ohne Einschränkungen weitergetragen werden können. Die Ware wird im Laufe der nächsten Tage mit einem Hilfstransport des Kolping-Bezirks über Rumänien in die Ukraine zur Weiterverteilung gebracht. 

 

Checkliste: gut erhaltene Gebrauchtkleidung

  • sauber und frisch gewaschen
  • sofort einsatzbereit, ohne dass größere Reparaturen nötig sind
  • keine Löcher, Risse oder offenen Nähte
  • keine hartnäckigen Flecken oder starke Verfärbungen
  • nicht ausgeleiert, keine übermäßigen Gebrauchsspuren
  • alle Reißverschlüsse, Knöpfe und Klettverschlüsse funktionieren

Checkliste: Winterkleidung für Kinder

  • Pullover / Fleecejacken / Sweatshirts / Hoodies / Langarmshirts (wärmend)
  • Hosen / (Thermo-)Leggings / Schneehosen (robust, ggf. gefüttert)
  • (Winter-)Jacken / Parka / Mäntel / Schneeanzüge (gefüttert, wind- & wetterfest)
  • Accessoires: Mützen, Ohrenschützer, Schals, Handschuhe, Fäustlinge, Socken, Fellfußsäcke für Kinderwagen
  • Winterschuhe / Stiefel (trocken, intakt, nicht übermäßig abgenutzt) paarweise gebündelt

 

Maislabyrinth mit Adolph Kolping

Jubiläum

Zum Kolping-Jubiläum boten wir vom 14. bis 21. September 2025 ein besonderes Abenteuer in Bobingen: Inmitten von Maispflanzen erwartete große und kleine Entdecker ein Labyrinth mit dem Portrait unseres Verbandgründers Adolph Kolping und darin spannende Fragen an acht Stationen. Über 2000 Besucher kamen zum Maisfeld. 

Wie das Maislabyrinth entstand

Zu unserem Doppeljubiläum sollte nicht nur gefeiert werden, wie bei Bobingens zweitgrößten Event tschambolaya (Frage 4), sondern auch etwas Besonderes für die Allgemeinheit geschaffen werden. So reifte der Plan, ein Labyrinth mit einem besonderen Motiv anzulegen: Aus der Vogelperspektive sollte das Antlitz von Adolph Kolping, dem Gründer des Kolpingwerkes, zu sehen sein. 

Monatelang bereiteten Ehrenamtliche das Feld vor und investierten mehr als 150 Arbeitsstunden (Frage 2). „Keiner von uns hatte bislang ein Labyrinth angelegt, auch Google und Co geben darüber nicht allzu viel her. Daher mussten wir improvisieren. Das Feld zu setzen war super spannend,“ so Ideengeber Walter Fehle.

Mithilfe von ChatGPT (Frage 1) erstellte Fehle zunächst die Vorlage für das Portrait mit der Kopfbedeckung Pileolus (Frage 8) in ausreichender Strichstärke. Dann unterteilte er das Maisfeld mit den rund 300.000 Pflanzen (Frage 7) in Reihen und Meter. Bis zu zwölf Helfer pro Arbeitseinsatz übertrugen das Raster mit Fahnen und Flatterband ins Feld und rissen mit Muskelkraft die Maispflanzen einzeln heraus, bis das Motiv im dichten Maisfeld erkennbar war. Von oben kontrollierte zusätzlich eine Drohne (Frage 5) die Arbeiten. 

Neben dem rund 400 Meter langen Weg aus Trampelpfaden und Sackgassen, der Adolph Kolping zeigt, haben die fleißigen Helfer auch das Bobinger Stadtwappen, das Kolping- und das Kolpingjugendlogo sowie unsere Jubiläumszahlen im Feld „verewigt“. 1925 wurde die Kolpingsfamilie Bobingen gegründet (Frage 6), seit 50 Jahre besteht unsere Kolpingjugend. 

Das Labyrinth wurde in einem Maisfeld der Familie Weber in der Feldstraße (südliche Verlängerung der Greifstraße) angelegt. Ein großes Dankeschön an Familie Weber, dass sie diese tolle Aktion ermöglich habt. Eine Genehmigung der Stadt war dafür nicht notwendig, doch musste im Vorfeld ein Subventionsbetrug (Frage 3) ausgeschlossen werden. 

„Zum einen wollten wir sichtbar machen: Kolping ist hier, Kolping hat Power. Zum anderen zeigt dieses Projekt, dass man bei Kolping seine Ideen ausprobieren und in der Gemeinschaft etwas Neues umsetzen kann,“ so unsere stellvertretende Vorsitzende, Judith Hitzelberger, zum großen Engagement der Ehrenamtlichen.

Anlage des Maislabyrinths 

Über 2000 Besucher kamen zum Maisfeld

„Das Gemeinschaftsprojekt hat viel Spaß gemacht und wir waren erst mal sehr zufrieden, dass wir das Motiv so gut hinbekommen haben“, ergänzt Walter Fehle. Doch damit nicht genug. Nun musste die Werbetrommel angeworfen werden, um Besucher anzulocken. Wie viele es am Ende sein werden, konnte im Vorfeld keiner einschätzen. Mit der Bewerbung vor Ort, Terminhinweisen in der örtlichen Presse, einem TV-Beitrag von katholisch1.tv, der die Entstehung wie auch die Begeisterung der Besucher zeigte, und Social Media Posts von regionalen Partnern wie auch dem Kolpingwerk Deutschland wurden alle medialen Formate genutzt.

Dann spielte in der Woche auch noch das Wetter mit. Bei herrlichem Spätsommerwetter strömten die Besucher zum Maisfeld. Die Ehrenamtlichen, die vor Ort jedem Besucher einen Laufzettel mit Übersichtskarte und Fragenbogen gaben und das Labyrinth mit den acht Stationen erklärten, waren bereits vom Montag  begeistert. Am letzten Ferientag kamen über 200 Besucher meist in kleinen Gruppen: Kinder mit Eltern oder Großeltern, befreundete Familien, Freunde gingen gemeinsam auf Entdeckungstour. In den nächsten Tagen nutzen auch Schulen und Kindergärten das Angebot für einen Ausflug. Teilweise kamen die Kinder dann am Nachmittag nochmals mit den Geschwistern und den Eltern vorbei.

Zum Wochenende hin wurde der Zustrom wie auch die sommerlichen Temperaturen immer höher. Am Samstag lockte das Zusatzangebot einer Hebebühne, die einen Blick von oben ermöglichte, über 300 Besucher an. Doch der Zuspruch stieg noch weiter an, sodass am Sonntag über 500 Personen von Familien mit Baby in der Trage bis hin zum über 80-jährigen im Labyrinth waren. 

Rund um das Maislabyrinth 

Die Freiwilligen vor Ort freuten sich sehr, dass sie am Ausgang in so viele fröhliche Gesichter schauen konnten. „Das war ein richtiges Highlight zum Schuljahresanfang, wir sind völlig begeistert!“, fasste eine junge Schülerin ihren Besuch zusammen. Ein Radler ergänzte: „Toll, dass Kolping sowas in Bobingen macht.“ Am Samstag feierten gleich mehrere Gruppen jeweils einen Kindergeburtstag im Feld, eine ganz besondere Attraktion für die Kinder, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. 

Kniffelige Fragen an den Stationen im Labyrinth

Der Besuch ermöglichte es Kindern und Erwachsenen, Natur auf eine besondere Art zu erleben, und Fähigkeiten wie Orientierung, Problemlösung, Geduld und Teamarbeit zu fördern. Über die Fragen wurde auch am Ausgang noch eifrig diskutiert und zum Beispiel mathematische Herleitungen zur Schätzfrage, wie viele Maispflanzen auf dem Feld stehen, ausgetauscht. „Die Fragen waren ganz schön kniffelig, wir sind sehr gespannt auf die Auflösung,“ erklärte ein Vater. 

Mit jeder richtigen Antwort erhöhte sich die Chance auf einen leckere Eisbecher vom Eiscafé Lazzaris. Einige Grüppchen rundeten ihr rund 30- bis 45-minütiges Abenteuer Maislabyrinth direkt mit einem Eis ab.  

Im Nachgang wurden die Laufzettel ausgewertet. 13 Besucher konnten alle acht Fragen richtig beantworten. Ihre Namen landeten in einem Lostopf. Die Gewinner mit Losglück sind: Lea Reitmeir, Louisa Haala und Robert Keller. 

Unser Fazit: Die Resonanz war mit 2008 Besuchern überwältigend. Für viele Besucher bleibt das Bild des Kolping-Porträts im Maisfeld und die gemeinsame schöne Zeit im Labyrinth im Gedächtnis. „Insgesamt eine sehr gelungene Aktion mit Teamgeist im Verein sowie dem notwendigen Glück beim Wetter“, resümiert Walter Fehle. 

Blick von oben auf das Maisfeld 

Antworten zum Laufzettel (Auflösung)

Im Text haben wir schon die Auflösungen eingebaut. Hier nochmal alle Fragen des Laufzettels und die Antworten dazu im Überblick. 

 

Andacht an der Kolpingkapelle

Kolpingkapelle, Kolpingsfamilie, Liturgie

Bei wunderschönem Herbstwetter versammelten sich ca. 30 Kolping Mitglieder am 19. September, um die Andacht zum 21-jährigen Bestehen der Kolpingkapelle zu feiern. 
 
Der September ist für viele Menschen ein Monat des Neubeginns und des Abschieds zugleich: Das neue Schul- und Kindergartenjahr beginnt, der Sommer und die Ferien sind vorbei. Umso wichtiger ist es für uns in dieser Zeit, uns gut „behütet“ zu fühlen. Bei der Andacht wurden den Besuchenden verschiedene Hüte und ihre Bedeutung vorgestellt. Zum Abschluss wurde Gott um seinen Segen gebeten und darum, uns auf all unseren Wegen zu behüten.
 

Familienaktion „Ein Blick in die Eisküche“

Kolpingsfamilie

In der letzten Ferienwoche, am 11. September, durften 10 Familien im Eiscafe Lazzaris einen Blick in die Eisküche werfen.

Dort bekamen wir vom Chef persönlich eine Führung durch die verschiedenen Schritte der Eisherstellung. Die Kinder durften dabei gespannt verfolgen wie aus frischen Bananen Eis wird. Beim Mixen der Masse, Pasteurisieren, Gefrieren in der Eismaschine und Schockfrosten schauten die Kinder Augusto Lazzaris aufmerksam über die Schultern. Zum Schluss bekam natürlich jeder noch eine Kostprobe vom frisch gezauberten Banane-Stracciatella-Eis.

Ein herzliches Dankeschön geht an Augusto, der uns mit Begeisterung in das Geheimnis der Eisherstellung eingeweiht hat.

 

Festumzug „100 Jahre Kolping Bobingen“ 

Jubiläum

Unser farbenfroher Festumzug zum Doppeljubiläum fand am 15. August 2025 bei herrlichem Sommerwetter statt. Er ist wohl für viele ein unvergessliches Erlebnis, das gezeigt hat, wie lebendig die Gemeinschaft in Bobingen und darüber hinaus ist. Das zeigen auch die Bilder. 

Punkt 14 Uhr setzte sich der Umzug von der Krumbacher Straße aus in Bewegung. Knapp 40 Gruppen – Ehrengäste in Pferdekutschen, Bobinger Vereine und Institutionen sowie weitere Kolpingsfamilien – zogen begleitet von drei Musikkapellen durch die Bobinger Innenstadt. Die Route führte über die Bahnhofstraße, den Mayerweg und die Pestalozzistraße zum Kirchplatz. Vor der dortigen Ehrentribüne stellte unser Vorsitzender Sebastian Hornig beim Vorbeilaufen die Gruppen den zahlreichen Zuschauern vor, die mit Applaus und Jubel nicht sparten. Anschließend ging es für alle Teilnehmer zurück zum Festplatz.

Besonders beeindruckend waren die Vielfalt und die gute Laune: Von den bunt geschmückten Wagen über die Musikkapellen bis hin zu den Fußgruppen sowie Fahnenabordnungen – jede einzelne Teilnahme hat das farbenprächtige Gesamtbild bereichert. Als letzte Gruppierung liefen wir von der Kolpingsfamilie hinter unserer Fahne sowie dem Kolping- und dem Kolpingjugendbanner. Auf die Nestgruppe folgten Tänzerinnen und Tänzer der Maibaumtänze 2025, dahinter liefen viele Kolpingmitglieder in Kolping-T-Shirt oder Tracht. 

Am Ende fuhr unser mit schwarz-orangen Blumen geschmückter Kolping-Festwagen. Vergelt’s Gott an die Erbauer: Claus, Michael und Stefan Schorer, Konrad Hartmann und Stefan Jaser! Das Drehen des orangen Würfels mit Kolping- und Kolpingjugendlogo sowie den Jubiläumskreisen ist genial, da haben sich die vielen Stunden beim Austüfteln und Bauen wirklich gelohnt. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Gärtnerei Sirch, die extra für uns schwarze Petunien heranzog.

Viele Kolpingmitglieder sind auch bei den anderen Vereinen mitgelaufen. Weitere waren zudem unter den Zuschauern und haben den Zugteilnehmern lautstark zugejubelt. Dankeschön auch für diese Unterstützung. 

Unser Dank gilt ebenso allen Helfern, die beim Aufstellen, beim Absperren, am Getränkestand und beim Organisieren im Hintergrund angepackt haben – ohne euch hätte das nicht so reibungslos funktioniert.

Im Nachgang zum Bobinger Volksfest lud Festwirt Paiser bereits am Vormittag zum Frühschoppen im Festzelt ein. Nach dem Umzug war das Festzelt wieder Treffpunkt für Zugteilnehmende und Zuschauer. Viele Gruppen hatten vorab Tische reserviert, sodass auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam. Dazu spielte die  Stadtkapelle Bobingen auf.

Um 15:30 Uhr wurde es beim Fahneneinzug laut, die Fahnenträger stellten beim Schwingen ihr Können unter tobenden Applaus unter Beweis. Im Anschluss folgten kurze Grußworte. Sabine Grünwald, stellvertretende Landrätin, lobte das starke Gemeinschaftsgefühl sowie das soziale Engagement des Vereins. Bobingens Bürgermeister Klaus Förster erklärte, dass ohne die Mitglieder der Kolpingsfamilie in Bobingen nichts laufen würde.

Unser Fazit: Mit dem farbenfrohen Festumzug konnten wir als Kolpingsfamilie unser Doppeljubiläum gemeinsam mit befreundeten Vereinen und der Bürgerschaft feiern und zeigen, wie lebendig die Gemeinschaft in Bobingen und darüber hinaus ist und was die Lebensfreude bedeutet, die durch das Kolpingorange symbolisiert ist. 

Die Organisatoren vom AK Festumzug sind stolz, dass so viele Vereine und Gruppierungen mitgemacht haben. Alle zusammen haben den Festumzug, den Fahneneinzug und das anschließende Beisammensein im Festzelt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Als Erinnerung gab es für alle ein aus Beton gegossenes „Bobinger Büble„.  Danke an Thomas Heubeck für die Erstellung.  

Bildergalerien
Festumzug zum 100-jährigen Vereinsjubiläum

Festumzug entlang der Ehrentribüne

Festumzug in der Krumbacher Straße

Festumzug in der Bahnhofsstraße 

Fahneneinzug ins Festzelt

Teilnehmer am Festumzug „100 Jahre Kolping Bobingen“ 

Danke an alle Vereine und Gruppierungen für eure Teilnahme! 

Pferdefreunde Virtahof – mit Kutsche und acht Reitern 
Ehrengäste auf drei Kutschen:
    • Stellvertretende Landrätin Sabine Grünwald
    • Erster Bürgermeister Klaus Förster
    • Zweiter Bürgermeister Dr. Armin Bergmann
    • Stadtpfarrer und Präses Dominik Ehehalt
    • Pfarrerin der evang. Kirchengemeinde Brigitte Funk
    • Vorsitzender der Pfarreiengemeinschaft Bobingen Patrick Schindler
    • Ehrenmitglieder Gertrud und Anton Schaller
Stadtkapelle Bobingen
Freunde von Aniche
Wasserwacht Ortsgruppe Bobingen – mit Schlauchboot 
Freiwillige Feuerwehr Bobingen – mit ihrem Tandem
Verein für Gartenbau, Imkerei und Landespflege Bobingen – mit Festwagen 

Bayerischer Bauernverband Ortsgruppe Bobingen – mit Festwagen

CSU Ortsverband – mit Festwagen 
SPD Ortsverband
FBU Bobingen – mit amerikanischen Schulbus 
Musikverein D’Schwarzachtaler Waldberg 

Pfarreiengemeinschaft Bobingen – mit Wagen mit einem Modell der Pfarrkirche St. Felizitas

Katholischer Frauenbund Bobingen
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bobingen
Veteranen- und Soldatenverein Bobingen – mit Wagen mit einem Modell der Friedenskapelle
Fischereiverein Bobingen – mit Festwagen „Fisch“ 
TSV Bobingen
SSV Bobingen
Obst- und Gartenbauverein Straßberg e.V.
FFW Straßberg
FFW Reinhartshausen
Auerhahnschützen Reinhartshausen

Historiengalerie Burgwalden – mit einem Modell des Wasserschlosses Burgwalden

Veteranen- und Soldatenverein Waldberg/Kreuzanger
Kolpingsfamilie Mering mit der Kolpingkapelle Mering 
Kolpingsfamilie Fischach
Kolpingsfamilie Nördlingen
Kolpingsfamilie Bobingen: Nestgruppe
Kolpingsfamilie Bobingen: Maibaumtänzer, Jugendmaibaum 
Kolpingsfamilie Bobingen
Kolpingsfamilie Bobingen: Festwagen

   

Andacht am Kolpingkreuz

Liturgie

Wie man sich auf die Sommerferien, eine Zeit zum Ausruhen und Erholen, vorbereiten kann, war Thema bei unserer Andacht am Kreuz am 30. Juli 2025. Rund 30 Personen haben dem  schlechten Wetter getrotzt und konnten fast trocken die Andacht miteinander feiern.

Das Liturgieteam erzählte die Geschichte der Feldmäuse, die hart arbeiten, und von Frederick, der Sonnenstrahlen sammelt, um sich für den kalten Winter zu rüsten. Mit Ende des Schuljahres kommt für viele die Zeit zum Ausruhen und Erholen. Doch worauf kommt es in den Ferien an? Das Team hatte passend dazu einen Koffer mit verschiedenen Gegenständen dabei, z. B. ein Buch, das fürs Worte und Geschichten sammeln steht; eine Lupe, mit der wir auch die kleinen Dinge am Wegesrand sehen und Gottes Schöpfung Wertschätzung sollen; eine Uhr, damit wir uns Zeit für uns und andere nehmen. 

Im Anschluss an die Andacht wurden Eisgutscheine unter den Teilnehmenden vom Stadtradeln 2025 an Carola Bobinger, Annemarie und Georg Pitzl verlost.

Sommerempfang 2025

Die Stadt Bobingen lädt jedes Jahr zum Sommerempfang mit Kulturpreisverleihung ein. Als Kulturpreisträger des Jahres 2019 ist seither auch die Kolpingsfamilie Bobingen eingeladen, stellvertretend für den gesamten Verein besuchte unser Vorsitzende Sebastian Hornig die Veranstaltung. 

Am 27. Juli 2025 wurde der Empfang wetterbedingt kurzfristig in den Sitzungssaal des Rathauses verlegt.

Sebastian Hornig überbrachte im Namen der Kolpingsfamilie die Glückwünsche an die frischgebackenen Kulturpreisträgerin und konnte im Rahmen des Sommerempfangs auch viele Kontakte zu anderen Vereinen, Institutionen und Persönlichkeiten pflegen. 

10 Jahre Integrationswerkstatt

Die Integrationswerkstatt Bobingen feierte mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 26. Juli 2025 ihr 10-jähriges Bestehen. Unser Vorsitzender Sebastian Hornig war als offizieller Besucher unserer Kolpingsfamilie vor Ort und gratulierte dem Verein rund um Jenny Seitz und Andrea Zabelt herzlich zum Jubiläum. 

Die Integrationswerkstatt Bobingen ist 2015 als Initiative zur Flüchtlingshilfe entstanden und lebt von engagierten Helferinnen und Helfern. Zu den laufenden Angeboten gehören das Café International, die Lernwerkstatt zur Verbesserung der Sprachkenntnisse sowie nach Absprache eine Kreativ-, Fahrrad und Projektwerkstatt. Die Projekte sind längst zu festen Einrichtungen im Stadtleben geworden. Im vergangenen Jahr wurden das großartige Engagement daher mit dem Kulturpreis der Stadt ausgezeichnet. 

Die Verbindung zwischen der Integrationswerkstatt und der Kolpingsfamilie ist über die Jahre stetig gewachsen. Bereits in den ersten Monaten der Flüchtlingshilfe stand Kolping mit Räumen, logistischen Hilfen und tatkräftigen Mitgliedern bei den diversen Kleiderbazars zur Seite, organisierte den Kurs „Leben in Bayern“ und bleibt verlässlicher Partner.  

Am Tag der offenen Tür wurden neben Kaffee und Kuchen tolle Mitmachstationen angeboten, die Einblicke in die vielfältige ehrenamtliche Arbeit mit und für Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte gaben. Wer sich mit Zeit, Ideen oder handwerklichem Geschick einbringen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen: www.integrationswerkstatt-bobingen.de

Sommerfest der Nestgruppe

Kinderbetreuung

Das Sommerfest bzw. Abschlussfest der Nestgruppe fand am 11. Juli 2025 wegen des leider schlechten Wetters in den Räumen der Nestgruppe und Spielgruppe statt.

Zum Schuljahresende endet auch für viele Kinder der Nestgruppe ihre Zeit im Nest. Natürlich muss so ein Abschied gebührend gefeiert werden. Zum Sommerfest trafen sich die Familien im 2. Stock des Laurentiushauses. 

Die Nestkinder haben einen kleinen Tanz vorgeführt. Darüber hinaus gab Spielestationen im Raum der Spielegruppe, Kinderschminken im Nestgruppenraum und ein leckeres Buffet in der Küche, das die Eltern zusammengestellt haben. Am Ende haben alle Kinder, die in den Kindergarten kommen, eine „Abschlusstüte“ bekommen. 

Mit dem besonderen Konzept der Nestgruppe, das ein sanftes sich von den Eltern lösen ermöglicht, ist das Kinderbetreuungsangebot etwas ganz besonders. Für Yasmin Vogl endet auch ihr erstes, sehr gelungenes Jahr als neue Leiterin. Sie freut sich schon darauf, im kommenden Schuljahr mit den maximal zehn Kindern im Nest wieder eine tolle Zeit zu verbringen. Für das neue Nestgruppenjahr gibt es noch zwei Plätze. Weitere Informationen finden interessierte Familien hier

Geburtstagsparty

Jubiläum, Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Zur Feier des Doppeljubiläums 100 Jahre Kolpingsfamilie und 50 Jahre Kolpingjugend luden Vorstand und Jugendleitungsteam ihre Kolpingsfamilie zur Geburtstagsparty nach Straßberg ein. Der laue Sommerabend am 12. Juli 2025 war wie dafür geschaffen. Zusätzlich sorgten gute Musik, leckere Flammkuchen, kalte Getränke und gelungenes Biergartenambiente für eine entspannte und stimmungsvolle Feier.

In diesem Jahr voller Feierlichkeiten, besonderer Veranstaltungen und vieler Arbeitseinsätze war es den Verantwortlichen ein Bedürfnis auch ungezwungen und ohne viel Aufwand kolpingintern zu feiern. Nach dem Vorbild der in Bobingen bekannten Geburtstagsfeier „Summer of Partys“ wurden kurzerhand Saal und Außenbereich des Reichsadlers in Straßberg zur Partyzone erklärt. Mit dem Backmobilmobil des Vereins einsmehr e.V. wurden nicht nur die Gäste bestens versorgt, sondern gleichzeitig ein guter Zweck bedient. Für Stimmung sorgte auch das Männerballett, das die Tänze auch Monate nach der Faschingssaison noch fast fehlerfrei beherrschte. 

Trotz der vielen Konkurrenzveranstaltungen in der näheren Umgebung genossen knapp 100 Kolpingmitglieder den schönen Abend und die gemeinsame Zeit.

Ein herzliches Dankeschön gilt Familie Zedelmeier, die uns Saal und Außenbereich zur Verfügung stellte und allen, die die Party organisiert oder fleißig beim Auf- und Abbau geholfen haben.

Video-Aufzeichnung „Bobinger Achtertanz“

Brauchtum, Maibaum

Nach der wunderschönen Aufführung am 1. Mai kamen die vier Paare, die den Achtertanz beim Maifest 2025 aufgeführt hatten, am 6. Juli  2025 noch einmal im Laurentiushaus zusammen, um für die Volksmusikberatungsstelle des Bezirks Schwaben den „Bobinger Achter“ zu Dokumentationszwecken auf Video aufzuzeichnen.

Initiative dazu ergriff der Volksmusikbeauftragte des Bezirks, Christoph Lambertz, der die Aufzeichnung leitete. Sie ist eine schöne Anerkennung für die Pflege dieser Volkstanztradition und für das Engagement der Kolpingsfamilie für deren Erhaltung.

Vereinsaktionstag 2025

Kolpingsfamilie

Zusammen spielen, Spaß haben und einen gemütlichen Abend verbringen: Unter diesem Motto stand der diesjährige Vereinsaktionstag, zu dem die Kolpingsfamilie Bobingen zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Bobingen ihre Mitglieder am 05.07.2025 in den Siegmund Sportpark an der Höchster Straße einlud. Bei einem abwechslungsreichen und bunten Programm für alle Altersklassen wurde das Vereinsleben für die Mitglieder beider Vereine bei herrlichem Wetter intensiv gefördert.

Die guten Verbindungen zur Feuerwehr, die durch mehrere gemeinsame Veranstaltungen gewachsen sind, garantierten auch dieses Mal wieder einen reibungslosen Ablauf. Damit sind wir unserem eigenen Anspruch nachgekommen, auch aktive Kooperationen mit anderen Vereinen in Bobingen zu bilden.  Immerhin gehören viele Besucher und Teilnehmer beiden Vereinen gleichzeitig an.

Das diesjährige Orgateam hat bei herrlichem Wetter und heißen Temperaturen für Abwechslung gesorgt, in dem einige neue Spiele eingeführt wurden, die alle Altersgruppen ansprechen sollten. Am Beginn wurden die Teilnehmer in bunt gemischte Gruppen eingeteilt, die dann die Stationen nacheinander besuchten und ihre Punkte sammelten.

Teams bewältigen neun Stationen

Die Stationen hatten es wieder in sich: Bei der „Melkkuh“ konnten die Teilnehmer ihre Melkkünste an einer Kuhattrappe mit Wasser ausprobieren. Geschwindigkeit war beim Wassertransport gefragt, bei dem man möglichst viel Wasser in einem Schwamm von A nach B befördern musste. Beim „Schlauchkegeln“ ging es um Konzentration und Präzision, weil man beim Abrollen eines Feuerwehrschlauches ähnlich wie beim Kegeln ein Ziel treffen musste, um die begehrten Punkte zu ergattern. Ein neues Spiel war das „Leiterspiel“, bei dem je zwei Gegenstände an den Enden einer Schnur befestigt wurden. Ziel ist es, diese Schnur so in Richtung einer Stange zu werfen, dass sich die Schnur um die Stange wickelt und nicht zu Boden fällt. Die Kräftigen unter uns waren beim „Hau den Lukas“ gefordert um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Natürlich haben sich trotzdem alle Teilnehmer jeder Gruppe daran versucht und den schweren Holzhammer in die Hand genommen. Beim „Biathlon auf Holzski“ war erneut das ganze Team gefragt. Zusammen mit Schlaufen auf Brettern musste zuerst eine Strecke zurückgelegt und bei der Wende noch mit Bällen auf Dosen geworfen werden. Sehr großen Anklang fand das neue Spiel „Schätzen/Raten“. Dabei mussten z. B. Alter, Höhen oder Entfernungen von Bobinger Gebäuden oder Vereinen realistisch eingeschätzt und in eine Reihenfolge gebracht werden. Beim „Zielspritzen“ war Ausdauer an der Handpumpe und Geschicklichkeit am Schlauch gefragt, um die Bälle mit dem Wasserstrahl von einer Position zu stoßen.

Spektakulär war wieder das „Bierkastenstapeln“, bei dem es darum ging, einen möglichst hohen Turm aus Bierkästen zu bauen. Dafür wurde ein Mutiger an der Drehleiter der Feuerwehr gesichert, der oben die Kästen der anderen Gruppenmitglieder entgegengenommen und immer weitergebaut hat.
Bei den Stationen und für die gesamte Betreuung waren knapp 20 Helfer im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Nach den Spielen gab es Erfrischungen, Kaffee und Kuchen sowie und leckeres Eis für alle der ca. 40 Teilnehmer. Dabei konnte man in zahlreiche glückliche und zufriedene Gesichter blicken, was den gemeinsamen Spaß und die Freude am Spielen bestätigte.

Fußball: Kolping gegen Feuerwehr

Anschließend stand ein weiteres Highlight auf dem Programm, nämlich das Fußballspiel Kolping gegen Feuerwehr. Zuvor durften sich die 6-13-jährigen Nachwuchsspieler bei einem heiteren Fußballspiel austoben. Im Anschluss daran liefen die Erwachsenen jeweils in ihrem Vereins-Mannschaftstrikots zur prestigeträchtigen Begegnung aufs Feld. Um den Anreiz noch zu steigern, konnte das Spiel heuer sogar im Stadion mit Original-Lautsprecherdurchsagen stattfinden. Es lief eine hart umkämpfte Partie, bei der auch die zahlreichen Zuschauer mit Ihren Kommentaren stets für Belustigung sorgten. Am Ende siegte die Kolpingauswahl erneut mit 4:2. Damit bleibt der Wanderpokal bis zur nächsten Begegnung erst mal im Kolpingzimmer.

Gemütlicher Grillabend und Siegerehrung

Im Anschluss daran zog man ins Feuerwehrhaus auf der anderen Seite der Höchster Straße um. Dort ließ man den ereignisreichen Tag bei einem gemeinsamen Grillabend mit Hüpfburg ausklingen. Nach dem Essen fand die Siegerehrung der Teamspiele vom Nachmittag statt. Auch wenn es rechnerisch ein Siegerteam gab, lagen alle Teams ziemlich eng beieinander. Weil der gemeinsame Spaß im Vordergrund stand, wurden die gleichen Preise für alle verteilt.
So ging wieder ein überaus gelungener und an Höhepunkten reicher Vereinsaktionstag zu Ende.

Johannisfeuer 2025

Liturgie

Am Samstagabend, 28. Juni 2025 versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Festplatz in Bobingen zum Johannisfeuer. Die Veranstaltung markiert nicht nur das Hochfest des Johannes des Täufers, sondern gehört fest zur Kolping Jahresprogramm. 

Wieder zur gewohnten Uhrzeit um 19:30 Uhr feierten wir die Heilige Messe unter freiem Himmel gemeinsam mit Präses Dominic Ehehalt und unterstützt von den Kolpingbläsern. Mit dem traditionellen Feuersegen entzündete Johannes Negele den sorgfältig geschichteten Hügel aus frischem Holz. Die Flammen loderten schnell auf  – ein bewusster Bezug zur Sonne als Symbol Christi.

Im Anschluss saßen Familien und Freundesgruppen noch gern am Festplatz bei Würstl vom Grill und Getränke zusammen. In der lauen Sommernacht spielten die Kinder bis nach Einbruch der Dunkelheit, tobten über die Wiese und lauschten dem Knistern des Feuers.

tschambolaya 2025

Jubiläum, tschambolaya

Drei Partyabende mit besonderen Acts, ein Familientag, und viele, viele Helfende – tschambolaya war im Jubiläumsjahr etwas ganz besonderes. 

Starkes Miteinander: 150 Helfende pro Abend

tschambolaya ist Kult, nicht nur bei den Besuchern, sondern vor allem bei unserer Mitgliedern. Nach dem tschambolaya Jubiläum 2024 wurde zu „100 Jahre Kolping Bobingen“ nochmal aufgetrumpft. Daher ist besonders das enorme Engagement der jeweils rund 150 Helferinnen und Helfer hervorzuheben, die jeden Abend im Einsatz waren und die vielen Helferstunden für Auf-, Um- und Abbau, um aus dem Betriebshof der Familie Fischer eine Eventlocation zu machen. Ein großes Dankeschön für euren Einsatz!

Damit wir eine Veranstaltung dieser Größenordnung so professionell auf die Beine stellen können, bedarf es auch einer sehr guten Vorbereitung. Dafür verantwortlich ist unser ehrenamtliches Orgateam. Im großen Team aus „alten Hasen“ und Neulingen konnten sie die besonderen Aufgaben 2025 meistern und brachten erneut zahlreichen Optimierungen auf dem Gelände ein, die sich auszahlten: Ein zusätzlicher Ausschank, eine neue Spritzbude, ein großes Rollstuhlfahrerpodest sowie die Entzerrung und Erweiterung der Veranstaltungsfläche sorgten für mehr Platz, kürzere Wartezeiten und ein entspannteres Besuchererlebnis.

Drei geniale Partyabende 

Mit der Auswahl der Acts gelang es dem Orgateam ein sehr breites Publikum von Jung bis Alt anzusprechen. Besonders der Mittwochabend stach mit stolzen 1.800 Gästen hervor. Die ersten Besucher standen bereits ab 18 Uhr vor dem Gelände und warteten auf den Einlass. Da sich darunter auch Personen mit Rollatoren befanden, brachten Helfer noch Bierzeltgarnituren raus. Die Fans der „Spider Murphy Gang“ sind mit ihren Idolen gealtert, doch sowohl auf der Bühne als auch davor, war das Alter vergessen. Die Stimmung war richtig gut. Das bunt gemischte Publikum feierte ebenso mit „Cagey Strings“ die vor und nach der „Spider Murphy Gang“ ihren Auftritt hatten. 

Die energiegeladenen „Troglauer“ bescherten den rund 450 Besuchern am Donnerstag viele Mitsingmomente. Am Freitag sorgten „Captain Curtis“, „MYT“ und „Anvee“ bei 600 Gästen für ein abwechslungsreiches Finale. 

Unter den Gästen waren auch Engagierte aus anderen Vereinen. Sie konnten 2025 erstmals von einem Vereinsrabatt profitieren. 

Zu den Partybildern tschambolaya 2025

Auftakt mit Feldmesse und Familientag

Etabliert hat sich inzwischen auch der Familientag am Sonntag vor den tschambolaya Partys. Bei großer Hitze fanden sich rund 300 Besucher auf dem Gelände ein und suchten sich die Schattenplätze in der Halle bzw. im Schatten der Halle.

Aufhänger für die Predigt von Präses Dominic Ehehalt war der kleine Flaschenöffner, den das tschambolaya-Team am 1. Mai als Werbung ausgelegt hat. So genial ein Flaschenöffner als Erfindung sei, die durch Hebelwirkung die Flaschen öffnet, so wenig genial scheint die Tatsache der Dreifaltigkeit zu sein: kompliziert, unhandlich, nicht verstehbar – ein helfender „Hebel“ ist nicht vorhanden. Doch diese Gegenüberstellung greift laut Präses Ehehalt zu kurz. Denn: mit der Dreifaltigkeit können wir das Wesen Gottes verstehen und erklärte dazu das Bild der diesjährigen Osterkerze von St. Felizitas, das einen sog. Gnadenstuhl zeigt. Der „Hebel“ um Gott zu verstehen ist, Gott ist in sich verschenkende Hingabe, die sich am Kreuz fortsetzt.

Viele blieben im Anschluss noch da, unterhielten sich und hörten der Musik der Bobinger Stadtkapelle zu, die auch schon den Gottesdienst begleitet haben. Die Kinder freuten sich über die beiden Hüpfburgen, das Kinderschminken, die Tattoo-Station sowie das ein oder andere Huhn, das über das Gelände lief.  

Blick nach vorn

Das tschambolaya-Team ist nach mit dem Event 2025 rundum zufrieden und freut sich schon auf nächstes Jahr mit der „Mountain Crew“ am 03. Juni 2026! 

 

Film „Das ist KOLPING“ ist online

Verband

Der neue Film „Das ist KOLPING“ des Kolpingwerkes gibt einen Einblick, wie Kolping wirklich tickt: echte Menschen nehmen uns mit in ihren Kolping-Alltag und erzählen uns, was Kolping für sie so besonders und wichtig macht!

KOLPING ist so viel mehr als „nur“ ein Verband – Kolping, das sind Menschen, die anpacken, die füreinander einstehen, Kolping ist Gemeinschaft und Familie, Engagement und Ehrenamt. Mit Kolping kannst Du Familienurlaub machen, ins Zeltlager fahren oder einen Freiwilligendienst im Ausland antreten. Du kannst Dich politisch einbringen – zum Beispiel beim Thema Klimaschutz oder dem Netzwerk für Geflüchtete – das geht im Erwachsenenverband, aber natürlich auch bei der Kolpingjugend. Kolping vernetzt und verbindet – über Grenzen hinweg. Was uns eint: Wir leben Demokratie und schätzen christliche Werte. Bei uns sind alle Willkommen, unabhängig von Alter und Konfession; denn nur ZUSAMMEN sind wir KOLPING!

Schaut den Film auf YouTube: 

Gottesdienst an der Scheppacher Kapelle

Liturgie

Wenn verschiedene Wetter-Apps täglich gecheckt werden, dann ist es unsicher, ob unser Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt an der Scheppacher Kapelle stattfinden wird. Doch dieses Jahr wurden die Vorhersagen täglich besser und so stand am Donnerstagfrüh, 29. Mai 2025, für die Verantwortlichen fest: wir feiern den Gottesdienst im Wald. Knapp 200 Besucher aller Generationen kamen zu Fuß oder mit dem Rad zur Lichtung.

Die Wiese hat den Regen der vergangenen Tage gut überstanden und so konnten dort die Bierzeltgarnituren wie üblich aufgestellt werden. Präses Dominic Ehehalt hielt den Gottesdienst, der inhaltlich vom Liturgieteam gestaltet und von den Kolpingbläsern musikalisch begleitet wurde. 

Im Anschluss freuten sich alle über die traditionellen Leberkässemmeln – bzw. die vegetarische Alternative – und die Getränke, die guten Gespräche und die Sonnenstrahlen, die sich gegen Mittags zeigten. Selbst ein kleiner Regenschauer konnte der guten Stimmung nichts anhaben. 

Danke an alle Beteiligten. Auch an die Helfer, welche beim Auf- und Abladen der Bierzeltgarnituren und des weitere Equipments geholfen haben. 

Waldtag der Nestgruppe

Kinderbetreuung

Das herrliche Wetter am Mittwoch, 14. Mai 2025 nutzte die Nestgruppe, um die Natur an der Buchkopfquelle zu erkunden. 

Treffpunkt für den besonderen Ausflug war der Parkplatz beim Biergarten in Burgwalden. Von da aus sind die Nestgruppenkinder gemeinsam mit ihrer Leiterin Yasmin Vogl und dem Elterndienst mit Bollerwagen bepackt los marschiert. Bei der Buchkopfquelle angekommen, wurde erst einmal Brotzeit gemacht. Danach haben die Kinder die Umgebung erkundet, zwischen Bäumen und am Bach gespielt sowie mit Stöcken gebastelt. Ein schöner Tag im Wald!

Ausflug zum Bowling

Am Freitagnachmittag, den 9. Mai, trafen sich 60 Kinder und Jugendliche am Bahnhof in Bobingen um anschließend nach Augsburg zum Bowlen zu fahren.

Angekommen am Augsburger Hauptbahnhof, ging es in einem kurzen Spaziergang zum City Bowling. Dort durften alle die passenden Bowling-Schuhe ausleihen und sich an unseren acht gemieteten Bahnen verteilen. Ein besonderes Highlight waren dabei die 4 Bahnen im VIP Bereich, die für uns reserviert wurden. Während der 1,5 Stunden Bowling, hörte man immer wieder Freudenschreie über umgeworfene Pins, genauso aber auch vereinzelte Fluche, wenn die Bowling-Kugel ohne Erfolg die Bahn verließ. Egal wie viele Pins jedoch umfielen, Spaß hatten wir alle! Zwischendurch wurde sich mit ein paar Snacks oder Getränken gestärkt.

Nachdem unsere Zeit wie im Flug vergangen war, traten wir wieder die Fahrt nach Bobingen an und verabschiedeten uns am Bahnhof. Wir freuen uns, dass wir so eine große Gruppe waren und schauen glücklich auf den gelungenen Nachmittag zurück!

tschambolaya 2025 – mehr als nur eine Party!

tschambolaya

In unserem Jubiläumsjahr trumpft tschambolaya, die Kultparty in Bobingen, mit einem weiteren Tag und besonderen Acts auf. Das erwartet euch.

Das Line-Up 2025: Ein Feuerwerk aus Highlights!

Im Kolping-Jubiläumsjahr holen wir ganz besondere Acts auf die Bühne – für Gänsehaut, Mitsingmomente und unvergessliche Nächte:

Mittwoch, 18. Juni 2025: Die Kultparty mit Legenden

  • Spider Murphy Gang: Die Münchner Kultband bringt mit Hits wie „Skandal im Sperrbezirk“ und „Schickeria“ das Lebensgefühl der 80er zurück auf die Bühne. Ihre Rock’n’Roll-Rhythmen garantieren einen unvergesslichen Abend.
  • Cagey Strings: Seit 1982 rocken sie die Bühnen. Ihre energiegeladene Performance wird euch mitreißen.

Donnerstag, 19. Juni 2025: Heavy Volksmusik vom Feinsten

  • Troglauer: Die Erfolgsband blickt in diesem Jahr auf stolze 20 Jahre Bühnenpräsenz zurück und ist erstmals bei tschambolaya 2025 dabei. Ihre einzigartige Mischung aus Rock und Volksmusik sorgt für Stimmung pur.

Freitag, 20. Juni 2025: Party ohne Limits

  • Captain Curtis: Der DJ und Produzent heizt mit seinen Beats die Menge an und sorgt für eine unvergessliche Partynacht.​
  • MYT: Aus dem Nichts heraus nach ganz oben – MYT ist der Newcomer des Jahres 2024! Die drei Saarländer Kai, Alessio und Nick etablieren als MYT aktuell einen völlig neuen Cross-Genre-Sound, der poppige, urbane, punkrockige und elektronische Einflüsse miteinander verbindet. ​
  • Anvee: Mit energiegeladenen Sets und mitreißenden Beats bringt Anvee die Tanzfläche zum Beben.​

Hinter diesem Event steht ein beeindruckendes ehrenamtliches Engagement: Über 100 Helferinnen und Helfer sind pro Veranstaltungsabend im Einsatz, um tschambolaya zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Wir verwandeln den Betriebshof der Familie Fischer in der Bannackerstraße zur Eventlocation und sorgen dafür, dass sich alle Gäste bestens versorgt rund um wohl fühlen. 

Ein doppelter Grund zum Feiern

2025 haben wir Kolpingmitglieder gleich ein doppeltes Jubiläum zu feiern: 100 Jahre Kolpingsfamilie Bobingen und 50 Jahre Kolpingjugend Bobingen. Um dieses Ereignis gebührend zu feiern, wurde tschambolaya 2025 erstmals um einen dritten Veranstaltungsabend erweitert.

So haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, noch mehr Musik und vor allem noch mehr tschambolaya-Spirit zu erleben, getreu dem Motto der Veranstaltung „beste Zeit, beste Gegend, beste Musik“. Mit dem zusätzlichen Abend wird nicht nur das Jubiläum in Szene gesetzt, sondern auch all jenen gedankt, die über Jahrzehnte hinweg durch ihr ehrenamtliches Wirken das Vereinsleben geprägt haben und es bis heute mit viel Herzblut gestalten.

Vier Gründe, warum tschambolaya etwas ganz Besonderes ist

tschambolaya“ – dieser Begriff ist für viele Bobinger weit mehr als nur ein Partyname, es ist ein echtes Herzensprojekt und Identifikationssymbol unserer Kolpingsfamilie.

  1. Kultstatus in Bobingen: Seit mehr als 20 Jahren ist tschambolaya am Mittwoch vor Fronleichnam fester Bestandteil im Bobinger Veranstaltungskalender – für viele Besucher ein Pflichttermin, der mit unterschiedlichen Künstlern ein ganz besonderes Erlebnis verspricht und stetig weiterentwickelt wird.
  2. Förderung der Jugendarbeit: Der Erlös des Events kommt direkt wieder der Bobinger Kolpingjugend sowie sozialen Projekten zugute. Das macht tschambolaya zu mehr als „nur“ einer Party – es ist Feiern für den guten Zweck.
  3. Gemeinschaft pur: tschambolaya ist ein Gemeinschaftserlebnis, das den ganzen Verein verbindet und alle begeistert. Über hundert Ehrenamtliche – jung wie alt – bringen sich mit Herzblut ein. Vom Hüttenaufbau über den Barbetrieb bis zur Technik wird alles von freiwilligen Helfern gestemmt. Dabei sammelt die Jugend wertvolle Erfahrung bei Organisation und handwerklichen Arbeiten.
  4. Identität und Stolz: Der Name „tschambolaya“ selbst ist unverwechselbar und längst Synonym für Lebensfreude, Feierstimmung und Ehrenamt in Bobingen. Für viele bedeutet es: Stolz, dabei zu sein und stolz, mitzumachen.

Schnell sein lohnt sich: tschambolaya-Tickets im Vorverkauf

Der Vorverkauf läuft bereits, und die Tickets sind heiß begehrt. Tickets gibt es online auf www.tschambolaya.de sowie bei Bücher Di Santo in Bobingen.

Maifest 2025

Jubiläum, Maibaum

An einem herrlich sonnigem 1. Mai 2025 feierten hunderte Bobinger den Maibaum, der im Jubiläumsjahr zwei neue Symbole erhalten hat. Viele Bilder zeigen die gute Stimmung bei Besuchern, Helfern und Akteuren beim Tanz in den Mai, dem Festgottesdienst und den traditionellen Tänzen. 

„Das Aufstellen eines Maibaums erfordert viel Kraft, Zusammenarbeit und jede Menge handwerkliches Geschick. Und wie sich immer wieder zeigt, sind das sichtbare Stärken unserer Kolpingsfamilie.“, so Vorsitzender Sebastian Hornig bei seiner Begrüßung zum Maifest 2025. Nachdem fleißige Helfer den Baum geholt und ihn mit einem feierlichen Einzug auf den Rathausplatz gebracht hatten, wo er hergerichtet und aufgestellt wurde, konnten die Feierlichkeiten beginnen.

Tanz in den Mai

Am 30. April lud die Kolpingjugend zum „Tanz in den Mai“. Über 350 Besucher kamen ins Festzelt auf dem Rathausplatz und tanzten mit den „Original Wertachtalern“ in den Mai hinein. Am Sonntag zuvor gab es bereits ein Eintanzen im Laurentiushaus.

Festgottesdienst

Am Morgen des 1. Mai beseitigten Helfer die Spuren der Partynacht und richteten das Festzelt für die nächsten Veranstaltungen her. Zum Festgottesdienst um zehn Uhr war das Zelt schon wieder voll besetzt. Präses Dominic Ehehalt segnete zu Beginn den Maibaum und erläuterte in seiner Predigt zum Hochfest „Patrona Bavariae“ die Bedeutung der Marienverehrung in Bayern. Inhaltlich gestaltete unser Liturgieteam des Gottesdienst, musikalisch begleitete ihn die Stadtkapelle Bobingen.

Bei strahlendem Sonnenschein und beschwingter Blasmusik genossen die Gäste im Anschluss das Mittagessen der Metzgerei Naumann, unser Jubiläumsbier „Vereinsgold“ sowie selbstgebackene Kuchen. 

Traditionelle Tänze am Nachmittag 

Am Nachmittag folgte das nächste Highlight beim Maifest. Die traditionellen Tänze. Wochenlang haben drei Gruppen unter Anleitung von Gisela, Regina, Johannes und Wolfgang Bobinger sowie Sabine Zedelmeier für diesen Auftritt geübt. 

Zunächst sprachen unser Vorsitzender sowie Präses Ehehalt. Im Anschluss lobte Bürgermeister Klaus Förster unsere Tatkraft, konnte er sich doch am Vortag selbst vom Rathaus aus ein Bild davon machen, wie schnell man gemeinsam das Festzelt für das Maifest aufgestellt hat. 

Dann spielte auch schon die Stadtkapelle für die aufgeregten Tänzerinnen und Tänzer des Bandltanzes. Gemeinsam schmückten sie im Takt den Baum mit einem Rautenmuster mit blauen und weißen Bändern zum Zeichen der Verbundenheit mit unserer bayerischen Heimat. Neun Paare zeigten anschließend das Mühlradl, einem Tanz bei dem die Tänzer zwei Kreise bilden und sich wie zwei Mühlräder ineinandergreifen und sich gegenseitig bewegen. Als Abschluss folgte mit dem Achtertanz eine ureigene Bobinger Tradition.

Hunderte Besucher bestaunten diese besonderen Aufführungen und klatschten eifrig am Applaus. Viele blieben anschließend bei tollem Wetter auf dem Rathausplatz, unterhielten sich gut und ließen sich Getränke und Kuchen schmecken.  Zudem konnten die Besucher die Jubiläumsausstellung der Kolpingsfamilie im Rathaus besichtigen, die ansonsten bis zum 30. Juni  zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses angeschaut werden kann. 

Vergelt’s Gott 

  • Der Stadt Bobingen und der Stadtverwaltung für die Unterstützung in der Vorbereitung und natürlich ganz besonders für den prächtigen Baum.
  • Präses Dominic Ehehalt und unserem Liturgieteam für den schönen Gottesdienst. 
  • Martin und Fabian Strehler, die alle Symbole in den letzten Wochen wieder auf Hochglanz gebracht haben.
  • Dem Team der Firma Rottenegger für das Repapieren der Halterungen. 
  • Manfred Bobinger für das Aufbereiten der Kolpingkapelle. 
  • Katharina Terschanski für das Nähen der neuen Fahnen. 
  • Familie Kugelmann, die unseren Baum aus dem Wald und auch mit dem wunderschönen Pferdegespann in die Stadt gezogen hat.
  • Der Stadtkapelle Bobingen und allen Musikern, die Einzug, Festgottesdienst, Maifest und die Tänze musikalisch begleitet haben. 
  • Allen Tänzerinnen und Tänzern für ihren Mut vor so vielen Leuten aufzutreten und unsere Tradition fortzuführen. 
  • Gisela und Wolfgang Bobinger, die jahrelang die Tanzgruppen angeleitet haben und nun das Zepter an Regina und Johannes Bobinger sowie Sabine Zedelmeier weitergeben. 
  • Der Freiwilligen Feuerwehr Bobingen für die Absicherung und die Drehleiter zum Schmücken des Maibaums 
  • Der Polizei für die Absicherung 
  • Und ganz besonders dem Organisationsteam und den vielen, vielen helfenden Händen, die gemeinsam zum Gelingen der Maifeierlichkeiten beigetragen haben.

Daten zum Maibaum 2025

Unser Maibaum 2025 ist ca. 110 Jahre alt, hat eine Gesamtlänge (Höhe) von ca. 41 Metern und ein Gewicht von 3,3 Tonnen. 36 Symbole zieren den Baum, darunter das neue Elektriker-Symbol und unsere schöne Kolpingkapelle.

 

Rund um den Maibaum 2025

Jubiläum, Maibaum

Den Baum holen, ihn mit einem feierlichen Einzug zum Rathausplatz bringen, den Stamm herrichten, den Maibaum aufstellen, mit Symbolen schmücken, ein Festzelt aufbauen: Es gab viel zu tun, damit der Jubiläumsbaum schließlich am Rathausplatz stehen und dort unser Maifest stattfinden konnte.

Im Vorfeld galt es viel zu organisieren und vorzubereiten, wie das Binden der Kränze oder das Aufbereiten der Symbole. (Hier geht’s zum Bericht dazu.)

Feierlicher Einzug des Maibaums zum Rathausplatz 

Am Freitag, 25. April 2025 trafen sich gut zehn Helfer am Pflanzgarten, um gemeinsam in den Wald zu fahren. Dort wurde der frischgeschlagene, rund 110 Jahre alte Baum geholt. Ausgesucht hatte den Baum aus dem Bobinger Stadtwald  Förster Maximilian Greiter. Ein Bulldog brachte den Baum dann zum Radweg an der Singoldhalle. Dort schmückten die Helfer den Baum mit bunten Fahnen für den Einzug.  

Pünktlich um 18 Uhr ging es dann los. Angeführt von der Stadtkapelle Bobingen folgten die drei Tänzergruppen in Tracht und einige Kolpingmitglieder. Den Maibaum zog traditionell ein Pferdefuhrwerk der Familie Kugelmann. Besonders bei den Kurven mussten die Helfer die lange Fracht jeweils in die richtige Position bringen. Am Kirchplatz fuhr ein Bus noch rechtzeitig aus dem Weg, sodass auch diese Stelle gemeistert werden konnte. Um von der Hochstraße zum Rathausplatz zu kommen, wurde der Baum dann mit Manneskraft geschoben. Mit Bulldog und Radlader wurde der rund 3,3 Tonnen schwere Baum dann umgeladen.

Viele Zuschauer standen am Straßenrand und liefen anschließend hinter dem Zug zum Rathausplatz. Dort wurde der Abend mit Getränken, Grillware und Steckerlfisch abgerundet. In der Nacht bewachten Mitglieder der Kolpingjugend – unterstützt von einigen weiteren Mitgliedern – den Baum. 

Das Aufstellen des Maibaums 

Nachdem bereits am Abend begonnen wurde, den Baum Meter für Meter zu entrinden, ging es am Samstag, 26. April 2025 gleich in der Früh mit den weiteren Vorarbeiten weiter. Mit dem Hobel wurde der gesamte Stamm bearbeitet und am unteren Ende verjüngt, damit er in den dafür vorgesehenen Schacht am Rathausplatz passt. Nachdem der Baum 2019 zu dick war, wurde dieses Mal gemeinsam mehrfach nachgemessen. Nach dem Anbringen der Spitze wurde auch der ganze Baum vermessen: Er kommt auf stolze 41 Meter. 

Außerdem schmückten die Ehrenamtlichen die beiden Kränze mit blau-weißen und orange-schwarzen Bändern. Um 14 Uhr war alles für das Aufstellen bereit. Auch zahlreiche Zuschauer, darunter sehr viele Kinder, warteten auf das besondere Ereignis. Doch der Autokran hatte Verspätung, sodass es erst gegen 15:30 Uhr weiter ging. Mit Sicherheitsabstand verfolgten die Zuschauer, wie der Baum vom Autokran in die Höhe gezogen wurde. Mit vereinten Kräften wurde der Maibaum dann gerade ausgerichtet und stabil verankert. Mit Hilfe der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr brachten Helfer zwei Fahnen und die Maibaumsymbole an, darunter auch zwei neue Symbole

Aufstellen des Festzelts

Gleich in der Früh trafen sich viele Helfer am Mittwoch, 30. April 2025, um gemeinsam das Festzelt auf dem Rathausplatz aufzubauen. Inzwischen hat das Team Erfahrung beim Zeltaufbau, was auch der Zeltmeister lobend erwähnte, sodass schon nach 3,5 Stunden das Zelt stand. Nachdem auch die Bierzeltgarnituren und Stände im Innenteil aufgebaut waren und das Zelt mit Birkenstämmen und vielem mehr dekoriert war, war alles bereit für das Maifest 2025. 

Hier geht’s zum Bericht und den Bildergalerien vom Maifest 2025

 

Rätschen 2025

Kolpingjugend, Liturgie

Unsere Kolpingjugend war auch dieses Jahr in der Karwoche sehr aktiv.

Am Gründonnerstag fand dieses Mal die Betstunde der Kolpingjugend direkt im Anschluss an den Gottesdienst statt. Gestaltet wurde sie von den „lollypops“. Danach ging es weiter in den kleinen Saal im Laurentiushaus, wo den Besuchern eine Brot- und Weinauswahl gereicht wurde. 

28 Kolpingjugendliche rätschten am Karfreitag, 18. April 2025 um 7:00, 12:00 und 18:00 Uhr, sowie am Karsamstag, 19. April 2025 um 07:00 und 12:00 Uhr. Durch das Rätschen werden die Kirchenglocken ersetzt, welche von Gründonnerstag bis zur Osternacht verstummen. Im Anschluss an das morgendliche Rätschen, wurde gemeinsam im Laurentiushaus gefrühstückt und der Vormittag bei Tischtennis, Kicker, Kartenspielen und Co. verbracht. Am Samstagmittag wurde für alle zum Abschluss Pizza bestellt. Vielen Dank an alle Beteiligten, die dazu beitragen, dass diese schöne Tradition Jahr für Jahr stattfinden kann!

Zwei neue Symbole für den Bobinger Maibaum

Jubiläum, Maibaum

2025 ist es endlich wieder soweit: Anlässlich unseres Doppeljubiläums stellen wir einen Maibaum auf und organisieren dazu ein buntes Maifest. Als Zeichen dafür, dass Tradition und Gegenwart in Bobingen Hand in Hand gehen, gibt es zwei neue Maibaumsymbole zu bestaunen.

Seit 1929 pflegt unsere Kolpingsfamilie die Tradition des Maibaumaufstellens in Bobingen. Der letzte Maibaum wurde außerhalb des 5-jährigen Turnus im Jahr 2019 anlässlich des 50-jährigen Stadtjubiläums errichtet. Zum doppelten Jubiläum „100 Jahre Kolpingsfamilie und 50 Jahre Kolpingjugend“ wird erneut ein Maibaum aufgestellt.

Dazu sind aufwendige Vorarbeiten erforderlich. Nach der Spitze hängen große Kränze am Maibaum, welche dieses Jahr von 15 Helfern mit Unterstützung der Gärtnerei Sirch neu gesteckt wurden. Außerdem nähte Katharina Terschanski neue Fahnen. Darunter wird der Stamm mit den sehr alten Symbolen geschmückt, einige zierten bereits den ersten Kolping Maibaum. Alle Schilder wurden im Vorfeld von Malermeister Martin Strehler restauriert, beschädigte Halterungen reparierte ein Team der Firma Rottenegger. Dazu kommen nun zwei neue Maibaumsymbole.  

Neues Elektrikersymbol

Das bestehende Elektrikersymbol passte stilistisch nicht zu den anderen, das wollten die Kolpingmitglieder und Elektriker Jürgen Bacher, Hubert Geiger, Michael Bobinger, Niklas Geirhos und Max Wagner nun ändern. Sie entwarfen ein eigenes Schild mit Spannungsblitz, Stromisolatoren und einer Oberleitung. Beim Zuschneiden des Blechs wurden sie von der Bobinger Firma MLB unterstützt. Auch das Schweißen der Isolatoren war eine Herausforderung. Bis zum Maifest werkelten die Ehrenamtlichen am Feinschliff.

Bobinger Kolpingkapelle als plastisches Symbol

Viel Arbeit steckt auch im zweiten neuen Symbol, das die Bobinger Kolpingkapelle zeigt. Im vergangenen Jahr wurde das 20-jährige Kapellenjubiläum gefeiert und die Idee zu einem neuen plastischen Maibaumsymbol entstand. Dazu erarbeitete Stefan Jaser ein Modell aus dem 3D-Drucker. Es stellte sich jedoch heraus, dass die gewünschte Größe teuer werden würde, und es war unklar, ob der Kunststoff über Jahre hinweg UV-beständig sein würde.

Ein glücklicher Zufall war es dann, dass Karosseriebauer Josef Bühler sen. Anfang des Jahres ein Gespräch von Richard Zerle und Ulrich Oßwald mitbekam und ihnen vorschlug, das Symbol aus Blech zu fertigen. Er gewann Spengler Georg Holzhauser für das Projekt und so tüftelten sie gemeinsam vor allem an der besonderen Schneckenform der Kolpingkapelle. Für die Details beim Nachbau im Maßstab 1:10 wurden weitere Handwerker aus den Reihen der Kolpingsfamilie eingebunden. Glaser Stefan Mattler fertigte die Glaskuppel, Hubert Bobinger das Kreuz aus VA-Stahl und Peter Heinrich die farbechte Lasur. 

Der detailreiche Nachbau, der auch Regenfallrohre und eine Holzbank im Innenraum hat, war erstmals bei der Jubiläumsausstellung beim Festakt zu bestaunen. 

Die beiden neu gestalteten Symbole werden den Maibaum 2025 zieren und voraussichtlich auch in den kommenden Jahrzehnten die Bobinger erfreuen. Durch diese Ergänzungen wurde zum Jubiläum ein bleibendes Zeichen gesetzt. Auch 100 Jahre nach ihrer Gründung als Katholischer Burschen- und Gesellenverein ist die Kolpingsfamilie dem Handwerk verbunden und verkörpert eine große Gemeinschaft, die zusammen Großes bewirken kann.

Maifest mit buntem Programm für alle

Was haben die Bobinger und Besucher aus der ganzen Region neben den neuen Symbolen rund um den Maibaum noch zu erwarten? Das Spektakel beginnt bereits am Freitag, 25. April mit dem feierlichen Einzug. Um 18 Uhr wird der frischgeschlagene Baum mit einem Pferdegespann von der Krumbacher Straße zum Rathausplatz gebracht. Begleitet wird der Zug von der Stadtkapelle und den drei Tänzergruppen. 

Am Samstag, 26. April werden Mitglieder der Kolpingsfamilie den Stamm Meter für Meter entrinden und hobeln sowie Kränze mit blau-weißen Bändern anbringen. Um 14 Uhr wird dann der Maibaum aufgestellt und im Anschluss mit den Maibaumsymbolen geschmückt. Zuschauer können gerne den ganzen Tag zum Rathausplatz kommen und die Arbeiten beobachten. Vor allem das Aufstellen mit dem Autokran ist für Kinder ganz besonders spannend. 

Am Sonntag, 27. April können ab 19 Uhr im großen Saal des Laurentiushauses bei „Tanz Dich ein“ die Tanzkünste in ungezwungener Atmosphäre aufgefrischt werden.

Am 30. April findet ab 19:30 Uhr der „Tanz in den Mai“ mit den „Original Wertachtalern“ im Festzelt auf dem Rathausplatz statt, zu dem es Karten für 8,- € an der Abendkasse gibt.  

Höhepunkt ist das Programm am 1. Mai. Um 10 Uhr startet der Tag mit einem Festgottesdienst im Festzelt auf dem Rathausplatz, der von der Stadtkapelle begleitet wird. Im Anschluss gibt es leckeres Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen.  Am Nachmittag werden um 14 Uhr von Tänzergruppen der „Bandeltanz“, das „Mühlradel“ sowie der „Bobinger Achter“ gezeigt. 

Die Verantwortlichen aus den Arbeitskreisen Maibaum und Tanz in den Mai hoffen auf ähnlich gutes Wetter wie 2019 und freuen sich auf viele Besucher beim Maifest 2025! 

Preisschafkopf

Kolpingsfamilie

Fester Bestandteil unseres Jahresprogramms ist bereits seit 1957 der Preisschafkopf. Am 12. April 2025 wurde an sechs Tischen gekartelt. 

Erneut trafen sich die Kartler im Gasthof Krone, wo wieder einmal bestens für das leibliche Wohl gesorgt wurde. An sechs Tischen wurde taktiert, gefachsimpelt und gelacht. Am Ende gewann Georg Geirhos, gefolgt von Andreas Gastl und Jürgen Bacher. Doch auch Matthias Hofner hatte als Letzter beste Laune, denn er erhielt als Trostpreis einige Flaschen unseres Jubiläumsbiers. Auch nach dem offiziellen Teil kartelten einige Spiele noch bis in die Nacht hinein weiter. 

Altwarensammlung April 2025

Kolpingsfamilie

Mit einer rekordverdächtigen Anzahl an Helfern wurde die Altwarensammlung am 12. April 2025 durchgeführt.

Am Samstagvormittag trafen sich die Helfer zur Sicherheitsunterweisung. Es waren so viele Ehrenamtliche gekommen, dass die Sicherheitswesten für die Sammler nicht mehr ausreichten. Das hatten wir bis dahin noch nie. Herzlichen Dank an jeden einzelnen fürs Mithelfen! 

Vergelt’s Gott auch an die Spender: Mit einem Sammelergebnis von rund 6.000 kg Altkleider und 13.219 kg Altpapier war dies eine leichte Steigerung zur letzten Sammlung im Herbst 2024. Auch die für uns gesammelten Altwaren aus dem Kloster Ursberg trugen zu diesem guten Ergebnis bei.

100 Jahre Gemeinschaft, Engagement und Verbundenheit

Jubiläum

2025 feiern wir unser doppeltes Jubiläum „100 Jahre Kolpingsfamilie und 50 Jahre Kolpingjugend“. Ein Höhepunkt war das Festprogramm am Sonntag, 30. März 2025 mit einem stimmungsvollen Festgottesdienst mit Generalpräses Msgr. Christoph Huber, dem Festakt mit kurzweiligen Grußworten sowie dem bunten Familiennachmittag.  

Feiert ein Verein im Jahr 2025 ein Jubiläum, dann befragen Festredner zur Inspiration gerne die KI. Das tat auch Generalpräses Msgr. Christoph Huber. Der ehemalige bayerische Landespräses kennt einige überregional engagierte Bobinger, doch ein Begriff, der im Zusammenhang mit unserer Kolpingsfamilie häufig genannt wird, war ihm neu: „tschambolaya“. Laut KI offenbar ein lokal gebräuchlicher Begriff.

Welch großartiges Engagement seit über 20 Jahren hinter diesem Partynamen steckt, das erzählte ihm eine kleine Abordnung gern bereits am Vorabend des Festtags. Nach einem Abstecher ins Eiscafé erhielt der Generalpräses exklusive Einblicke in die Jubiläumsausstellung und eine Kolping-Sightseeingtour, um unsere Kolpingsfamilie besser kennen zu lernen.

Eintrag ins Goldene Buch als Auftakt

Im Anschluss folgte ein feierlicher Akt im Rathaus. Bobingens Erster Bürgermeister Klaus Förster empfing Generalpräses Christoph Huber, unseren Vorsitzenden Sebastian Hornig, Jugendleiterin Veronika Hoffmann sowie den Diözesanvorsitzenden Robert Hitzelberger zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Eine besondere Ehre für alle anlässlich des Jubiläums.

Festgottesdienst mit eindrucksvollem Bannereinzug

Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, der musikalisch von Chor und Band „Horizonte“ sowie von Tobias Drixler an der Orgel gestaltet wurde. Mehr als 20 befreundete Kolpingsfamilien waren unserer Einladung gefolgt und zogen angeführt von unserer Fahnenabordnung mit ihren Kolping- und Kolpingjugend-Bannern ein. Für viele Besucher ein erster Gänsehautmoment an diesem Tag.

In seiner Predigt rief Hauptzelebrant Msgr. Christoph Huber die Anwesenden zur „wohlwollenden Aufmerksamkeit füreinander“ auf. Er ermutigte mit seinen Worten alle sich weiterhin in Bobingen und darüber hinaus für eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft zu engagieren.

Die tiefe Verbundenheit der Kolpingmitglieder mit den Idealen Adolph Kolpings zeigte sich eindrucksvoll beim Gabengang. So wurde u. a. ein Kreuz als Zeichen unseres Glaubens zum Altar gebracht, zwei neue Kolping-Altarkerzen sollen Licht für diese Welt sein und eine Weltkugel sowie das Bobinger Wappen stehen für die weltweite Verbundenheit und zugleich die Verwurzelung in Bobingen.

Grußworte an die mitgliederstärkste Kolpingsfamilie in Deutschland

Nach dem Gottesdienst zogen die Gäste hinter den Bannern zur orange dekorierten Singoldhalle. Nach einer willkommenen kleinen Stärkung führte die stellvertretende Vorsitzende Judith Hitzelberger charmant durch den Festakt. Musikalische Akzente setzte Jo Jasper, der Komponist des Kolpingliedes.

In den abwechslungsreichen Grußworten würdigten Vorsitzender Sebastian Hornig, unsere Jugendleitung, Vertreter des Bundes- und des Diözesanverbands, Präses Dominic Ehehalt sowie Bürgermeister Klaus Förster die Tatkraft und Vielseitigkeit der Kolpingsfamilie und gratulierten herzlich zum Jubiläum.

Walter Fehle, Mitglied des Bundesvorstands, ließ es sich nicht nehmen, seiner eigenen Kolpingsfamilie das Ehrendiplom des Bundesverbandes zu überreichen. Einem Verein, der, ohne konkret das Ziel zu haben, zur mitgliederstärksten Kolpingsfamilie Deutschlands herangewachsen ist. Den Erfolg und das Wachstum kann Fehle erklären: „Wir hatten und haben die Menschen, die sich unermüdlich kümmern, die Entwicklungen genau beobachten und auf Veränderungen reagieren, die Neues und Anderes ausprobieren, um gemeinsam aktiv eine positive Zukunft für die Kolpingsfamilie zu gestalten.“

Basis für die erfolgreiche Arbeit des Gesamtvereins ist unsere starke Jugendarbeit, die 1975 begann. Nachdem ein Jahr später auch Frauen aufgenommen wurden, entstand die heute so geschätzte familienhafte Gemeinschaft. In Reimform beschrieben Veronika Hoffmann und Johannes Heubeck die lebendige Gemeinschaft in den Gruppenstunden – aktuell gibt es 17 Jugendgruppen. Weiter erzählten sie von spaßigen Jugendausflügen, kräftezehrenden Helfereinsätzen und langen Partynächten in den vergangenen fünf Jahrzehnten. Seit Anfang der 2000er sind Promotionday, Jugendausflug und tschambolaya tragende Säulen, um Kinder und Jugendliche für Kolping zu begeistern.

Bei Kolping ist immer etwas geboten, so sieht es auch Bürgermeister Förster. Er ging darauf ein, wie sehr die Kolping-Veranstaltungen wie Maibaumfeier, Faschingsbälle oder Theateraufführungen das kulturelle Leben der Stadt seit einem Jahrhundert prägen.

Es folgte ein kurzweiliger Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre, aufgelockert durch Fragen, wie zum Beispiel wie viele Ziegel beim Bau der Kolpingkapelle verwendet wurden oder wie die erste Jungkolpinggruppe hieß. Vor dem geistlichen Impuls und dem Mittagessen überreichte Sebastian Hornig dem Generalpräses als Gastgeschenk ein Modell der Kolpingkapelle aus dem 3D-Drucker sowie zwei Flaschen Jubiläumsbier.

„Vereinsgold“

Denn pünktlich zum Festakt wurde das eigene Jubiläumsbier „Vereinsgold“ angeliefert. ⁠Weizen und Märzen haben nicht nur ein schickes Etikett bekommen, Kolpingbruder und Brauingenieur Johannes Negele hat dafür zwei eigene Rezepturen entwickelt. Unterstützt wurde er dabei von einigen freiwilligen Testern. Gebraut und abgefüllt wurde bei Staudenbräu.

Familiennachmittag mit vielfältigem Programm

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der generationsübergreifenden Gemeinschaft: Die Erwachsenen tauschten bei Kaffee und Kuchen oder dem Jubiläumsbier Erinnerungen an gemeinsame Kolping-Erlebnisse aus. Musikbegeisterte besuchten einen Workshop von Jo Jasper und entwickelten ein eigenes Kolpinglied. Die vielen Kinder lachten ausgelassen beim Kinderschminken und bestaunten den Luftballonkünstler. Gemeinsam wurden Fotos in der Fotobox gemacht.

Jubiläumsausstellung gibt Einblicke in die Kolpinggeschichte

Darüber hinaus konnten die Gäste im kleinen Saal die Geschichte der Kolpingsfamilie auf verschiedenen Bannern nachlesen. Wie haben sich die Angebote im Laufe von 100 Jahren verändert? Da kamen bei den Älteren viele Erinnerungen hoch und bei den Jüngeren so manches Staunen, was vor ihrer Zeit schon alles geleistet wurde. Viele entdeckten sich auf den Fotos oder in Filmausschnitten wieder und zeigten dies gern ihren Kindern und Enkelkindern.

Zu den Exponaten der Ausstellung zählten viele verschiedene Kolping-T-Shirts aus den letzten Jahrzehnten, die ebenfalls viele Erinnerungen an gemeinsame Aktionen hervorriefen. An einem Stück Maibaum von 2019 wurden darüber hinaus alte Maibaumsymbole ausgestellt, darunter zwei restaurierte plastische Symbole, die schon den Maibaum 1929 zierten. Mit Blick auf die Zukunft gab es das detailverliebte neue Maibaumsymbol der Kolpingkapelle erstmals zu sehen.

Auch nach dem Festakt bleibt das Jubiläum lebendig. Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni im Rathaus zu sehen, sodass auch die Bobinger Bürger die Möglichkeit haben, die Geschichte und die Angebote der Kolpingsfamilie zu entdecken. Außerdem stehen demnächst die Veranstaltungen rund um den Maibaum an und tschambolaya trumpft mit einer weiteren Party und besonderen Headlinern, wie der Spider Murphy Gang, auf.

Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern und allen, die am Festakt teilgenommen haben, insbesondere den befreundeten Kolpingsfamilien, die mit ihren Bannerabordnungen die große Gemeinschaft Kolpings repräsentierten.

Kolpingtheater spielt „Täglich grüßt der Chef“

Jubiläum, Kolpingtheater

Nach monatelangem Proben ging es am 08.03.2025 nun endlich auf die große Bühne. Vor gut 100 Besuchern spielte unsere Theatergruppe die Komödie „Täglich grüßt der Chef“ von Siegried Ellenberger. 

Seit Herbst 2024 trafen sich Akteure und Regie, um sich dem Stück und den Charakteren zu nähern und am Ende zu verinnerlichen. Das kurzfristig eingesprungene Regieteam, bestehend aus Brigitte, Simone und Max Wohlgschaft, investierte viel Zeit und Engagement, um die Schauspieler nach ihren Fähigkeiten bestens in Szene zu setzen. An Bühnenbild, Requisite und Abläufen wurde getüftelt, ein paar kolpingbezogene Gags zusätzlich eingebaut.

Ein bisschen Nervosität war vor der Premiere im Laurentiushaus dann auch zu spüren, als die Schauspieler auf ihren Auftritt warteten. Wie reagieren die Zuschauer und klappt alles wie geplant? Die Sorgen waren unbegründet , denn es lief wie am Schnürchen. Souffleur Max Wohlgschaft musste kein einziges Mal eingreifen. Sowohl Marina Früchtl, Marie Kraus und Marco Früchtl, die die größte Bühnenpräsenz hatten, als auch Hanna Wagner, Alexander Kohl, Mona Wichmann, Verena Wiedemann und Daniel Hitzelberger, die in Nebenrollen glänzten, zeigten textsicher viel Spielfreude und wussten das Publikum zu begeistern. Am Ende war die Erleichterung und die Vorfreude auf die nächsten Aufführungen groß.

Zum Gelingen der Premiere trugen auch die vielen Helfer im Hintergrund bei. Sei es Technik, Bühnenbau, Maske, Bewirtung oder der AK Öffentlichkeitsarbeit, zusammen sind wir Kolping und freuen uns miteinander eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Ein herzliches Dankeschön gilt Genusswaren Hauser, die für uns zum ersten Mal den Kartenvorverkauf übernahmen. Und natürlich Danke an alle Besucher der insgesamt sechs Aufführungen, die mit ihrem Besuch das Engagement der Akteure gewürdigt haben. 

 

Fasching 2025

Fasching

Die fünfte Jahreszeit zog auch in unserem Jubiläumsjahr ein. Die Kolpingsfamilie Bobingen stellte wie jedes Jahr ein buntes Programm auf die Beine! Mitreißend waren zudem die Auftritte unseres Männerballetts. 

Get Crazy mit 120 Kindern 

Ganz traditionell war der Aufmacher für das Faschingswochenende unserer Kolpingsfamilie der Jugendball „Get Crazy“. Wie im letzten Jahr versammelten sich auch heuer alle Partygäste im ehemaligem Gasthof Reichsadler in Strassberg, um gemeinsam Fasching zu feiern.

Rekordverdächtig waren in diesem Jahr die Anzahl der Teilnehmer. Knapp 120 Kinder legten sich so richtig ins Zeug was ihre Kostüme anging, von Pipi Langstrumpf zur Kuh; kaum ein Kostüm war nicht vertreten. Auch 2025 gab es neben der Wahl zu Mr. und Mrs. Crazy wieder die Wahl zum besten Gruppenkostüm. In vielen Gruppenstunden werkelten die Kinder und Jugendlichen an ihren Kostümen und so entstand eine bunte Vielfalt im Saal.

Zu Faschingsmusik tanzten alle Teilnehmer ausgelassen von 19 bis 22 Uhr und hatten zwischendurch die Möglichkeit, sich mit  Sandwiches und Getränken zu stärken. Neben verschiedenen Spiele-Klassikern wie dem Zeitungstanz oder auch einem Schlagerstrudel stand auch noch ein Auftritt der Männerballetts auf dem Programm.

Zum Abschluss ging es dann an die Auslosung der Gewinner-Kostüme und. Die Jugendgruppe „Die süßen Pandas“ qualifizierte sich als selbstgebastelte TicTac- Verpackungen zum besten Gruppenkostüm, Pipi Langstrumpf und einer Steinzeitbraut durften sich am Ende des Abends mit dem Titel „Mr. und Mrs. Crazy“ schmücken.

Es bleibt gespannt, was nächstes Jahr für tolle Kostüme gebastelt und vorgeführt werden!

Kinderfasching

Am 1. und 3. März 2025 fand in der Singoldhalle der Kinderfasching statt. Wie beliebt dieser in Bobingen ist, zeigte sich auch dieses Jahr wieder anhand der rasant ausverkauften Karten.

Zahlreiche kleine Feuerwehrmänner, Prinzessinnen und andere Faschingsfreunde hatten viel Freude an dem Programm des Betreuungstrupps rund um Claudia Schneider. Neben Zeitungstanz, Bobby-Car- Rennen und einer Polonaise standen außerdem verschiedene Aufritte von Tanzgruppen wie den Singoldfunken aus Wehringen und der Mittelstetter Kinder- und Teeniegarde und zum Schluss eine Vorführung der Zauberkünste von Susanne Haug an. So hieß es immer wieder „Kolping-Alaaf!“

Faschingsparty mit der Feuerwehr 

Bei der Faschingsparty am 1. März in der Singoldhalle arbeiten wieder Ehrenamtliche von der Freiwilligen Feuerwehr Bobingen und der Kolpingsfamilie zusammen. Angeheizt durch die coole Musik von DJ Peter Miethig und DJ Ramazottl feierten die Besucher eine ausgelassene Faschingsparty. Showeinlagen gab es von der Showtanzgruppe des CCK Fantasia aus Königsbrunn und von unserem Kolping Männerballett “Hackstöck”.

Männerballett on Tour 

Nachdem das Männerballett sich letztes Jahr warm getanzt hat für das Jubiläum 2025, hat es in diesem Jahr eine mitreißende Reise durch die Musikgeschichte auf die Bühne gebracht. Die Tänze führten das Publikum passend zum Jubiläum von den 1920er-Jahren bis in die Gegenwart – eine Zeitreise voller legendärer Melodien und spaßigen Tänzen.

Knapp 20 begeisterte Tänzer übten seit November fleißig um bei den Auftritten auf dem Kleinaitinger Dorfball, Pfarrfasching, Faschingskränzle, Get Crazy und der Faschingsparty eine mitreißende Show präsentieren zu können.

Mitgliederversammlungen

Kolpingsfamilie

Am 15.02.2025 versammelte sich zunächst die Kolpingjugend zur Mitgliederversammlung im großen Saal des Laurentiushauses und im Anschluss daran dann der Gesamtverein. In einem Jahr ohne Wahlen standen der Rechenschaftsbericht und der Kassenbericht der beiden Gremien im Mittelpunkt.

Zum Auftakt des Abends begrüßten die Jugendleiter Veronika und Johannes die Anwesenden. Anschließend gab Patrick Lindermüller als geistlicher Begleiter der Kolpingjugend einen kleinen Impuls zum Nachdenken und Maria Geirhos übernahm stellvertretend den Kassenbericht. Kernstück der Jugendarbeit sind aktuell 18 Jugendgruppen, die von 42 Gruppenleitern geleitet werden. Einen besonderen Dank verdienen auch die vielen Helfereinsätze, wie z.B. die Sammlungen oder das Hüttenaufbauen in der Weihnachtszeit, das durch den Einsatz vieler Jugendlicher gestemmt wird.

Gegen 20 Uhr füllte sich der Saal dann zur Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie. Nach der Begrüßung durch Sebastian Hornig ergriff Präses Dominic Ehehalt das Wort und stellte die Frage „Was tust Du, um Deine Kraft wieder aufzufüllen?“. Er wies daraufhin, dass es gerade in einem Jubiläumsjahr wichtig ist für sich selbst zu sorgen und auf die eigene Energie zu achten. Die Berichte des Vorsitzenden und der Kassiererin Maria Geirhos zeigten deutlich, dass die Kolpingsfamilie Bobingen ein aktiver Verein mit einer breiten Basis an Engagierten und einem stabilen finanziellen Rückhalt ist. Beim Bericht der Kolpingjugend kam Bewegung in den Saal, denn die beiden Jugendleiter trugen ihn mithilfe der Plattform Kahoot als interaktives Quiz vor. Diese lebendige Variante der vorgegebenen Regularien einer Mitgliederversammlung kam bei den Mitgliedern sehr gut an. Der gemeinsame Abend schloss mit einem Rückblick in Bildern.

Chronikabend

Kolpingsfamilie

Am 8. Februar 2025 fand wieder ein Chronikabend im Kolpingzimmer des Laurentiushauses statt. Zuvor wurde gemeinsam mit Präses Dominic Ehehalt die Kolpingabendmesse in der Pfarrkirche St. Felizitas gefeiert.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Präsentation von Bildern und Texten aus der Chronik der Jahre 1985 bis 1989, die von Walter Fehle vorgestellt wurden. Die Anwesenden erinnerten sich an zahlreiche Ereignisse aus dieser Zeit, darunter verschiedene Feierlichkeiten, Ausflüge, Theateraufführungen und verschiedenste andere Aktivitäten der Kolpingsfamilie.

Mit regem Interesse tauschten die 14 Anwesenden Erinnerungen und persönliche Anekdoten aus. In geselliger Runde klang der Abend aus, und es wurde einmal mehr deutlich, wie wertvoll die Pflege der eigenen Geschichte für den Zusammenhalt der Kolpingsfamilie ist.

Gruppenleiterwochenende

Kolpingjugend

Die Kolpingsfamilie möchte sich einmal jährlich bei den Gruppenleitern für ihre Arbeit und ihr Engagement bedanken, ohne das der Großteil unserer Jugendarbeit nicht möglich wäre. So kam es, dass in diesem Jahr rund 26 unserer Gruppenleiter das erste Februarwochenende 2025 im Jugendhaus Elias in Blaichach verbrachten.

Am späten Freitagnachmittag machten sich ein Großteil der Gruppenleiter auf den Weg, um pünktlich zum Abendessen im Jugendhaus Elias anzukommen. Den restlichen Freitag ließen alle mit verschiedenen Gemeinschaftsspiele wie „Vollpfosten“ und „Werwolf“ gemütlich ausklingen. Denn für den Samstag stand unser großer Programmpunkt an: Rodeln!

Hierfür fuhren alle Teilnehmer in ihren Fahrgemeinschaften nach dem Frühstück nach Immenstadt zur Rodelbahn, von wo es dann mit dem Lift durch die Nebelsuppe in den strahlenden Sonnenschein ging. Nachdem auf dem Berg genug Zeit war, die Bergkulisse fotografisch festzuhalten, entstand dann ein wahres Chaos auf der Piste. Höchstwahrscheinlich verbrachten alle Teilnehmer mehr Zeit lachend auf dem Boden oder dem Schlitten nach rennend, als dann tatsächlich auf dem Schlitten gesessen zu haben. Nach drei Abfahrten, vielen Stürzen, Lachanfällen und noch mehr blauen Flecken trat die Gruppe am Nachmittag die Reise zurück ins Jugendhaus an, um sich dort mit Kaffee und Kuchen von der Anstrengung zu erholen. Ein Teil allerdings besuchte noch die Eishalle in Obersdorf, und düste dort auf Schlittschuhen übers Eis.

Den Abend verbrachte die Gruppe dann verstreut – und versteckt – im ganzem Haus. Knapp zwei Stunden lang dauerte das spontan entstandene Versteckspiel, bei dem alle Kreativität gefragt war. Von der Sprossenwand zum Wäschekorb zum Lüftungsschacht, die Verstecke wurden mit jeder Runde verrückter – und unauffindbarer.

Nach einer kurzen Nacht und dem Frühstück stand als letzter Programmpunkt dann am Sonntagvormittag noch ein Workshop rund ums Thema „Kritik und Feedback“ der AG Schulung statt. In Kleingruppen erarbeiteten sich die Teilnehmer, was gutes Feedback ausmacht und wie man Kritik am leichtesten annehmen kann – ein Thema, das gerade in unserer Jugendarbeit immer aktuell und hilfreich sein wird.
Rückblickend haben wir ein wunderschönes, ereignisreiches Wochenende hinter uns, an das wir sicherlich noch öfter zurück denken werden!

 

Nestgruppe mit neuer Leiterin

Kinderbetreuung

Mit Yasmin Vogl hat unsere Nestgruppe eine neue Leiterin. Nach einem guten Start plant sie nun das nächste Jahr mit Beginn September 2025 und lädt interessierte Familien zum Tag der offenen Tür am 21. Februar ein. 

Seit 2017 bietet unsere Kolpingsfamilie mit der Nestgruppe eine Kinderbetreuung für die Kleinsten an. Als im vergangenen Jahr die langjährige Leiterin Imke Nees ihren Rückzug ankündigte, war sich der Vorstand schnell einig das für Bobingens Familien wichtige Betreuungsangebot fortzuführen. Dafür musste eine neue hauptamtliche Leitung gesucht werden. 

Da traf es sich wunderbar, dass die Bobingerin Yasmin Vogl ihre Ausbildung zur Kinderpflegerin zum Schuljahresende erfolgreich abgeschlossen und Lust auf diese neue Aufgabe hatte. Die gebürtige Bobingern hat sich mit der Ausbildung einen großen Traum verwirklicht und sich damit beruflich neu orientiert. „Die Kinder in der Förderung ihrer Kompetenzen zu unterstützen, ihnen Neues zu zeigen und vor allem ihnen dabei zuzusehen, wie sie sich zu kleinen Persönlichkeiten entwickeln, ist eine Erfüllung für mich“, sagt Yasmin Vogl, geborene Bacher. Die Mama von zwei Töchtern hat die Not rund um Betreuungsplätze immer wieder aufs Neue erlebt und so ist es ihr eine Herzensangelegenheit die Nestgruppe der Kolpingsfamilie weiterzuführen. 

Als Alternative zur Krippenbetreuung ermöglicht die Nestgruppe zehn Kindern an drei Tagen in der Woche ein sanftes „sich von den Eltern ablösen“. Dieses Konzept hat Yasmin Vogl von ihrer Vorgängerin übernommen. Weiterhin wird die Leiterin von einem Elterndienst bei der Kinderbetreuung unterstützt. Dabei erleben die Eltern den Nestgruppen-Alltag, singen die gemeinsamen Lieder mit und kennen alle Kinder im Alter von 21 Monaten bis 3 Jahren. Jedes Kind wird nach individuellem Interesse und Tempo gefördert und lernt in der kleinen Gruppe Basiskompetenzen wie z. B. Hilfsbereitschaft, Rücksicht und Selbstvertrauen. 

Den großen Gruppenraum im 2. Stock des Laurentiushauses hat Yasmin Vogl neu strukturiert, um die Kinder im für die Entwicklung so wichtigen Freispiel einen Rahmen zu geben. Außerdem wurden die Türen mit einem Klemmschutz abgesichert. „Uns ist es wichtig in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und der neuen Leiterin das Angebot stets weiterzuentwickeln, um den Kleinsten mit diesem besonderen Konzept der Nestgruppe einen guten Start in die Außerhausbetreuung zu ermöglichen,“ erläutert Vorsitzender Sebastian Hornig. 

Die Bedeutung des Betreuungsangebots zeigte sich erneut im aktuellen Schuljahr. Familien, die keinen Kita-Platz bekommen haben konnten unterjährig noch kurzfristig durch die Nestgruppe unterstützt und aufgefangen werden. 

Mit den beiden Krippentaxis ist die Nestgruppe mobil und kann Spielplätze rund um das Laurentiushaus besuchen, oder auch einmal eine Baustelle oder einfahrende Züge am Bahnhof mit sicherem Abstand bestaunen. Ebenso gehören besondere Aktionen im Jahresablauf dazu. So haben die Kinder in der Adventszeit einen Christbaum der Stadt geschmückt, Besuch vom Nikolaus bekommen und eine eigene Figur bei der großen Kolping Gemeinschaftskrippe angemalt. 

Wer sich selbst ein Bild von den Räumlichkeiten und dem Konzept machen möchte, ist herzlich zum Tag der offenen Tür am Freitag, 21.02.2025 von 15-17 Uhr eingeladen. Alle Infos gesammelt gibt es auch im Nestgruppen-Flyer. Aktuell werden die Anmeldung für das neue neue Schuljahr 2025/2026 entgegengenommen. 

 

Bundestagswahl 2025: Zusammen Demokratie stärken

Soziales Engagement

Am 23. Februar 2025 findet die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag statt. An Wahlen teilzunehmen, ist ein großes Privileg. Daher informiert Euch und geht wählen. Jeder sollte sein Recht auf Mitbestimmung über die Volksvertretung nutzen!

Zusammen Demokratie stärken

Demokratie liegt in der DNA Kolpings. In unserem Verband streben wir nach einer lebendigen Kultur der Mitbestimmung, Diskussion, Solidarität und Wertschätzung. Als katholischer Sozialverband sind wir eine Werkstätte der Demokratie. Junge Menschen lernen bei uns, sich einzubringen und den Wert an politischer Teilhabe zu erkennen. Aus diesem Bewusstsein heraus stehen wir ein für ein freies, demokratisches und rechtsstaatliches Land – heute und vor allem in Zukunft.

Wir stehen für eine vielfältige Gesellschaft, in der alle Menschen in Frieden und Sicherheit leben können. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in unterschiedlichen inhaltlichen Positionen und verschiedenen Ausrichtungen. Gemeinsame Basis ist dabei immer das friedliche gesellschaftliche Zusammenleben, die gelebte Nächstenliebe zueinander und der Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung mit ihrer Artenvielfalt.

Veranstaltungen 

Kolpingwerk Deutschland wirbt für eine demokratische Wahlentscheidung

Informationen, welche verschiedene Positionen das Kolpingwerk einnimmt, bietet eine Arbeitshilfe des Kolpingwerkes Deutschland: 
 
  • Einleitung: Eine Wahl wie keine andere
  • Europa: Deutschland als Motor für eine starke Gemeinschaft
  • Familie: Zukunftsfähig dank familiengerechter Politik
  • Soziales: Soziale Sicherheit mit Blick für alle Generationen
  • Klima: Neuausrichtung oder „weiter so“?
  • Integration: Vermittlung in Arbeit als zentraler Baustein
  • Jugend: Mehr Gehör für junge Menschen
  • Tipps für Veranstaltungen und Aktionen (Podiumsdiskussion, Digitale Talkrunde, Bodenzeitung, Postkartenaktion)

Sie steht hier zum Download bereit: Handreichung zur Bundestagswahl

Mit einer kleinen Serie von Social-Media-Posts wirbt das Kolpingwerk für eine demokratische Wahlentscheidung. Um Freunde und Bekannte auf die Bedeutung der Bundestagswahl hinzuweisen, kann jeder diese nutzen und teilen. Sie sind witzig und gleichzeitig hintergründig. In der Kolpingwerkstatt gibt es sie zum Download. 

 

 

Resis Kabarett

Kolpingsfamilie

Am 26.01.2025 luden Pfarreiengemeinschaft und Kolpingsfamilie zu „Frohgemut mit Handtasche und Hut“, dem Kabarett unserer ehemaligen Gemeindereferentin Theresia Zettler ein. Der große Saal des Laurentiushauses war bis auf den letzten Platz gefüllt und leuchtete überwiegend rot.

Schon im Vorfeld zog das Kabarett von Theresia viel Aufmerksamkeit auf sich und so war es kein Wunder, dass die Veranstaltung schnell ausverkauft war. Die zahlreichen Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Die Frau in Rot brachte trotz angeschlagener Stimme den Saal mit ihren ehrlichen, direkten und humorvollen Anekdoten zum Lachen. Sogar katholisch1.tv kündigte seinen Besuch an und filmte die Veranstaltung. Zu sehen ist der Bericht hier.

Gelungen war auch die Kooperation zwischen Pfarrei und unserer Kolpingsfamilie, die Bestuhlung und Bewirtung übernahm. Herzlichen Dank an die helfenden Hände!

Gemeinsam spielen

Kolpingsfamilie

Bereits zum vierten Mal jährte sich heuer der Spielenachmittag am 19. Januar im Laurentiushaus. Altersmäßig bunt gemischt fand sich eine kleine Gruppe ein, um mitgebrachte Spiele auszuprobieren.

Vielseitig und intensiv wurde an diesem Sonntagnachmittag im kleinen Saal gemeinsam gespielt. Familie Hornig hatte kindgerechte Spiele für die Jüngeren dabei. Judith Hitzelberger brachte ein Würfelspiel zum Bluffen mit und Inka ein Strategiespiel mit Fantasyfiguren. Gestärkt durch Kaffee oder Kuchen spielten sich Klein und Groß in knapp drei Stunden durch das ganze Repertoir und hatten viel Spaß dabei.

Christbaumsammlung

Kolpingsfamilie

Am Samstag, 11. Januar 2025, fand wieder die traditionelle Christbaumsammelaktion statt. Wie jedes Jahr hatten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ihre ausgedienten Weihnachtsbäume an den Straßenrand gestellt.

Mit knapp 50 helfenden Mitgliedern konnten die neun Sammelfahrzeuge gut besetzt werden. Obwohl Jürgen Bacher in diesem Jahr verhindert war, lief durch seine Einweisung der Vertreter im Vorfeld alles wie am Schnürchen.

Bei kaltem, aber sonnigem Wetter packten Jung und Alt tatkräftig an. Aufgeteilt auf elf Sammelgebiete zogen die Helferinnen und Helfer durch die Bobinger Straßen, um die Bäume einzusammeln. Dabei kam nicht nur ein ordentlicher Haufen an Christbäumen zusammen, sondern auch eine Menge gute Laune: Die Stimmung war durchweg positiv, und allen Beteiligten hat die gemeinsame Aktion viel Freude bereitet.

Die Kolpingsfamilie bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die die Sammlung in diesem Jahr wieder unterstützt haben. Mit dieser Aktion startet die Kolpingsfamilie Bobingen motiviert ins Jubiläumsjahr 2025 – voller Vorfreude auf die kommenden Veranstaltungen und Projekte.

Strohschießen 2024

Kolpingsfamilie

Pünklich zum Jahresausklang maßen sich Kolpingjugend, Kolpingschwestern und – brüder wieder im Schießen mit der Luftpistole. Da der große Saal belegt war, wich man ins Lager aus. Siegerehrung und Geschenke auspacken fanden dann im kleinen Saal im Laurentiushaus statt.

In diesem Jahr mussten beim Strohschießen der Erwachsenen die Plätze zwei und drei im Stechen entschieden werden, da beide Schützen jeweils 40 Ringe geschossen hatten. Nach dem Stechen gab es dann folgende Platzierungen: 1. Platz Hubbe Geiger mit 41 Ringen, 2. Platz Markus Steininger mit 40 Ringen und den 3. Platz belegte Seb Grußler auch mit 40 Ringen. Vor den Erwachsenen maß sich auch die Kolpingjugend beim Schießen mit der Luftpistole. Dort gab es dann folgendes Ergebnis: 1. Platz Michael Mattler , gefolgt auf dem 2. Platz von Mia Rohrer und auf Platz 3 Paulus Fischer.
Bei der Siegerehrung mussten dann wieder die teilweise gut verpackten Gewinne vor den anderen Teilnehmern ausgepackt werden.

Ausflug zur Lindauer Hafenweihnacht

Junge Erwachsene

Am 15. Dezember 2024 fuhren 23 junge Erwachsene der Kolpingsfamilie nach Lindau und besuchten die Lindauer Hafenweihnacht.

Gegen Mittag trafen wir uns am Bobinger Bahnhof und fuhren von dort aus nach Lindau. Nach einer angenehmen Zugfahrt von ca. zwei Stunden erreichten wir Lindau am Bodensee. Vor Ort machten wir uns in kleineren Gruppen auf den Weg, um die verschiedenen Stände und Attraktionen der Hafenweihnacht zu erkunden. Die verschiedenen Stände boten eine Vielzahl von regionalen Köstlichkeiten, handgefertigten Geschenken und festlichen Getränken. Wir genossen Glühwein, Punsch und andere Leckereien. Nach einem schönen Tag auf dem Christkindlesmarkt trafen wir uns, um uns gemeinsam auf den Rückweg nach Bobingen zu machen.

Insgesamt war der Ausflug zur Hafenweihnacht in Lindau ein voller Erfolg. Die Kombination aus festlicher Stimmung, kulinarischen Genüssen und der schönen Umgebung machte diesen Tag unvergesslich. Wir freuen uns bereits auf zukünftige Ausflüge und gemeinsame Erlebnisse!

Weihnachtsfeier der Jugend

Kolpingjugend

Gemeinsam verbrachten rund 25 Teilnehmer einen besinnlichen sowie unterhaltsamen Abend am 13. Dezember 2024 und feierten das 13. Adventsfenster. 

Auch in diesem Jahr veranstaltete das Jugendleitungsteam wieder eine Weihnachtsfeier für die Jugend im Jugendraum des Laurentiushauses. Nach der Begrüßung starteten die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen viele verschiedene Gemeinschaftsspiele wie Kicker, Werwolf und Uno.

Das Highlight der diesjährigen Weihnachtsfeier war die Andacht, verbunden mit dem 13. Adventsfenster, welches die neue Jugendgruppe „Partymäuse“ in einigen ihrer Gruppenstunden gestaltet hat. Im Zentrum stand die Heilige Lucia, die Lichtbringerin.

Nach der Andacht ging es wieder in den Jugendraum. Der Punsch sorgte dafür, dass alle Hände und Finger wieder auftauen konnten. 

Wir haben einen sehr schönen und besinnlichen Abend hinter uns und freuen uns sehr auf das neue Jahr 2025! Wir wünschen von Herzen besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in ein Jahr voller schöner Momente

 

Gedenktag 2024

Kolpingsfamilie

Am 7. Dezember 2024 versammelte sich die Kolpingsfamilie bei einer stimmungsvollen Abendmesse, um gemeinsam das Wirken von Adolph Kolping zu würdigen. Beim anschließenden Familienabend wurden über 40 neue Mitglieder in die Gemeinschaft aufgenommen, langjährige Mitglieder geehrt und die Jugendgruppe „Backerbsen“ verabschiedet. 

Im Gottesdienst, der vom Kolping-Liturgieteam vorbereitet worden war, ging es um den Aufbruch und die Veränderung, die uns das Wissen, dass Gott uns liebt, ermöglicht. Passend dazu wurde auch das siebte Adventsfenster im Schaufenster am Benefiziatenhaus gestaltet.

Neuaufnahmen und Ehrungen 

Im Anschluss kamen rund 130 Personen im großen Saal im Laurentiushaus zusammen und ließen sich Wurstsalat, Wienerle oder Suppe schmecken. Nach der Begrüßung folgten das geistliche Wort von Präses Dominic Ehehalt sowie das Totengedenken. Dann übernahm Vorsitzender Sebastian Hornig. Er freute sich sehr, dass unsere Kolpingsfamilie mit mehr als 40 Neumitgliedern weiter wächst. Veronika Hoffmann und Johannes Heubeck nahmen als Jugendleitung offiziell die neue Mädchengruppe „Die Partymäuse“ mit den Gruppenleiterinnen Marie Kraus und Lena Negele sowie die Jungsgruppe „Die Greifvögel“ mit den Gruppenleitern Simon Zerle und Ludwig Zedelmeier auf. Außerdem bedankten sie sich bei Maria Steppich, Lisa Torscher und Maia Wagner, dass sie ebenfalls als Gruppenleiterinnen eingestiegen sind. Alle Neuaufgenommenen wurden mit einem herzlichen Applaus in der großen Kolpinggemeinschaft begrüßt.
 
Vorbilder für sie sind unsere langjährigen Mitglieder, die traditionell am Gedenktag für ihre langjährige Treue und ihren Einsatz gehrt werden. Unterstützt von seiner Stellvertreterin Judith Hitzelberger überreichte Sebastian Hornig den Anwesenden Urkunden, Anstecknadeln und kleine Geschenke als Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit. Gleich 26 Mitglieder wurden für 15 Jahre Kolpingtreue ausgezeichnet. Fünf Mitglieder erhielten für 25 Jahre die silberne Kolpingnadel, sechs Mitglieder für 50 Jahre die goldene Kolpingnadel. Für 40 Jahre Treue zum Kolpingwerk wurden 15 Mitglieder geehrt. Urkunden gab es auch für weitere fünf Mitglieder, die bereits seit 60 Jahren Mitglieder der Kolpingfamilie sind. Für viele ehrenamtlichen Stunden für die Öffentlichkeitsarbeit der Kolpingsfamilie bedankte sich Sebastian Hornig bei Stefanie Bobinger und überraschte mit einem Schnappschuss von ihr beim Fotografieren, der kurz zuvor in der Kirche gemacht wurde. 

Besuch vom Nikolaus und Abschied 

Da der Gedenktag dieses Jahr zeitlich nahe am Nikolaustag lag, kam nach längerer Zeit wieder einmal der Heilige Bischof Nikolaus mit seinem Begleiter Knecht Ruprecht zu Besuch. Gemeinsam wurden sie mit dem Lied „Sei gegrüßt lieber Nikolaus“ willkommen geheißen. In seiner Ansprache ermunterte der Nikolaus die jungen Mitglieder geduldig zu sein mit den Erwachsenen, sie haben ihnen die Erfahrung voraus. Die Älteren möchte er ermahnen, bedenkt, dass wir alle einmal jung waren und beschützt unsere Zukunft – die Jugend. Für das vielfältige Engagement in der Kolpingsfamilie sagte der Nikolaus den Verantwortlichen in der Vorstandschaft, der Jugendleitung, dem Jugendleitungsteam und den Gruppenleitern sowie allen, die sich einbringen, ein herzliches Dankeschön.  

Zum klassischen Programm des Gedanktags in Bobingen zählt die Verabschiedung von Jugendgruppen. Dieses Mal endete die aktive Zeit der Jugendgruppe „Backerbsen“. Die Mitglieder bedankten sich bei ihren Gruppenleitern Johannes Heubeck und Daniel Hitzelberger, und kommentierten viele lustige Bilder aus ihrer tollen Gruppenzeit. Nachdem auch witzige Videos – auf Wunsch der Gruppenleiter – gezeigt wurden, mussten die beiden Gruppenleiter bei einem Ratespiel noch unter Beweis stellen, wie gut sie sich gegenseitig einschätzen können. Erstaunlich gut, wie die Zuschauer und die beiden selbst feststellen durften. Der gut besuchte Saal hatte auch bei dieser Verabschiedung wieder viel zu lachen. 

Ausblick auf das Jubiläumsjahr 

Den Abschluss des offiziellen Teils bildeten verschiedene Informationsblöcke: Die Kronkorken-Sammelaktion geht weiter und es stehen viele tolle Veranstaltungen auf dem Programm, vor allem die besonderen Termine in unserem Jubiläumsjahr 2025. Dann ging der Abend ins gesellige Beisammensein mit vielen guten Gesprächen über. 

Nikolaus besuchte rund 1000 Kinder

Advent, Nikolaus

Im Dezember 2024 besuchten der Heilige Nikolaus und sein treuer Begleiter Knecht Ruprecht wieder die Bobinger Kinder und kamen auch zum Kolping-Gedenktag ins Laurentiushaus. 

Den Nikolaus erkennt man an den Insignien eines Bischofs: Mitra, Albe und Chormantel, Brustkreuz, und Bischofsstab. Der freundliche Begleiter Knecht Ruprecht hebt sich in der äußeren Erscheinung ab: Mit zotteligem Bart und einfachem Mantel fällt er nicht gleich ins Auge.

Rund um den 5. und 6. Dezember 2024 hatte das Gespann wieder viel zu tun. Sie besuchten den Adventmarkt in Reinhartshausen, den Christkindlesmarkt in Bobingen sowie Seniorenheime und Vereine. Außerdem freuten sich 19 Krippen- und Kindergartengruppen, darunter auch unsere Kolping Nestgruppe, sowie 12 Schulklassen über einen Besuch. Dazu kamen die Hausbesuche, sodass insgesamt rund 1000 Kinder den Nikolaus erleben durften. Viele sangen dabei bekannte Nikolauslieder oder sagten Gedichte auf. 

Ein typischer Hausbesuch mit vier Kindern oder Erwachsenen dauert rund 20 Minuten. Der Hauptteil jedes Nikolausbesuchs umfasst unsere drei Fragen:

  • Was soll der Nikolaus besonders loben?
  • Was soll der Nikolaus mahnen?
  • Wozu soll der Nikolaus das Kind ermuntern?

Diesen Ablauf griff der Nikolaus auch beim Kolping-Gedenktag auf. Da die Feier sehr nahe am Nikolaustag lag, kam es nach längerer Zeit zu diesem hohen Besuch. Der Heilige bedankte sich bei den rund 50 Ehrenamtlichen, die als Nikolaus, Ruprechte, Fahrer und Helfer im Hintergrund für die Nikolausaktion im Einsatz waren. Zudem ermunterte er die Kolpingmitglieder: „Verliert nicht die Freude, den Spaß und die Heiterkeit bei eurer Arbeit. Bleibt begeistert und gleichzeitig offen für Neues.“ 

Der Heilige Nikolaus besuchte die Kinder der Nestgruppe.
Der Heilige Nikolaus besuchte die Kinder der Nestgruppe.

Krippenausstellung mit großer Gemeinschaftskrippe

Advent

Mit der Krippenausstellung vom 24. November bis 1. Dezember 2024 sind wir in unser Jubiläumsjahr 2025 gestartet. Die Besucher bestaunten im Laurentiushaus 80 Haus- und Kirchenkrippen sowie die besondere Kolpingkrippe auf der Wiese gegenüber.

Im festlich geschmückten großen Saal des Laurentiushauses wurde die Tradition der Krippendarstellung erneut lebendig. Seit 1977 organisiert unsere Kolpingfamilie im mehrjährigen Rhythmus Krippenausstellungen. 2024 konnte das Krippenteam um Manfred Bobinger, Johannes und Horst Terschanski die Besitzer von ca. 80 Krippen aus verschiedenen Jahrzehnten und mit unterschiedlichen Darstellungsweisen dafür gewinnen. 

Bei der Eröffnungsfeier kamen rund 100 Gästen, unter ihnen auch der Bobinger Bürgermeister Klaus Förster. Musikalisch wurde der Abend von The Joyful Voices untermalt. Präses Dominic Ehehalt segnet das neue Jesuskind der Pfarrkirchenkrippe. Für dessen Anschaffung wurde im Rahmen der kostenfreien Ausstellung um eine Spende gebeten. 

Eine Woche lang konnten insgesamt 2.666 Besucher die Vielfalt der kunstvollen Darstellungen bewundern, die die Geburt Jesu in eindrucksvoller Weise zum Leben erwecken. Vom alpenländischen Stil über barocke Krippen mit filigranen Details bis hin zu modernen, minimalistischen Interpretationen oder Wurzelkrippen war für jeden Geschmack etwas dabei. Die einzelnen Szenerien sind ebenso vielfältig wie künstlerisch kreativ mit passenden Figuren rund um die Heilige Familie, die teils gekauft, teils mit großer Liebe zum Detail selbst gestaltet wurden. Im Vorfeld zur Ausstellung wurden zudem mehrere Krippen im Krippenbaukurs neu gestaltet. 

Bilder von der Krippenausstellung  

Unsere Kolpingkrippe

Da mit der Krippenausstellung das Jubiläumsjahr 2025 gestartet wurde, wurde im Vorfeld eine besondere Gemeinschaftskrippe auf die Beine gestellt. Bei diesem gemeinschaftlichen Projekt haben sich zahlreiche Kolpingmitglieder kreativ eingebracht. Jeder hatte die Möglichkeit eine eigene Figuren zu gestalten und so aktiv zur Entstehung der Krippe beizutragen.

Die Idee dahinter war es, den Geist der Zusammenarbeit und des Miteinanders zu fördern und gleichzeitig die Bedeutung der Krippendarstellung in einer persönlichen und individuellen Weise zu erleben. Jeder durfte seine Figur oder ein Element der Krippe nach eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten gestalten – egal ob Hirten, Engel, verschiedene Tiere wie Schafe, oder auch Elefanten, Kamele, Lama oder Huhn. Auch Objekte wie ein Stern, das Lagerfeuer der Hirten oder ein Brunnen wurden aus Spannplatten ausgesägt und angemalt. Unterstützung erhielten die Teilnehmer beim Aussägen der Platten durch das Krippenteam und Mitglieder der Kolpingjugend. 

Bobinger und die Besucher aus der ganzen Region konnten die besondere Gemeinschaftskrippe auf der Wiese vor dem Laurentiushaus und in der Adventszeit auf dem Kirchplatz bestaunen. Viele Gespräche drehten sich um die einzigartigen Krippenfiguren und ihre Details, darunter ein Münchner im Himmel mit Kolping-Maßkrug, unsere Bobinger Kolpingkapelle oder Adolph Kolping. 

Die Kolpingkrippe ist mehr als eine Darstellung der Weihnachtsgeschichte, sie ist ein eindrucksvolles Zeugnis der gemeinsamen Kreativität, der Verbundenheit und der Vielfalt innerhalb der Gemeinschaft. Sie zeigt, dass jeder Einzelne ein wertvoller Teil des Ganzen ist und dass aus vielen unterschiedlichen Beiträgen ein großes und schönes Werk entstehen kann. 

Kolpingkrippe bei katholisch1.tv 

Über dieses tolle Projekt berichtete auch katholisch1.tv im Beitrag „100 Jahre, 90 Figuren und 1 Outdoor-Krippe – die Kolpingsfamilie Bobingen feiert“.

Bilder von der Gemeinschaftskrippe

Fazit zur Krippenausstellung 2024

Der ⁠reibungslose Auf- und Abbau der Ausstellung war nur dank zahlreicher Helfer der Kolpingsfamilie möglich. Diese sammelten im Vorfeld 60 qm Moos, schlugen rund 150 Bäumchen und bauten den Saal um, um die große Krippenlandschaft zu errichten. Der große Baum in der Mitte stand im Anschluss als Christbaum in der Liebfrauenkirche. 

Das Krippenteam ist mehr als zufrieden mit der diesjährigen Ausstellung und freut sich, dass auch mehrere Kindergartengruppen und Grundschulklassen außerhalb der regulären Öffnungszeiten vorbeigekommen sind. Bei den Führungen konnte auch den Jüngsten die Bedeutung der Weihnachtsgeschichte nahe gebracht werden. 

Die Vielfalt der Krippenausstellung zeigt, dass die Krippe ein universelles Symbol für Frieden und Hoffnung ist. Die Besucher freuten sich, die Details zu entdecken und sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. 

Adventsfenster 2024

Liturgie

Vom 01. bis 24. Dezember wird jeden Abend ein „Türchen“ geöffnet, indem an einem Haus um 18 Uhr ein Fenster mit der entsprechenden Zahl aufleuchtet. Herzlich eingeladen sind alle Bobinger, die Stationen in der Adventszeit zu besuchen.

Sich während der Adventszeit an einem festen Termin Zeit füreinander zu nehmen und an einer mit Herz gestalteten halben Stunde teilzunehmen, ist in Bobingen eine schöne Tradition. Ab 18 Uhr wird für 30 Minuten erzählt, gesungen, gemeinsam Plätzchen gegessen oder Punsch getrunken und ein liebevoll gestaltetes Adventsfenster bestaunt. 

Hinter den 24 Fenstern an den unterschiedlichen Adressen verbirgt sich nicht nur allerlei Überraschendes, Besinnliches und Musikalisches, sondern auch Liebe zum Detail und ehrenamtliches Engagement.  Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die das ermöglichen. 

Die Adressen 2024 im Bobinger Stadtgebiet im Überblick. 

Die einzelnen Adventsfenster 2024

 

 

 

Adventsfenster 23 

Am 23. Dezember fand das Adventsfenster am Laurentiushaus statt. Der Frauenbund Bobingen gestaltete eine kleine Feier zum Thema Tannenbaum. Wir hörten eine stimmungsvolle Geschichte von einem Tannenbaum, der auf Reisen ging. Für die musikalische Umrahmung sorgten zwei Posaunenbläser.

Adventsfenster 22

Passend zum 4. Advent sangen die Besucher am Sonntag alle vier Strophen von „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Das anschließende Rätselraten fand dann im ehemaligen Ladengeschäft bei Familie Wiedemann statt. Die Besucher hatten viel Spaß dabei die richtigen Antworten zu erraten. So wurden die Kinder nach dem dritten Namen der Heiligen Drei Könige gefragt, Erwachsene rätselten über das Herkunftsland des Weihnachtsstern (Mexiko). 

 

Adventsfenster 21

Bei Familie Deutschenbaur ging es in der Geschichte darum, wie perfekt ein unperfektes Weihnachtsfest sein kann. Im Anschluss ließen sich die Besucher Punsch, Glühwein und leckere Krautschupfnudeln schmecken und unterhielten sich angeregt. 

Adventsfenster 20

Am 20.12. öffnete sich das Adventsfenster bei Schneefall. Wir sangen mit schöner Begleitung durch die Flötengruppe bekannte Weihnachtslieder wie „Alle Jahre wieder“ oder „Oh du Fröhliche“. Dazwischen hörten wir eine Geschichte über „Die Kerze, die nicht brennen wollte“ sowie „Wie man’s nimmt“. Hier ging es um zwei Zwillingsschwestern, die sehr unterschiedliche Sichtweisen auf die Welt und insbesondere auf ihre Geschenke am Heiligen Abend hatten.

Anschließend ließen die Erwachsenen den Abend bei Punsch, Glühwein und Plätzchen ausklingen, während die Kinder noch ein bisschen im Schnee spielten.

Adventsfenster 19

Sehr viele Besucher kamen zum traditionellen 19. Adventsfenster am Wasserturm zusammen. Die Mitglieder des Gartenbauvereins schafften erneut eine tolle Atmosphäre rund um den Turm, die Jugendgruppe der Stadtkapelle sorgte für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung.

Es wurde das Kinderbuch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ in Reimform mit Bildern auf Leinwand vorgetragen. Die Geschichte zeigt, dass ein friedliches Miteinander in der Not möglich sein kann, als während eines fürchterlichen Schneesturms die eigentlich verfeindeten Tiere Hase, Fuchs und Bär die Nacht in Wanya‘s Hütte friedlich und sicher miteinander verbrachten.

Anschließend gab es Glühwein, Med und Punsch sowie kleine Stärkungen für alle. 

Adventsfenster 18

Zum ersten Mal gestaltete die Bobinger Wasserwacht ein Adventsfenster an ihrem Vereinsheim. Passend wurde die Geschichte vom kleinen Wassertropfen vorgetragen, der einem kleinen Mädchen seinen großen Wunsch erfüllte, und als Schneeflocke für ein weißes Weihnachtsfest sorgte. 

Adventsfenster 17

Das 17. Adventsfenster bei Familie Bobinger zeigt einen Waschbären und verschiedene Tiere. Um sie drehte sich auch die Geschichte, die zum Nachdenken anregte, was an Weihnachten eigentlich wichtig ist: Die leckeren Plätzchen, der tolle Baum, die schönen Geschenke – oder das Innehalten und an das Christkind zu denken, das auf die Erde gekommen war, um uns allen Gottes Liebe zu zeigen. 

Adventsfenster 16

Umrahmt von weihnachtlichen Liedern, bei denen alle Gästen zum Mitsingen aufgefordert wurden, hörten die Besucher bei Familie Bacher eine kurze Geschichte über die Kerzen auf dem Adventskranz. Diese stritten sich, weil keine zuerst angezündet werden wollte. Mit weisen Sprichwörtern versuchten sie sich zu drücken, bis ein Kind alle gleichzeitig anzündete und so unwissend einen Kompromiss fand, der den Streit beilegte.

 

 

Adventsfenster 15

Am 15. Dezember traf man sich bei Familie Wessinger. Die Geschichte enthielt die Botschaft von brennenden Kerzen untereinander, um damit Freude, Licht und Wärme in einer Gemeinschaft, die alle einschließt, zu teilen.

 

Adventsfenster 14

Das Adventsfenster am 14.12. wurde von Familie Frick gestaltet. Nach dem Text „Licht kann man verschenken“ gab es Punsch und Spekulatiusgebäck. Und für den erleuchteten Heimweg konnten Teelichter bunt gestaltet werden.

 

 

 

Adventsfenster 13

Während der Weihnachtsfeier der Kolpingjugend wurde auch das 13. Adventsfenster mit einer Geschichte zur Heiligen Lucia gefeiert. 

Adventsfenster 12

Verschiedene Tiere kamen bei Familie Terschanski zu Wort und erzählten, warum sie sich auf Weihnachten freuen. 

 

Adventsfenster 11

Das 11. Fenster gestaltete Familie Gebert: Auf einem seiner Ausflüge machte der kleine Stern Rast in einem Wald, um das Abenteuer Weihnachten dort zu finden. Die Waldtiere hießen den Stern willkommen und sagten ihm, mit einem echten kleinen Stern wird unser Wald der geheimnisvollste und feierlichste Weihnachtswald sein, den es je gegeben hat. Daraufhin schickte der Stern noch mehr von seinen silbernen Sternenlichtstrahlen in die Nacht hinaus und so kam es, dass der Wald und die Felder ringsum in diesem Jahr in der Weihnachtszeit in den Nächten besonders geheimnisvoll und feierlich leuchteten und strahlten und dass viele Menschen und Tiere in diesen Wochen zu Besuch kamen und – wie der kleine Stern – hier im Wald die Weihnacht suchten.

 

 

Adventsfenster 10

Bei Familie Sturm spielte der Engel Posaune und am Ende wurden A cappella Weihnachtslieder vorgetragen. Bei Punsch, Glühwein und Lebkuchen und nicht so kaltem Wetter blieben die Besucher gerne noch ein wenig im Hof und unterhielten sich. 

 

Adventsfenster 9

Etwas versteckt in der Gartenstraße öffnete sich das neunte Adventsfenster. Passend zur vorgelesenen Geschichte zeigt es verschiedene Tiere im Wald. Am Abend vor Weihnachten herrscht dort geschäftiges Treiben, als plötzlich der kleine Igel vermisst wird. Rechtzeitig zum Fest wird er gefunden und in den Kreis der Gemeinschaft voller Licht und Wärme aufgenommen.

 

 

Adventsfenster 8

Hier eine kleine Zusammenfassung vom Adventsfenster vom 8. Dezember: Eine Familie holt die Krippe aus dem Keller und stellt sie auf. Dann wird die Zeit vor Weihnachten aus Sicht der Krippenfiguren erzählt. Alle Familienmitglieder sind mit anderen Dingen beschäftigt und abgelenkt. Es herrscht der typische Stress vor Weihnachten. Dann überlegen die Figuren wie sie die Familie auf das wesentliche hinweisen können und verstecken das Jesuskind. Die ganze Familie sucht danach und es wird überlegt eine neue Figur zu kaufen. Aber alle wollen ihr altes Jesuskind wieder finden. Zu Weihnachten legen die Krippenfiguren das Kind wieder in die Krippe und die Familie besinnt sich auf das wesentliche von Weihnachten.

 

Adventsfenster 7

Das siebte Fenster fiel mit der Abendmesse zum Kolpinggedenktag zusammen. Im Gottesdienst ging es um den Aufbruch und die Veränderung, die uns das Wissen, dass Gott uns liebt, ermöglicht. Im Schaufenster am Benefiziatenhaus ist das Fenster gestaltet und der Segensspruch nachzulesen.

 

Adventsfenster 6

Das Fenster am Eiscafé Lazzaris stand ganz im Zeichen des Heiligen Nikolaus. Die Mädchengruppe „süße Pandas“ erzählte aus der Biografie des Mannes, der ein Symbol für Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Glaubenstreue ist. Nach dem frühen Tod seiner Eltern erbte er ein beachtliches Vermögen. Statt es für sich zu behalten, nutzte er es, um Bedürftigen zu helfen.

Anschließend konnten die zahlreichen Besucher dem ungemütlichen Wetter bei heißem Punsch und Plätzchen trotzen.

 

 

 

 

Adventsfenster 5

Vor dem Kindergarten Arche Noah in der Greifstraße öffnete das 5. Adventsfenster. Bei Punsch und Lebkuchen sangen alle Kinder und Eltern gemeinsam Lieder für den Advent. Und am Ende kam sogar noch der Nikolaus und Knecht Ruprecht, die den Kindern kleine Schokonikoläuse mitbrachten.

 

Adventsfenster 4

Am Gedenktag der Heiligen Barbara gestaltete Familie Schaller ihr Adventsfenster. Die Besucher hörten die Legende der Heiligen Barbara und erhielten alle einen Barbarazweig. 

 

 

 

 

 

Adventsfenster 3

Bei Familie Hornig stand das Licht der Kerzen bei der Geschichte und beim gemeinsamen Lied „Meine kleine Kerze“ im Fokus. Die Teilnehmenden durften alle eine orange Kerze mit nach Hause nehmen.  

 

Adventsfenster 2

Gleich zwei Fenster öffneten sich am alten Trafohäuschen in der Hochstraße 1d, und zwar im sprichwörtlichen Sinne. Die südlichen Türen wurden zur Bühne für Mitglieder der Kinderchorgruppen KIDS & JUNIORS des Musikinstituts Piano&Voice. Sie eröffneten zuerst mit „Kinder tragen Licht ins Dunkel“ und luden danach zum Mitsingen ein bei den bekannten Weihnachtliedern „Alle Jahre wieder“, „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und „Fröhliche Weihnacht überall“. Ein gelungenes Kleinkonzert inmitten des vorweihnachtlichen Trubels im Zentrum Bobingens.

 

 

Adventsfenster 1

Am Pfarrheim der Pfarreiengemeinschaft Bobingen wurde das erste Adventsfenster eröffnet, gestaltet zum Thema „Engel“. Im Mittelpunkt steht Psalm 91:

„Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.“

Ein QR-Code am Fenster führt zu einer Vertonung des Psalms, vorgetragen von Tobias Burann-Drixler. Die musikalische Gestaltung der Andacht übernahmen Kerstin und Hanna Fischer mit Hackbrett und Querflöte.

 

Kolping Dartturnier 2024

Kolpingsfamilie

Am 17. November fand das mit Spannung erwartete Kolping Dartturnier statt – ein voller Erfolg mit einer tollen Mischung aus sportlicher Herausforderung und Gemeinschaftsgeist. Das Turnier bot den Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich mit Gleichgesinnten zu messen.

Das Turnier war in zwei Gruppen unterteilt: eine für Anfänger und eine für Fortgeschrittene. Diese Aufteilung stellte sicher, dass sich alle Teilnehmer in einem fairen Wettbewerb messen konnten – unabhängig von ihrem Erfahrungslevel.

Anfängergruppe
Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell sich die Neulinge in das Spiel einlebten. Viele Teilnehmer, die zum ersten Mal bei einem Dartturnier dabei waren, konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln. Am Ende setzte sich Kilian Zaß durch und durfte sich über den Sieg und einen tollen Wanderpokal freuen.

Fortgeschrittenengruppe
In der Fortgeschrittenengruppe war der Wettbewerb besonders hart. Hier zeigten die Teilnehmer ihr beeindruckendes Können, und jeder Wurf wurde mit höchster Präzision ausgeführt. Es gab spannende Matches, die bis zum letzten Moment umkämpft waren. Schließlich konnte sich Jonas Stadlmair durchsetzen und den verdienten ersten Platz erringen.

Die Stimmung während des gesamten Turniers war hervorragend – sowohl auf der Spielfläche als auch auf den Zuschauerplätzen. Es war ein tolles Erlebnis, die Begeisterung für das Dartspiel in so einer positiven Atmosphäre zu erleben.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Kolping Dartturnier und hoffen, dass auch dann wieder so viele motivierte Dartspieler dabei sind.

 

KESS erziehen – Weniger Stress, mehr Freude

Kolpingsfamilie

K wie kooperativ, E wie ermutigend, S wie sozial und S wie situationsorientiert – Getreu diesem Motto trafen sich im Herbst neun Teilnehmer in Bobingen, um bei lockerer Atmosphäre an fünf Abenden viele praktische Anregungen für den Erziehungsalltag zu erfahren.

Nathalie Hausdorf vermittelte mit vielen praktischen Beispielen verschiedene inhaltliche Schwerpunkte, um die Kinder und deren Grundbedürfnisse besser sehen zu können, ihre Verhaltensweisen zu verstehen und so Konflikte und Probleme zu lösen, auf die Kinder angemessen zu reagieren, sie zu ermutigen und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Neben den vielen inhaltlichen Themen stand auch der Austausch unter den Eltern und das Erarbeiten und Erproben von verschiedenen Alltagsstrategien im Mittelpunkt.

Alle Teilnehmenden waren sich am Ende einig: „Es war interessant, was die verschiedenen Verhaltensweisen für tiefe Bedürfnisse beinhalten“, „der Austausch und die Ideen der anderen Teilnehmer war sehr gewinnbringend“ und „tolle Gruppe und Leitung“. So bleibt uns als Kolpingsfamilie auch nur noch DANKE zu sagen. Danke an Nathalie für ihre Bemühungen und ihre freundliche, offene Art, die verschiedenen Inhalte zu vermitteln und Danke an alle Teilnehmenden, die bereit waren, sich auf das Konzept einzulassen, eigene Erfahrungen auszutauschen und sich die Zeit für sich und ihre Kinder genommen haben.

Familienwochenende im Jugendhaus Waldmühle

Kolpingsfamilie

Unter dem Motto „Sterne begleiten uns“ fand das Familienwochenende vom 15.-17. November 2024 statt. Dazu passend standen verschiedene Aktivitäten für die ganze Familien auf dem Programm. Insgesamt kamen die zehn Familien mit 17 Kinder voll auf ihre Kosten und haben das spätherbstliche Wochenende bei herrlichem Wetter im Jugendhaus Waldmühle in Böhen sichtlich genossen.

Nachdem sich die Familien vereinbarungsgemäß im zweiten Teil des Nachmittags vor Ort eingefunden haben, wurden die Zimmer verteilt und die Koffer ausgeladen. Anschließend wurden wir begrüßt und mit der Hausordnung vertraut gemacht, schließlich waren wir zum ersten Mal in Böhen. Dann startete das Wochenende mit dem traditionellen Abendessen.

Besuch der Sternwarte

Danach stand schon direkt das erste Highlight auf dem Programm, nämlich der Besuch der nahegelegenen Allgäuer Volkssternwarte in Ottobeuren. Nach dem spannenden Vortrag über die Geheimnisse unseres Sonnensystems und andere Galaxien durften wir auf die Terrasse im Obergeschoss des Hauses. Dort stand ein großes Teleskop, das uns beeindruckende Blicke auf die Planeten ermöglichte. Glücklicherweise bot die klare Nacht perfekte Bedingungen, sodass die Krater des Mondes oder auch der Ring um den Saturn für jeden scharf zu sehen waren.

Basteln und Geschichte hören

Am Samstagmorgen startete der Tag kreativ. Wir bastelten Sterne und verzierten die Vorlagen liebevoll mit bunten Steinen, sodass jeder Stern sein eigenes Unikat wurde. Andere benutzen Wolle in allen Farben, wickelten sie um eine Sternform, klebten Glitzersteine darauf und ließen so kleine Kunstwerke entstehen.

Im zweiten Teil des Vormittags hörten wir eine faszinierende Geschichte über einen besonderen Stern, der vom Himmel fallen wollte, weil er sich nicht wichtig fühlte. Mit der Unterstützung der anderen fand er wieder seinen Platz am Himmel. Daraus ging hervor, dass jeder noch so kleine Stern ein wichtiger Teil des Ganzen darstellt, was gut auf uns Menschen übertragen werden kann.

Spaziergang am Nachmittag

Nach dem Mittagessen durften wir Pfarrer Dominic Ehehalt begrüßen und machten anschließend bei herrlichem herbstlichem Sonnenschein einen gemütlichen Spaziergang durch den Walderlebnispfad Bannwald in der Nähe der Sternwarte. Bei einem Waldkindergarten konnten wir die vorhandenen Sitzgelegenheiten und Spielsachen nutzen, um eine Pause einzulegen und den mitgebrachten Punsch und Kuchen zu genießen. Gestärkt und fit durch die frische Luft kehrten wir zurück zur Unterkunft.

Abendmesse in der Hauskapelle

Am späten Nachmittag fand ein besinnlicher Gottesdienst passend zum Motto „Sterne begleiten uns“ von Präses Dominc Ehehalt in der geschmackvoll eingerichteten Hauskapelle statt. Der Gottesdienst wurde von Flöten begleitet und Kindern gestaltet.

Der Sonntag war geprägt von den letzten Bastelarbeiten, Zeit zur freien Verfügung in den hausinternen Gemeinschaftsräumen für Tischtennis sowie Billard und Tischkicker. Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns voneinander und traten die Heimreise mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck an.

Obstbäume für Bobingen

Kolpingsfamilie

In Kooperation mit dem Gartenbauverein pflanzte der Vorstand der Kolpingsfamilie am 09. November jeweils zwei Obstbäume im Pfarrgarten und an der Kolpingkapelle.

Mit der Aktion „Streuobst für alle“ fördert die Bayerische Staatsregierung im Rahmen des Bayerischen Streuobstpaktes die Anschaffung von Obstbäumen. Ziel dieses Paktes ist es, den derzeitigen Streuobstbestand in Bayern zu erhalten, sowie eine Million Streuobstbäume bis zum Jahr 2035 neu zu pflanzen. Der Gartenbauverein griff das Projekt auf und ermöglichte Bobinger Bürgern und Vereinen etwas für die genetische, geschmackliche und gesunde Vielfalt im Stadtgebiet zu tun.

Bereits im Vorfeld wurde eine Auswahl getroffen, Bestellungen aufgenommen und Förderanträge gestellt. Insgesamt konnten dann an diesem Samstag 39 Bäume verteilt werden. Einige davon pflanzt der Gartenbauverein selbst auf der 2021 angelegten Streuobstwiese zwischen Point und Wertach. Die Kolpingsfamilie kümmert sich um vier Bäume.

Los ging es im Pfarrgarten, der nun um zwei Apfelbäume reicher ist. Unter der Anleitung von Berti Reiter, der sowohl bei Kolping als auch im Gartenbauverein aktiv ist, gingen die Arbeiten gut voran. Präses Dominic Ehehalt half selbst tatkräftig mit und sorgte auch für das leibliche Wohl der Arbeitsgruppe. Bis in die Dunkelheit hinein wurden anschließend ein Birn – und ein Apfelbaum an der Kolpingkapelle gesetzt. Dank einem großzügig ausgebaggertem Pflanzloch, guter Erde und einem schützenden Wühlmauskorb gedeihen die Bäume hoffentlich prächtig und trotzen, mithilfe von Pfählen und Stricken gesichert, auch jedem Sturm. In ca. fünf Jahren ist mit der ersten Ernte zu rechnen. Doch zunächst gilt es ausreichend zu gießen.

Nach vielen Stunden an der frischen Luft ging es dann für die vier Vorstandsmitglieder müde, etwas durchgefroren und mit viel neu gewonnenem Wissen rund um den Obstbaum nach Hause. Ein herzliches Dankeschön dem Gartenbauverein, der in diesem Projekt federführend war, und unseren Mitgliedern, die in beiden Vereinen aktiv sind, und die Pflanzaktion mit viel Fachwissen unterstützen konnten.

Diözesankonferenz mit Ehrenzeichen

Kolpingjugend

Vom 08. bis 10.November 2024 waren drei Bobinger Kolpingjugendliche bei der Diözesankonferenz der Kolpingjugend Augsburg im Allgäuhaus in Wertach dabei.

Der Freitagabend startete nach einer kurzen Einführung für die Neulinge auf der Diözesankonferenz (DiKo) mit den üblichen Tagesordnungspunkten. Die Diözesanleitung stellte ihren Rechenschaftsbericht vor und wurde anschließend einstimmig entlastet. Für eine Diözesankonferenz wurde dieses mal eine große Zahl an Anträgen eingereicht. Deshalb fand am Freitag bereits eine Einführung in alle Anträge statt.

Motto „Demokratie stärken“

Das ganze Wochenende stand unter dem Motto „Demokratie stärken“. Deshalb beschäftigten sich die Delegierten am Samstag beim inhaltlichen Teil mit diesem Thema. In einem Workshop wurden Grundsätze der Demokratie thematisiert. Anschließend würde in einem Planspiel eine Bundestagswahl und eine Gesetzesabstimmung nach gespielt. 

Samstagnachmittag nahmen sich die Teilnehmenden bereits einen großen Teil der Anträge vor. Dabei standen einige große Änderungen für die Arbeit auf der Diözesanebene auf dem Plan. Als Unterstützung für die Diözesanleitung wurde ein Diözesaner Arbeitsausschuss (DAA) gegründet, der der Diözesanleitung beratend zur Seite steht und ausgewählte Aufgaben für sie übernimmt. Außerdem wurden einige Anpassungen an der Wahl- und Geschäftsordnung abgestimmt.

Ehrenzeichen für besonderes Engagement für die Kolpingjugend 

Am Abend wurde unter anderem Daniel Hitzelberger aus Bobingen für sein besonderes Engagement für die Kolpingjugend das Ehrenzeichen der Kolpingjugend des Diözesanverbands Augsburg verliehen. Außerdem wurde Carolin Winter nach sechs Jahren in der Diözesanleitung gebührend verabschiedet.

Zwei Bobinger im neuen Diözesanen Arbeitsausschuss

Am Sonntag fanden wieder Diskussionen und Abstimmungen über letzte Anträgen statt. Außerdem standen Wahlen auf der Tagesordnung, unter anderem die erste Wahl des neu gegründeten DAA. Hier sind Fabian Hauser und Johannes Heubeck aus Bobingen für ein Jahr vertreten.

Wir gratulieren allen Gewählten zu ihrem neuen Amt und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Kolpingjugendlichen aus dem gesamten DV Augsburg bei der Frühjahrs- und Herbst-Diözesankonferenz 2025.

Familiennachmittag in der Turnhalle

Familien

Gemeinsam Zeit verbringen, Spielen, Lachen und Toben, das stand am Freitag, 25. Oktober 2024 für acht Familien auf dem Programm. 

In der Turnhalle der Laurentiusschule gab es verschiedene Turngeräte, damit die Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter ausgiebig turnen und klettern konnten. Besonders viel Spaß hatten die Familien beim Tauziehen durch die ganze Halle. Nach dem Auspowern gab es für einen Teil der Gruppe noch ein leckeres Eis.

Kolping Klimamobil auf dem Wochenmarkt

Soziales Engagement

In der Woche vom 21.-25.Oktober 2024 war das Kolping Klimamobil im DV Augsburg unterwegs. Am Freitag machte es Halt bei uns in Bobingen auf dem Wochenmarkt.

Mit dem Ziel, Menschen zu motivieren, sich für mehr Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen, fährt das E-Mobil durch ganz Deutschland. Bei seinem Stopp in Bobingen konnten sich die Besucher des Wochenmarkts auf einer Weltkarte die Auswirkungen des Klimawandels sehen und Wissenswertes zu Klimaschutzlösungen erfahren. 

Beim Eine-Welt-Spiel konnten die Schulklassen der Dr.-Jaufmann-Mittelschule die globalen Zusammenhänge zwischen Bevölkerung, Ressourcen und Einkommensverteilung erleben. Und gegen die Kälte half das Strampeln auf dem Fahrrad mit angeschlossener Seifenblasen-Blubber-Maschine, das zeigt, wie man selbst Energie produzieren kann. 

„Gemeinsam geht´s besser“, Kolping macht mit!

Kolpingsfamilie

Unter dem Motto „Gemeinsam geht´s besser“ hat die Stadt Bobingen alle Vereine, Organisationen, Schulen, Kindergärten und engagierte Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, sich an der großen Müllsammelaktion am Samstag, 19. Oktober zu beteiligen, um unsere Wälder, Wiesen und Felder von Müll und Unrat zu befreien.

Die Kolpingsfamilie hat sich an der Aktion beteiligt und war mit sechs Mitgliedern, darunter auch motivierte Kinder, vertreten. Insgesamt waren ca. 50 interessierte Freiwillige aus Organisationen und anderen Vereinen mit dabei. Am Vormittag wurde in verschiedenen Gruppen, die im Stadtgebiet verteilt wurden, Müll und Unrat eingesammelt. Bei größeren unsachgemäß entsorgten Fundstücken, wurden Mitarbeiter des Bauhofs gerufen, die den Sperrmüll dann abgeholt haben, der Rest wurde in Tüten entsorgt. Schließlich konnte ein Absetzcontainer fast zur Hälfte mit Kleinteilen, Verpackungen, Flaschen, Zigaretten usw. gefüllt werden, die in Bobingen verteilt auf der Straße oder in den Grünanlagen liegen und achtlos weggeworfen wurden.

Im Anschluss an die Aktion hat die Stadt Bobingen mittags alle Helferinnen und Helfer zu einem gemütlichen Beisammensein mit Getränken und Snacks im Bauhof eingeladen. Die Aktion war gleichzeitig eine gelungene, übergreifende Integration von Freiwilligen verschiedener Organisationen, bei der die Kolpingsfamilie gerne mit dabei war.

Jugendausflug nach Bernbach

Kolpingjugend

Auch dieses fand wieder der Ausflug unserer Kolpingjugend statt. Das Ziel war vom 4. bis zum 6. Oktober 2024 der Reiberhof in Bernbach. 

Rund 80 Jugendliche machten sich am späten Freitagnachmittag auf den Weg, die Anreise erfolgte wieder mit einem Böglerbus und mehreren Privatautos. Nach der Ankunft hatten alle erstmal Zeit, um ihre Zimmer zu beziehen. Danach sorgte der Küchentrupp rund um Veronika, Sofie, Laura und Lena dafür, dass jeder gut gestärkt für den ersten Abend war. Auch für das restliche Wochenende bekochten uns die Küchenmädels immer frisch und lecker. 

Spieleabend

Da das Wetter am ersten Abend unsere traditionelle Nachtwanderung nicht ermöglicht hat, verbrachten die Teilnehmer einen lustigen Abend voll mit Spielen. Der Klassiker „Reise nach Jerusalem“ war ein richtiger Wachmacher, denn alle kamen in Bewegung. Anschließend war es an der Zeit, beim Karottenziehen die Muskelkraft unter Beweis zu stellen. 

Stationenlauf und Capture the Flag 

Den Samstagvormittag starteten wir ganz traditionell mit einem Stationenlauf. Da das Wetter nicht auf unserer Seite war, wurde dieser Programmpunkt ins Innere des Reiberhofes verlegt. In den verschieden Räumen hatten die Gruppen die Aufgabe, mithilfe sämtlicher Sinne zu zeigen, was sie drauf haben. 

Richtig Action kam ins Spiel, als am Nachmittag dann das Spiel Capture the Flag auf der Tagesordnung stand. Hierfür wurde die Mannschaft in zwei gleichgroße Gruppen eingeteilt. Jedem Teilnehmer wurde eine Rolle zugeteilt, und dann startete der Kampf. Gewonnen hat letztendlich die Mannschaft, welche die „Flagge“ der Anderen gefangen hat. 

Andacht rund ums Thema „Heiligkeit“ 

Was ist dir heilig? Diese Frage leitete uns durch den Gottesdienst, den Pfarrer Dominik Ehehalt gemeinsam mit unserem Pastoralassistenten Patrick Lindermüller und einer Truppe Jugendlicher gestaltet hat. Hier wurden die Jugendlichen dazu angeregt, sich Gedanken über die Heiligkeit zu machen und darüber, was oder wer jedem von uns „heilig“ ist. 

Bunter Abend

Der diesjährige Bunte Abend stand unter dem Motto „Kolpings Supertalent“. Die Kleingruppen hatten tagsüber Zeit, sich zu verschiedenen Themen wie „Rockband“, „Sanitöter“, „Werbung“ u.ä. kleine Sketche zu überlegen. Abends wurden diese dann vorgestellt und von unserer Jury, bestehend aus einem Teil des Küchenteams, mit Punkten bewertet. Die Gruppe „Werbung“ holte sich den wohlverdienten Sieg durch ihren Einsatz und ihre Kreativität. 

Wir fahren heim, wenn´s am schönsten ist

Den Sonntag verbrachten alle damit, die Unterkunft wieder in Schuss zu bringen. Ganz unter dem Motto Viele Hände, Schneller Ende, packten alle mit an, sodass wir Mittags die Heimreise antreten konnten. 

Wie immer können wir auch dieses Jahr sagen, dass alle Teilnehmer ein unvergessliches Wochenende hinter sich haben! Wir sind jetzt schon ganz aufgeregt und freuen uns auf nächstes Jahr! 

Ein ganz großes Dankeschön möchten wir allen Helfern und Bobinger Händlern aussprechen, die es uns wieder mal ermöglicht haben, dass der Jugendausflug so stattfinden konnte, wie wir es gewohnt sind. Ohne eure Unterstützung wäre all das nicht möglich! 

20-jähriges Kapellenjubiläum

Kolpingkapelle, Kolpingsfamilie

Trotz stürmischem und bedecktem Wetter zeigte sich die Kolpingkapelle zur Jubiläumsfeier am 15. September 2024 strahlend, frisch renoviert und liebevoll gepflegt.

Bereits am Samstag hatten viele wetterfeste Helfer im Dauerregen ein Zelt samt Boden und Heizung aufgebaut und trugen zum Gelingen des Festes am Sonntag bei.

Gottesdienst der Pfarreiengemeinschaft

Unvergessen ist die Entstehungsgeschichte unserer Kolpingkapelle und immer noch groß die Dankbarkeit für die schützende Hand Gottes, die ein größeres Unglück verhinderte. So begann die Feier mit dem Sonntagsgottesdienst der Pfarrei und Dominic Ehehalt verknüpfte in seiner Predigt Lesung, Evangelium und Kapelle. Er ging zunächst auf die Lage an der Umgehungsstraße ein, die eigentlich keine Toplage ist. Und doch wird unsere Kapelle geschätzt und gut besucht. Dieser Ort der Begegnung und des Glaubens lädt ein sich zu fragen wo und wer Jesus für uns ist. Die Schutzpatronen Adolph Kolping und der heilige Josef können uns dabei helfen und Beispiel sein. Mut und Kraft ermöglichten das Bauwerk. Über 20 Jahre hinweg kümmerte sich die Kolpingsfamilie um Außenanlagen und Gebäude. Mit der Erkenntnis, dass uns Jesus auch auf den Umgehungsstraßen unseres Lebens zur Seite steht, schließt sich der Kreis.

Vor dem Segen stellte Manfred Bobinger sehr anschaulich das Projekt zur Krippenausstellung 2024 vor. Auf der Wiese gegenüber dem Laurentiushaus möchte die Kolpingsfamilie eine große Krippe entstehen lassen. Jeder und jede, Jugendgruppen, Familien oder Einzelpersonen sind aufgerufen mitzumachen. Material und Beratung stellt das Krippenteam schon am 12. Oktober ab 9 Uhr vor dem Kolpinglager zur Verfügung.

Geselligkeit und gute Unterhaltung zum Ausklang

Anschließend konnten sich die Besuchenden beim Mittagessen stärken, die Kapelle und die neue Schautafel besichtigen oder sich warm und geschützt im Zelt durch die Stadtkapelle unterhalten lassen. Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen und die Kinder vergnügten sich beim Toben und Spielen. Sehr beliebt waren dabei die Figuren aus Luftballons, die Patrick Melzer mit großer Geschicklichkeit formte.

Herausgeputzt fürs Jubiläum der Kolpingkapelle

Kolpingkapelle

Für das 20-jährige Jubiläum unserer Kolpingkapelle wurde in den letzten Wochen das Gebäude sowie die Außenanlage von fleißigen Kolpingmitgliedern hergerichtet. 

Um ein gepflegtes Erscheinungsbild der Kolpingkapelle am Ortsrand Bobingens sicherzustellen, sind unsere Kapellenbeauftragten wöchentlich auf dem Gelände. Neben dieser regelmäßigen Unterhaltspflege gab es 2024 gleich mehrere größere Aktionen.

Im Juli hat das Team um Hubert Bobinger und Josef Bühler sen. die alten Sträucher rund um die Kolpingkapelle entfernt und neues Gras angesät. Ebenso wurde die Einfassung für die Rosen am Parkplatz erweitert. In den nächsten Tagen werden noch neue Sträucher und Rosen eingepflanzt und der Weg sowie der Parkplatz neu aufgekiest.

Am 27. August strichen die Ehrenamtlichen die Wände der Kolpingkapelle wieder strahlend weiß. Auch die Säulen leuchten in einem aufgefrischten Orange. Zudem wurde Bank aus dem Innenraum ausgebaut, abgeschliffen und neu eingelassen. 

Im Rahmen des Streuobstpaktes sollen im Herbst noch ein Apfel- und ein Birnenbaum gepflanzt werden.

Vom Ergebnis der Arbeiten können sie alle bei der Jubiläumsfeier „20 Jahre Kolpingkapelle“ selbst ein Bild machen. Zunächst feiern wir am Sonntag, 15. September zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft einen Festgottesdienst. Im Anschluss gibt es im Festzelt ein gemeinsames Mittagessen, gefolgt von einem Nachmittag mit Spielen für die Kindern sowie Kaffee und Kuchen. 

Kolping am Volksfest

Kolpingsfamilie

Mit dem neuen Festwirt beim Bobinger Volksfest kamen auch einige Neuerungen. So half unsere Kolpingsfamilie tatkräftig beim Auf- und Abbau des Festzeltes mit und zum Abend der Vereine am 9. August zogen wir mit vielen anderen Abordnungen mit der Fahne vom Rathausplatz zum Festplatz.

Bereits im Vorfeld des diesjährigen Volksfestes fand der erste Kontakt mit Festwirt Paiser statt. Im Hinblick auf unser Jubiläumsjahr 2025 und einem geplanten Festumzug, wollten wir abklären, ob die Idee unseren Umzug am 15. August im Bierzelt enden zu lassen, realisierbar ist. Dabei stießen wir auf offene Ohren und vereinbarten schon für 2024 beim Auf- und Abbau des Zeltes zu helfen.

Kolping-Power beim Zeltbau

Dank unserer Maibaumveranstaltungen haben wir bereits viel Erfahrung im Zeltauf- und abbau. Und so war es gar keine Frage, dass wir die Aufgabe beim Festzelt zu helfen ohne langes Überlegen annahmen. Bereits am Samstag, den 3. August, trafen sich ca. 30 Kolpinger um 9 Uhr und begannen mit den Arbeiten. Bereits bis zum Abend um 18 Uhr stand das Zelt. Als schwierige und ungewohnte Aufgabe stellte sich dabei der Zeltboden heraus. Nach einer Woche hieß es dann die Arbeitsschritte in umgekehrter Reihenfolge erneut mit Kraft und guter Organisation durchzuführen. Der Zeltabbau begann bereits am Freitagabend mit dem Holzboden und konnte am Samstagvormittag abgeschlossen werden. Auch hier waren jeweils 30 bis 40 Personen im Einsatz. 

Insgesamt halfen in diesen Tagen gut 60 verschiedene Personen mit. Die Altersspanne reichte dabei von 14 bis über 70 Jahren. Trotz Hitze und körperlich teilweise sehr anstrengender Arbeit, machte es allen sehr viel Spaß. Dazu trug, neben dem Gemeinschaftserlebnis, auch  die gute Verpflegung durch Festwirt Paiser bei. Tatkraft, Gemeinschaft, Humor, Essen und Trinken gehören bei Kolping schon immer zusammen. Untypisch an diesem heißen Wochenende war vielleicht, dass das Wasser ausging und nachgeliefert werden musste. Einer guten Zusammenarbeit im Festjahr 2025 steht also nichts im Wege.

Einzug ins Bierzelt

Mit einem Festeinzug zur Bierzelteröffnung am Freitag, 9. August kam Stimmung und Belebung in den Abend der Vereine. Auch unsere Kolpingsfamilie zog mit der Fahne und dem Kolpingtäfele vom Rathausplatz zum Festplatz. Eine kleine Fußgruppe von gut 20 Personen freute sich über die bekannten Gesichter und den Zuspruch vom Straßenrand, denn die Strecke war gut besucht. Im Zelt hatte Vorsitzender Sebastian Hornig vorausschauend vier Tische reserviert und so konnte der Abend bei Getränken und Brotzeit angenehm und unterhaltsam ausklingen.

Abschlussfest der Nestgruppe

Kolpingsfamilie

Mit einem schönen gemeinsamen Nachmittag schlossen am 02. August Eltern, Großeltern, Kinder und Gruppenleiterin Imke Nees das Nestgruppenjahr 23/24 am Grillplatz in Straßberg ab.

Zunächst hatte niemand damit gerechnet, dass das geplante Abschlussfest tatsächlich im Freien stattfinden konnte, denn die Wetterprognosen waren tagelang schlecht. Um so größer war die Freude, als dann sogar die Sonne heraus kam. Nach und nach kamen Eltern und Kinder, bewaffnet mit Spielzeug und Leckereien, am Grillplatz an. Alle Kinder haben ab Herbst einen Kindergartenplatz und so galt es nicht nur das Nestjahr zu beschließen, sondern auch Abschied zu nehmen.

Imke hatte für jedes Kind ein Abschiedsgeschenk und auch die Eltern bedankten sich mit einem Gedicht und von den Kinder gestalteten Seidenschal. Zur Erinnerung gab es auch noch einen kleinen selbstgenähten „Freundschaftsvogel“ für die Kindergartentasche. So gab es neben viel Freude und Lachen auch ab und zu eine kleine Träne, die die Wertschätzung der Eltern für Imkes warmherzige Betreuung emotional zeigte.

Da Imke Nees sich beruflich verändert und die Nestgruppenleitung ab September bei Yasmin Vogl liegt, ließ es sich auch der Vorstand der Kolpingsfamilie, vertreten durch Judith Hitzelberger, nicht nehmen mit einem kleinen Blumenstrauß Danke zu sagen. Viele gemeinsame Jahre mit Auf und Abs konnten auch mit Imkes Hilfe gut und zum Wohl der Kinder bewältigt werden.

Am Ende des Abschlussfestes überraschten die Familien noch einmal mit zum Himmel steigenden Herzluftballons an denen Karten mit guten Wünschen für die scheidende Betreuerin hingen. 

Wir wünschen allen, – Eltern, Kindern und Imke Nees – einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt!

Kooperation mit der Dr.-Jaufmann-Mittelschule

Kolpingsfamilie

Bereits Anfang des Jahres brachten wir die Kooperation mit der Dr.-Jaufmann-Mittelschule auf den Weg. Ziel der Zusammenarbeit ist es Kontakte zu vermitteln und die Schülerinnen und Schülern mit praxisnahen Einblicken bei der Berufsorientierung zu unterstützen. 

15 Schülerinnen der siebten Klassen hatten nun die Gelegenheit, die Pflegeschule der Wertachklinik zu besuchen. Diese Betriebserkundung bot den Schülerinnen nicht nur einen Einblick in den Alltag und die Ausbildung von Pflegekräften, sondern auch die Möglichkeit, selbst praktische Erfahrungen zu sammeln.

Empfangen wurde die Schülergruppe mit ihrer Lehrerin Tina Bader von der Leiterin der Pflegeschule Jessica Schipp. Sie stellte den interessierten Jugendlichen die verschiedenen Ausbildungsgänge vor, die an der Pflegeschule angeboten werden. Dabei erläuterte sie sowohl die einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz als auch die dreijährige Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft. “Unsere Ausbildungsgänge sind praxisnah und bereiten die Schülerinnen und Schüler umfassend auf die anspruchsvollen Aufgaben im Pflegebereich vor”, erklärte Schipp.

Nach der theoretischen Einführung durften die Schülerinnen und Schüler nicht nur einen Blick in die chirurgische Station der Klinik werfen, sondern auch die Demonstrationsräume der Schule besuchen. Hier hatten sie die einmalige Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und unter Anleitung von Fachkräften das Messen von Fieber, Blutdruck und Puls zu üben. „Es war spannend zu sehen, wie die Geräte funktionieren und wie man die Werte richtig abliest“, berichtete eine Schülerin begeistert. Die praxisnahen Übungen fanden großen Anklang und ermöglichten den Jugendlichen einen direkten Einblick in die täglichen Aufgaben von Pflegekräften.

Auch die Lehrerin der Klasse zeigte sich begeistert von der Erkundung: “Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler frühzeitig verschiedene Berufsfelder kennenlernen. Der Besuch der Pflegeschule war eine wertvolle Erfahrung und hat den Kindern gezeigt, wie vielfältig und wichtig der Pflegeberuf ist.”

Mit vielen neuen Eindrücken und praktischen Erfahrungen kehrten die Schülerinnen zurück. Viele von ihnen zeigten sich inspiriert, eine Karriere im Pflegebereich in Betracht zu ziehen.

Radexkursion an der Wertach

Kolpingsfamilie

Bei sommerlichem Wetter radelten neun Mitglieder der Kolpingsfamilie rund 28 km und entdeckten neue und auch bekannte Plätze entlang der Wertach.

Bei dieser Radtour ging es nicht ums Kilometersammeln, sondern darum unsere Natur wahrzunehmen und zu verstehen. An einzelnen Haltepunkten erklärte uns Robert Giemsa, wie die Wertach seit über 20 Jahren im Rahmen des Konzeptes „Wertach Vital“ schrittweise renaturiert wird. So besichtigten wir z.B. in Ufernähe der Wertach Heideflächen, die regelmäßig von Schafen beweidet werden und für eine höhere ökologische Vielfalt sorgen sollen. Anschaulich konnten wir auch sehen, wie die Wertach schrittweise verbreitert wurde, was Sohlrampen für eine Bedeutung für den Hochwasserschutz haben und wo der Mauersegler liebend gerne am Fluss brütet. Die Radtour ging vom Laurentiushaus bis nach Augsburg zur Kulperhütte. Nach einer Einkehr im Biergarten in Wellenburg ging es gestärkt, mit neuen Erkenntnissen im Gepäck, auf der anderen Seite der Wertach wieder zurück nach Bobingen.

Übernachtungsparty im Laurentiushaus

Kolpingjugend

Am 12. Juli veranstaltete die Kolpingjugend zum ersten mal eine Übernachtungsparty im Laurentiushaus, an der knapp 40 Kolpingjugendliche teilnahmen.

Für die Kinder und Jugendlichen war bei der Übernachtungsparty so einiges geboten. Nachdem alle Teilnehmenden angekommen waren, wurden direkt die Schlafquartiere im kleinen Saal und im Turnraum für die Nacht bezogen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es schon mit dem ersten Programmpunkt los. Aufgeteilt in sechs Gruppen mussten die Teilnehmer beim klassischen Zettelspiel, die im Haus versteckten Zettel finden und anschließen knifflige Aufgaben lösen. Währenddessen brutzelte schon Fleisch auf dem Grill. Zusammen mit mitgebrachten Salaten ließen sich alle das Abendessen schmecken.

Anschließend ging es mit einem Filmeabend weiter. Das ursprünglich geplante Outdoor-Kino musste wetterbedingt nach drinnen verlegt werden. Trotzdem schauten alle gespannt den Film und naschten nebenzu das selbstgemachte Popcorn aus einer Popcornmaschine. Am Ende des Abends spielten die Kinder noch einige Runden Tischtennis, Kicker oder Karaoke bevor es schließlich ins Bett ging. Die älteren Teilnehmer und Betreuer ließen den Abend gemütlich bei einem Cocktail ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es nach dem gemeinsamen Frühstück zum letzten Programmpunkt. Wir spielten Cluedo im Laurentiushaus. In fünf Gruppen sollten die Kinder und Jugendlichen verschiedene „Tatorte“ besuchen und hierbei durch taktisches Denken den richtigen Tatort, Waffe und Mörder herausfinden.

Gegen Mittag gingen alle Teilnehmer müde aber glücklich wieder nach Hause.

Workshop Klimastrategie der Stadt Bobingen

Kolpingsfamilie

Am Donnerstag, 11. Juli 2024 veranstaltete die Stadt Bobingen einen Workshop zur Erarbeitung einer zukunftsfähigen Klimastrategie. Die Veranstaltung war öffentlich und alle Bürgerinnen und Bürger angesprochen. Auch die Bobinger Vereine und damit unsere Kolpingsfamilie waren eingeladen. Da sich der Vorstand unserer Kolpingsfamilie selbst bereits im letzten Jahr ein ambitioniertes Ziel zur Klimaneutralität unseres Vereins vorgenommen hat, wollten wir uns zu diesem Thema auch beim Workshop der Stadt Bobingen engagieren.

Robert Giemsa, Leiter unseres AK Klima war aus privaten Gründen verhindert. Deshalb vertraten Vorsitzender Sebastian Hornig und Lukas Geirhos als Mitglied des AK Klima unsere Kolpingsfamilie bei dem Workshop im Sitzungssaal des Rathauses.
 

Bürgermeister Klaus Förster, Mitarbeitende der Stadtverwaltung und Dr. Hans-Jörg Barth vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) begrüßten die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte, Vereine sowie zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger. Von Wünschen und Visionen für ein zukunftsfähiges und klimagerechtes Bobingen über verschiedene Entwicklungsszenarien bis hin zu konkreten Handlungsansätzen wurden in verschiedenen interaktiven Workshoprunden konkrete Forderungen, Maßnahmen und Ziele formuliert, die in eine Klimastrategie für die Stadt Bobingen einfließen sollen. Ein entsprechendes Strategiepapier mit den Ergebnissen aus dem Workshop wird anschließend an den Stadtrat übergeben, der die Strategie abschließend beraten und darüber Beschluss fassen muss.

Im Oktober plant unsere Kolpingsfamilie mit dem Klimamobil des Kolpingwerkes Deutschland auf dem Rathausplatz am Rande des Wochenmarktes präsent zu sein. Eine erste Gelegenheit hier vielleicht sogar in Kooperation mit der Stadt Bobingen in Form dieses Bildungsangebotes einen kleinen Impuls für eine zukunftsfähige Klimastrategie zu setzen.

Sommerempfang 2024

Kolpingsfamilie

Jedes Jahr im Juli lädt die Stadt Bobingen zum Sommerempfang mit Kulturpreisverleihung in den Park des Unteren Schlösschens ein. Als Kulturpreisträger des Jahres 2019 ist seither auch die Kolpingsfamilie Bobingen eingeladen der Verleihung des Kulturpreises beizuwohnen. Stellvertretend für den gesamten Verein repräsentierte der Vorsitzende Sebastian Hornig auch in diesem Jahr unsere Kolpingsfamilie.

Bei zunächst nicht sehr sommerlichem Wetter am Sonntag, 7. Juli 2024 blieb das Wetter für den Empfang aber zumindest trocken und die Veranstaltung konnte im gewohnten Rahmen unter freiem Himmel stattfinden. Musikalisch umrahmt von der Brassband „Breath Attack“ aus Augsburg verlieh Bürgermeister Klaus Förster den diesjährigen Kulturpreis an das Vorstandsteam der Integrationswerkstatt Bobingen e.V. Jenny Seitz, Mounira Schweizer und Andrea Zabelt engagieren sich federführend mit der Integrationswerkstatt in herausragender Weise für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund, um ihnen einen möglichst guten Neustart in Bobingen zu ermöglichen. Sebastian Hornig überbrachte im Namen der Kolpingsfamilie die Glückwünsche an die frischgebackenen Kulturpreisträgerinnen und konnte im Rahmen des Sommerempfangs auch viele Kontakte zu anderen Vereinen, Institutionen und Persönlichkeiten pflegen.

Bild: Sarah Schneller

Theaterfahrt Oberammergau – Brandner Kaspar

Kolpingsfamilie

Am Samstag, 6. Juli 2024 machte sich eine große Gruppe aus unserer Kolpingsfamilie mit einem Reisebus der Firma Bögler auf den Weg nach Oberammergau ins Passionstheater. Dort wurde vom Münchner Volkstheater das bekannte Theaterstück „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ inszeniert.

Kolpingmitglied Karin Hoffmann hatte die Idee eingebracht und dankenswerter Weise auch die Organisation der Theaterfahrt übernommen. Um 15:30 Uhr startete der Bus am Laurentiushaus. Nach der Ankunft war noch ausreichend Zeit ein wenig durch Oberammergau zu bummeln. Direkt gegenüber des Passionstheaters waren zudem Plätze im „Theater Kaffee“ für unsere Kolpingsfamilie reserviert. So ließen sich die meisten dort ein kleines Abendessen schmecken, bevor gegen 19:30 Uhr die Straßenseite gewechselt und die vorreservierten Sitzplätze eingenommen wurden.

Bei draußen teils sintflutartigem Regen genossen die Theaterfans im trockenen eine großartige Darbietung der teils aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler. Die tolle Darbietung honorierten die Besucher des ausverkauften Passionstheaters anschließend mit stehenden Ovationen. Nach einem kurzen, zügigen und von oben nassen Fußmarsch zum Busparkplatz chauffierte Busfahrer Franz die Reisegruppe unserer Kolpingsfamilie wieder zurück nach Bobingen. Dort verabschiedeten sich gegen 1 Uhr vor dem Laurentiushaus auf Grund des Regens alle recht hastig und machten sich die letzten Meter auf den nach Hause Weg.

Johannisfeuer mit Veränderungen

Liturgie

Neue Uhrzeit, neuer Ort, neuer Pfarrer: Dieses Jahr hatte das traditionelle Johannisfeuer einige Änderungen parat, die von den rund 200 Besuchern sehr geschätzt wurden. 

Die Vorbereitungen für das Johannisfeuer am 29. Juni 2024 starteten wie üblich bereits einige Wochen im Voraus mit dem Einholen der städtischen Genehmigung und dem Holzmachen im Wald von Familie Demmler. Dann wurde dem Orga-Team um Michael Bobinger, Jürgen Bacher und unserem Präses jedoch bewusst, dass an diesem Samstagabend ein Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft sein könnte. Mit Spannung wurde die EM-Vorrunde verfolgt und im Anschluss entschieden, die Messe bereits auf 18 Uhr vorzuverlegen. So können die Besucher Gottesdienst, gemeinsames Fachsimpeln im Voraus samt Stärkung und Fußballschauen beim Achtelfinale ab 21 Uhr miteinander verbinden. 

Jedoch ergab sie noch ein weiteres Problem: Der übliche Veranstaltungsort am Festplatz wurde von Ausstellern blockiert. Nach konstruktiven Gesprächen mit der Verwaltung gab es auch dafür schnell eine Lösung. Das Johannisfeuer darf auf der Wiese zwischen der Singoldhalle und der Realschule stattfinden. Mitarbeiter des Bauhofs mähten die Fläche dafür extra noch am Freitagvormittag.

 

Nach den Änderungen im Vorfeld, freuten sich alle, dass auch noch das Wetter mitspielte und dem Johannisfeuer 2024 nichts mehr im Wege stand. Präses Dominic Ehehalt feierte das erste Mal gemeinsam mit unserer Kolpingsfamilie den Freiluftgottesdienst, der wieder von den Kolpingbläsern begleitet und vom Liturgieteam vorbereitet wurde. In seiner Predigt sprach Präses Ehehalt über das Holz. Die frisch geschlagenen Holzstämme begegnen uns beim Johannisfeuer in ihrer Rohform. Aufwändig verarbeitet sehen wir Holz in der Krippe an Weihnachten. Außerdem bestand das Kreuz, das Jesus zum Berg Golgota tragen und an dem er sterben musste, aus Holz, und ist damit eng verbunden mit dem Moment, als Sünde und Tod vernichtet wurden. 

Mit dem Feuersegen zündete Johannes Negele den großen Holzhaufen an. Viele Zuschauer bestaunten das große Feuer im Anschluss vom Hügel aus. Die vielen Kinder, die dieses Jahr durch den früheren Start mit dabei waren, freuten sich, auf der Wiese und am Hügel zu toben. Und auch die Erwachsenen genossen beim gemütlichen Beisammensein den neuen Platz im Grünen.

Vater-Kind-Wochenende

Familien

Papas aus unserer Kolpingsfamilie waren im Juni 2024 beim Vater-Kind-Wochenende des Diözesanverbands Augsburg in Weißenbach dabei. Christian Heinze, Michael Schorer und Sebastian Hornig nutzten die Gelegenheit ein abwechslungsreiches Wochenende mit ihren Kindern und vielen anderen Vätern und Kindern aller Altersklassen zu verbringen. 

Gemeinsames Kochen und Essen, wandern, spielen und viel Spaß standen auf dem Programm. Die Wettervorhersage war nicht sehr vielversprechend. Trotzdem konnten die Kinder – und auch einige Väter – vor dem einsetzenden Regen die Hüpfburg ausgiebig „einspringen“. Erst nach dem Abendessen setzte starker Regen ein, was der guten Laune aber nichts entgegensetzen konnte. Bei Kennenlernspielen im großen Gemeinschaftsraum ließen alle gemeinsam den ersten Abend ausklingen. Auch am Samstag hielt das Wetter exakt bis zum Abendessen und so konnte das Tagesprogramm, wie geplant stattfinden. Nach ausgiebigem Frühstück und dem Packen der Lunchpakete machten sich alle gemeinsam auf zum Haldensee im Tannheimer Tal, wo alle zu einer gemeinsamen Wanderung aufbrachen. Wegstrecke und Höhenmeter wurden dabei kurzerhand und altersgemäß angepasst und die Gruppe teilte sich unterwegs entsprechend auf. Beim Kiosk am See stärkten sich die alle anschließend mit einem Eis. Einige nutzen den restlichen Nachmittag noch für einen Besuch in der Therme in Reutte. Die meisten machten sich jedoch auf den Weg zurück zur Ferienhütte und ließen dort den Nachmittag gemütlich ausklingen. Nach dem gemeinsamen Grillen war der bunte Abend mit vielen Gemeinschaftsspielen ein weiteres Highlight.

Nach dem Frühstück am Sonntag besuchte Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer das Vater-Kind-Wochenende. Beim gemeinsamen Gottesdienst durften sich die Kinder mit Fürbitten und bei der Gabenbereitung einbringen. Zum Abschluss stand Packen, gemeinsames Aufräumen und Saubermachen auf dem Programm und nach dem großen Restessen machten sich alle auf den Heimweg. Bei der Verabschiedung hörte man das ein oder andere „Bis spätestens zum Vater-Kind-Wochenende im nächsten Jahr“.

Weiter Infos und sogar bereits die Möglichkeit zur Anmeldung für nächstes Jahr gibt’s auf der Homepage des Diözesanverbands.

 

 

Ausflug nach Andechs

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Am 16. Juni besuchten 30 junge Erwachsene der Kolpingsfamilie das Kloster Andechs und verbrachten einige Stunden bei bestem Wetter im beliebten Wallfahrtsort.

Morgens ging es mit dem Zug nach Herrsching. Von dort aus spazierte die Gruppe gemütlich und bester Laune durch das Kiental zum Kloster Andechs. Oben angekommen stärkten sich die jungen Erwachsenen beim gemeinsamen Mittagessen mit Schweinshaxe, Rollbraten oder Leberkäs sowie kalten Getränken. Danach blieb den Teilnehmenden im Alter von 16 bis 30 Jahren Zeit, das gesamte Klostergelände mit Wallfahrtskirche und Klosterladen zu erkunden. Bei der anschließenden Brauereiführung teilte sich die Gruppe auf. Eine Hälfte begann mit der Führung durch die Brauerei. Besonders dabei war die Visualisierung der Brauvorgänge durch das Tragen von Virtual-Reality-Brillen. Die andere Hälfte begann mit der Bierverkostung, bei welcher verschiedene Biere nach Farbe, Geruch und Geschmack beurteilt wurden. Nach dem Wechsel ließen die Bobinger den Ausflug am späten Nachmittag ausklingen, bis es dann mit Bus und Bahn wieder heim nach Bobingen ging.

20. Mal tschambolaya

tschambolaya

2024 konnten wir bereits zum 20. Mal tschambolaya veranstalten: Mit einem Sonntag für die Familie, mit einer sensationellen Party am Mittwoch mit Besucherrekord und einem Freitag, der gezeigt hat, was in allen Situationen mit unserer Kolpingsfamilie möglich ist. 

Familientag mit Feldgottesdienst und Frühschoppen 

Eifrige Helfer verwandelten in der Woche nach Pfingsten und vor allem am Samstag wieder das Betriebsgelände der Familie Fischer in ein Festivalgelände mit verschiedenen Buden für den Essens- und Getränkeverkauf und der großen Bühne in der Mitte der beiden Hallen. Für Sonntag standen die Wetterprognosen auf Sonnenschein und so kamen erneut rund 400 Besucher vom Baby bis zum Rentner zum Gelände. Erstmals zelebrierte Pfarrer Pluta dort die tschambolaya-Feldmesse. 

Impuls der Kolpingjugend

„Man kann in jedem Stande und in jedem Orte sehr viel Gutes tun, wenn man nur Augen und Ohren auftut und was die Hauptsache ist, ein Herz dafür hat“ – so Adolph Kolping. Ja: Mann oder Frau kann viel Gutes bewirken. Wenn eine gute und große Gemeinschaft dahintersteht, ist noch mehr möglich. Denn, um nochmals mit den Worten Kolpings zu sprechen: „Tut jeder in seinem Kreise das Beste, wird’s bald in der Welt auch besser aussehen.“ Was dabei allerdings zentral ist, ist das Herz: ein Herz, das symbolisch für die Leidenschaft steht, die ein Durchhalten im Tun ermöglicht. […] Und mögen wir uns immer wieder daran erinnern, dass wir in unserem Tun und Durchhalten nicht allein sind. Weder als Einzelne und Einzelner noch als Kolpingfamilie. Sondern umfangen vom Geist Gottes. 

tschamboalya Feldmesse mit der Bobinger Stadtkapelle und Pfarrer Pluta
tschamboalya Feldmesse mit der Bobinger Stadtkapelle und Pfarrer Pluta

Tun und Durchhalten, dafür steht tschambolaya. 2003 als Ein-Tages-Stadl-Event gestartet, hat sich die Veranstaltung am Mittwoch vor Fronleichnam zu einem identitätsstiftenden Termin für die Kolpingjugend und unsere gesamte Kolpingsfamilie entwickelt: Gemeinsam etwas Großes leisten, dabei zusammen Spaß haben, anderen eine Freude bereiten und gleichzeitig die eigenen Fähigkeiten sowohl in handwerklichen Arbeiten als auch in organisatorischen Fragen ausbauen. 

Die große Gemeinschaft zeigte sich auch in den Weiterentwicklungen:

  • Der Umzug vor zehn Jahren auf das neue Gelände, das seitdem immer noch weiter entwickelt wird, nach der größeren Bühne und der Verlagerung des Eingangs im letzten Jahr, nun die Verlegung der aus Bierkästen selbstgebauten Staudenbräu-Bar nach hinten, um noch mehr Tanzfläche zu ermöglichen.
  • Im Ausbau 2016 um einen weiteren Partyabend, an dem wieder über 100 Helfer in den unterschiedlichen Schichten am Eingang, in den Bars und Essensbuden oder am Spülmobil und am Parkplatz gebraucht werden.
  • Oder eben auch am dritten Tag seit 2019, dem Sonntag im Vorfeld, der ganz im Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft steht. 

Beim Familientag 2024 begleitete wieder die Stadtkapelle Bobingen den Gottesdienst und den anschließenden Frühschoppen. Die vielen Kinder freuten sich über zwei Hüpfburgen und das Kinderschminken. 

Frühschoppen für die ganze Familie
Frühschoppen für die ganze Familie

Besucherrekord bei der tschambolaya Party 

Für das Jubiläum hat das tschambolaya-Orgateam für Mittwochabend zum neunten Mal die Schwabmünchener Band Solid Age sowie erstmals Die Draufgänger, Österreichs #1 Partyband, engagiert. Bei der Helfereinweisung war dann bereits klar: wir sind für den Abend ausverkauft. Nur wenn Besucher das Gelände frühzeitig wieder verlassen, können wir über die Abendkasse erneut Leute hereinlassen. Mit dem guten Wetter kamen auch die Gäste frühzeitig auf das Gelände und feierten die ganze Nacht lang ausgelassen vor der Bühne. Die Stimmung war sensationell, auch bei den über 120 ehrenamtlichen Helfern. Am Ende erreichten wir einen neuen Besucherrekord auf dem Fischergelände mit 1595 Gästen.  

tschambolaya Party am Mittwoch mit Solid Age
tschambolaya Party am Mittwoch mit Solid Age

Durchhalten am Freitag

Für Freitag und das darauffolgende Wochenende wurde ausgiebiger Regen gemeldet. Den ganzen Freitag über regnete es bereits. Also beschloss das Orga-Team zunächst den Parkplatz auf der Wiese zu sperren und als Alternative auf den Wanderparkplatz gegenüber des Krankenhauses zu verweisen. Diesen Halt fuhren dann auch die beiden Shuttlebusse für die Gäste an.

Das Wetter wurde am Abend nicht besser. Trotzdem kamen knapp 300 Besucher in Regenkleidung zum Gelände. Ein großer Respekt an alle Besucher, die trotz des Regens mit uns gefeiert haben!

Adi Hauke, zum 6. Mal bei tschambolaya dabei, startete den Partyabend dann auf der Nebenbühne, die in der Halle kurzfristig eingerichtet wurde. Im Anschluss konnte die Rockband Village justmusic auf der Hauptbühne spielen. Begeisterte Fans feierten mit ihnen im nachlassenden Regen vor der Bühne, viele tanzten einfach von der Halle aus mit.

Wir feiern auch bei Regen.
Wir feiern auch bei Regen.

Die Helfercrew hat alles dafür gegeben, damit die Veranstaltung stattfinden konnte. Einige mussten auch weg, um sich um ihre Wohnungen zu kümmern oder waren als Feuerwehrler in verschiedenen Rettungseinsätzen in Bobingen unterwegs. In der großen Gemeinschaft war das alles möglich, und wir konnten wieder einmal unter Beweis stellen, was in allen Situationen mit unserer Kolpingsfamilie möglich ist.

Dankeschön an die tolle Helfercrew, das großartige Orga-Team und alle Gäste bei tschambolaya 2024! 

Bilder tschambolaya 2024

Freut euch auf tschambolaya 2025!

Im nächsten Jahr feiert unsere Kolpingsfamilie ihr 100-jähriges Vereinsjubiläum. Daher wollen wir auch bei tschambolaya auftrumpfen – mit drei Veranstaltungsabenden und Künstlern, mit denen für jeden etwas geboten ist. Merkt euch gleich die Termine für 2025 vor! Das Line-Up wird im Herbst veröffentlicht.  

  • Feldmesse und Familientag am Sonntag, 15. Juni 2025
  • tschambolaya Party am Mittwoch, 18. Juni 2025
  • tschambolaya Party am Donnerstag, 19. Juni 2025
  • tschambolaya Party am Freitag, 20. Juni 2025

Trostkoffer für die Pfarrei

Soziales Engagement

Bereits Anfang des Jahres entstand die Idee des Trostkoffers für trauernde Familien. Im Mai setzte der Vorstand der Kolpingsfamilie die Projektidee nun um und übergab am 24. Mai 2024 den Koffer voller Bücher an die Pfarreiengemeinschaft Bobingen.

In enger Abstimmung mit Präses Dominic Ehehalt ist in den letzten Monaten ein sogenannter Trostkoffer zum Ausleihen entstanden. Familien in Trauersituationen sind oft von Sprachlosigkeit geprägt. Der Trostkoffer soll ein Hilfsmittel sein und Unterstützung bieten. Dazu hat die Kolpingsfamilie Bücher zu verschiedenen Themen zusammengestellt. Der Koffer enthält sowohl Ratgeber als auch Bilderbücher zum Umgang mit Gefühlen, und zum Verlust von liebgewonnenen Menschen. Ein Begleitheft mit komprimierten Sachinformationen zum Thema Trauer bei Kindern ergänzt den Inhalt. Zielgruppe sind Familien mit Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren. Als Trostspender ist auch Schnuffi, das Maskottchen der Kolpingjugend, mit dabei. Er darf dauerhaft in der Familie bleiben.

Etwas länger als geplant hat es nun gedauert die Bücher auszuwählen, einen geeigneten Koffer zu finden und ihn zu bestücken. In den Pfingstferien konnte nun Vorsitzender Sebastian Hornig den Trostkoffer an Stadtpfarrer Ehehalt übergeben. Er kann nun über das Pfarrbüro ausgeliehen werden und hoffentlich vielen eine kleine Hilfe und Stütze sein.

Europawahl: Zusammen Demokratie stärken

Soziales Engagement

Alle fünf Jahre wählen 350 Millionen wahlberechtigte Bürger der Europäischen Union die Mitglieder des Europäischen Parlaments. Wahltermin in Deutschland ist Sonntag, 9. Juni 2024. Diese Chance auf Mitbestimmung sollten wir uns nicht entgehen lassen. Informiert Euch, hinterfragt, geht wählen, stellt Euch laut gegen diejenigen, die die EU abschaffen wollen!

Warum es dieses Mal besonders wichtig ist, wählen zu gehen

Mit der Gründung der EU glückte nach jahrhundertelangen Kriegen auf unserem Kontinent ein historisch einmaliges Friedensprojekt. Viele der Errungenschaften sind für uns heute eine Selbstverständlichkeit geworden: Eine gemeinsame Währung, die Abschaffung von Roaming-Gebühren, offene Grenzen. Eine ganze Generation ist mit der Freizügigkeit „offener Grenzen“ aufgewachsen. Diese Durchlässigkeit ermöglicht eine Vielzahl an Bildungs-, Arbeits- und Begegnungsmöglichkeiten. So sind auch der Kontakt und die Solidarität unter den Kolpinggeschwistern auf europäischer Ebene stärker geworden – wie die Hilfe für die Ukraine eindrucksvoll zeigt.

Bei rund 450 Mio. Einwohner*innen in 28 Staaten gibt es naturgemäß zahlreiche Fragestellungen, die es noch zu lösen gilt: ein gemeinsames Verständnis von Demokratie, eine humane Aufnahme von Flüchtlingen, Freihandelsabkommen mit den großen Wirtschaftsmächten, eine wirkungsvolle Außen- und Sicherheitspolitik sowie gemeinsame Anstrengungen für besseren Klimaschutz.

Es lohnt sich, in den kommenden Jahren und Jahrzehnten an diesen Fragen intensiv und konstruktiv weiterzuarbeiten. Wir alle können mit unserer Stimme dazu beitragen: Am 9. Juni 2024 dürfen deutsche EU-Bürger*innen (ab einem Mindestalter von 16 Jahren) ihre Abgeordneten in das Europäische Parlament wählen. Diese Möglichkeit besteht alle fünf Jahre. Diese Chance auf Mitbestimmung sollten wir uns nicht entgehen lassen. Informiert Euch, hinterfragt, geht wählen, stellt Euch laut gegen diejenigen, die die Europäische Union abschaffen wollen.

(Aus dem Editorial von Bundessekretärin Alexandra Horster im Kolping Kalender 2024)

Kolping setzt sich für ein demokratisches, solidarisches und soziales Europa ein

KOLPING EUROPA hat am 13. Januar 2024 die » „Timișoara-Erklärung“ zu den Wahlen zum Europäischen Parlament vom 6. bis 9. Juni 2024 herausgegeben. Darin fordert der Kontinentalverband ein demokratisches, solidarisches und soziales Europa.

Auch die Diözesanversammlung des Kolpingwerkes in Augsburg hat sich am 27. April 2024 dazu eindeutig bekannt:

„Das Kolpingwerk Diözesanverband Augsburg, seine Bezirksverbände und Kolpingsfamilien treten entschlossen für die Stärkung der Demokratie, die Förderung einer bunten und vielfältigen Gesellschaft sowie den energischen Kampf gegen Rechtsextremismus ein“.

Beschluss „Unsere Stimme für ein demokratisches, solidarisches und soziales Europa 

Kolping ruft mit der Erklärung zur Beteiligung an der Europawahl am 9. Juni auf. Dieser Beschluss fußt auf dem Leitbild von Kolping in Deutschland, wo es unter anderem heißt: „Jegliche Formen von politischen oder religiösen Extremismen haben in unserer Mitte keinen Platz. Gleichberechtigtes und der Chancengleichheit verpflichtetes Handeln sind für uns unverzichtbar.“ 

Links zur Europawahl 2024

  • Was ist die Europawahl? Wie werden die Abgeordneten des Europäischen Parlaments gewählt? Ein » Erklärvideo der Europäischen Union
  • » Aktuelle Zusammenstellung der Wahlprogramme zur Europawahl 2024 durch die lpb Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
  • Zur Europawahl 2024 gibt es wieder einen » Wahl-O-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung
  • Vielfältige Materialen, um sich zu informieren und mit der EU auseinanderzusetzen gibt es auch bei der » KolpingWerkstatt
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Promotionday

Kolpingjugend

Am 11. Mai 2024 fand auch dieses Jahr wieder der Promotionday unserer Kolpingjugend wie gewohnt im Laurentiushaus statt.

Rund 15 Kinder und deren Eltern und Erziehungsberechtigten nutzten die Gelegenheit, um in unser wöchentliches Angebot von Jugendgruppen reinschnuppern zu können und sich ein Bild von uns als Kolpingsfamilie zu machen.

Backen, Basteln und Spielen

Gleich zu Beginn wurden, nach der Vorstellung der neuen Gruppenleiter, die Kinder in drei Gruppen eingeteilt. Die Gruppen verbrachten ihre Zeit mit „Kolping-Klassiker-Spielen“ wie dem Kotzenden Känguru, ließen sich selbstgemachte Waffeln schmecken und bemalten Mäppchen. Wie in unseren Gruppenstunden auch, konnten die Kinder sich austauschen und hatten sichtlich Spaß.

Info-Vortrag und Laurentiushausführung

Währenddessen wurde den Eltern und Erziehungsberechtigten zuerst ein Vortrag mit Informationen rund um unsere Jugendarbeit und Kolping angeboten. Hierbei wurde darauf eingegangen, was Kolping eigentlich genau ist und was die Kolpingsfamilie Bobingen alles macht. Außerdem erhielten die Zuhörenden Infos über die Jugendarbeit und wie unsere Gruppenleiter ausgebildet werden. Anschließend konnten, im Rahmen einer Führung durch die Räumlichkeiten des Laurentiushauses, in dem der Großteil unserer Gruppenstunden abgehalten wird, noch weitere Fragen beantwortet werden.

Schon im September, zu Beginn des neuen Schuljahres, starten unsere zwei neuen Jugendgruppen. Die Vorfreude ist wie immer groß und wir sind sehr dankbar, auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit zu haben, Kindern neue Jugendgruppen anbieten zu können und dadurch unsere Kolpingsfamilie noch ein Stückchen zu vergrößern.

 

Gottesdienst an der Scheppacher Kapelle

Liturgie

Zu Christi Himmelfahrt 2024 konnten wir wieder einen tollen Gottesdienst auf der Wiese vor der Scheppacher Kapelle mit unserem Präses Dominic Ehehalt feiern. 

Auch in diesem Jahr waren die Tage vor Christi Himmelfahrt verregnet, doch die Wetter-Apps versprachen für den Donnerstag Sonnenschein. Über 200 Besucher folgten der Einladung zum traditionellen Freiluftgottesdienst und kamen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Scheppacher Kapelle. Gemeinsam sangen sie in Begleitung der Kolping-Bläser und feierten eine schöne Messe, die vom Liturgieteam vorbereitet wurde.  

Im Anschluss freuten sich alle Generationen über die Getränke und die leckeren Leberkäse- und Veggieburger-Semmeln. Die Kinder sprangen über die Wiese, spielten im Wald und die Erwachsenen ratschten ausgiebig und genossen das Zusammensein. 

Kulturpreisträger treffen sich: Führung und Gedankenaustausch in Burgwalden

Kolpingsfamilie

Die Kulturpreisträger der Stadt Bobingen des Jahres 2023 Lorenz Schreiber und Gottfried Dörner luden die Kolpingsfamilie Bobingen – Kulturpreisträger des Jahres 2019 – zur Besichtigung des historischen Backhäusles und einiger weiterer geschichtsträchtiger Stellen nach Burgwalden ein.

Bereits bei der Gratulation zum Kulturpreis beim Sommerempfang der Stadt Bobingen im Juli 2023 verabredeten Sebastian Hornig und die beiden frisch ausgezeichneten Kulturpreisträger Gottfried Dörner und Lorenz Schreiber ein Treffen unter Kulturpreisträgern. Die Burgwalder Historiker luden schließlich am 5. Mai 2024 eine Delegation unserer Kolpingsfamilie zu einer historischen Führung und zum Gedankenaustausch nach Burgwalden ein. Wolfgang Bobinger hatte das Treffen und einen passenden Termin mit Lorenz Schreiber geplant und gut ein Dutzend interessierte Kolpingmitglieder und Gäste waren der Einladung gefolgt.

Nach anfänglich unsicherer Wetterprognose war der Wettergott den Ausflüglern und ihren Gastgebern hold und so konnten bereits beim Treffpunkt am Wanderparkplatz in Burgwalden mitgebrachte Regenschirme und Überjacken wieder in Autos und Fahrradtaschen verstaut werden. Mit dem Glockenschlag der Burgwalder Vituskirche um 14 Uhr begann Lorenz Schreiber die Führung mit einem kurzweiligen Vortrag zu historischen und aktuellen Gegebenheiten zum kleinsten Bobinger Ortsteil mit ca. 80 Einwohnern. Nach kurzem Fußmarsch übernahm Gottfried Dörner und präsentierte das kleinste Museum des Landkreises im liebevoll restaurierten ehemaligen fuggerschen Backhäusle. Ein Modell des Burgwalder Wasserschlosses und verschiedene heimatgeschichtliche Schätze können dort besichtigt werden. Dörners Ehefrau Margarethe führte zum Abschluss durch die kleine Dorfkirche.

Vorbei am großen südlichen Weiher, in dem früher das Wasserschloss stand wanderte man anschließend in Richtung Buchkopfquelle. Dörner und Schreiber hatten sich in der Zwischenzeit verabschiedet und so führte Wolfgang Bobinger noch zur etwas abgelegenen ehemaligen Richtstätte. Dort befand sich früher ein Dreifachgalgen und seit letztem Jahr einige Meter vom Wegesrand Richtung Scheppacher Kapelle entfernt eine kleine Nachbildung eines Galgen, die im Nachgang der Kulturpreisverleihung im letzten Jahr dort vom Historienteam Burgwalden errichtet wurde.

Bei selbst mitgebrachtem Picknick klang ein sonniger und interessanter Nachmittag an der Buchkopfquelle aus, von wo aus sich alle wieder auf den Heimweg nach Bobingen machten.

 

Tanz in den Mai

Kolpingjugend

Am 30. April tanzten auf Einladung der Kolpingjugend rund 100 Gäste in den Mai.

Für gute Stimmung sorgte erneut die Live-Musik der Original Wertachtaler. Die jüngeren und älteren Besucher tanzten begeistert zu bekannten Schlagern und modernen Rock- und Party-Hits. In den Pausen stärkte man sich mit bayerischen Brotzeitplatten und Kaltgetränken. Rund 20 Helfende waren im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Abends. Das Organisationsteam freut sich, auf einen gelungenen Abend zurückblicken zu können.

Bereits jetzt fiebern wir mit großer Vorfreude dem nächsten Jahr entgegen, in dem endlich wieder ein Maibaum aufgestellt wird. Am 30. April 2025 dürfen wir uns darauf freuen, die Original Wertachtaler im Zelt auf dem Bobinger Rathausplatz spielen zu hören. 

Altwarensammlung im Frühjahr

Kolpingsfamilie

Das Sammelergebnis der Altwarensammlung am 27. April 2024 konnte sich sehen lassen: 7,5 Tonnen Altkleider und 14 Tonnen Papier wurden abschließend gewogen.

Rund 50 Helfende mit acht Traktorgespannen waren wieder den ganzen Samstagvormittag in Bobingen unterwegs um die gut gebündelten Pakete abzuholen. Ebenso waren Ehrenamtliche, wie schon seit vielen Jahren üblich, am Freitagabend zum Kloster nach Ursberg gefahren, um die für uns gesammelte Ware abzuholen. Zusammen mit den im Kolpinglager bereits eingelagerten Altkleidern und Altpapier kam dieses gute Sammelergebnis zustande. Danke an alle Spender und Helfer. 

Tag der offenen Tür bei der Nestgruppe

Kinderbetreuung, Kolpingsfamilie

Im September steht in unserer Nestgruppe ein Wechsel in der Leitung an. Yasmin Vogl wird zum neuen Betreuungsjahr die Leitung von Imke Nees übernehmen. Die Vorbereitungen und Planungen laufen auf Hochtouren. 

Am Nachmittag des 27. April waren interessierte Familien und Mitglieder unserer Kolpingsfamilie zum Tag der offenen Tür in die Räumlichkeiten der Nestgruppe eingeladen. Vor allem Familien mit ihren Kindern nutzten die Möglichkeit, sich über das Betreuungsangebot unserer Kolpingsfamilie zu informieren. Den Eltern standen Imke Nees, Yasmin Vogl und Sebastian Hornig von Vereinsseite Rede und Antwort. Derweil konnten die künftigen (und aktuellen bzw. ehemaligen) Nestkinder ausgiebig das Spiele- und Bücherangebot der Nestgruppe testen und erste Kontakte knüpfen. 

Einige Plätze sind für das kommende Nestjahr noch frei. Nur wenn 8 bis 10 Betreuungsplätze vergeben werden, kann die Gruppe kostendeckend betrieben werden. Nachdem in Bobingen, wie bereits in Vorjahren, ab September 2024 Betreuungsplätze fehlen, können die freien Plätze hoffentlich noch rechtzeitig gefüllt werden. 

Alle Informationen zur Nestgruppe gibt es im Flyer. Interessierte Familien können sich bei Yasmin Vogl unter nestgruppe@kolping-bobingen.de oder Tel. 08234 9989471 melden

Diözesanversammlung

Diözesanverband, Kolpingsfamilie

Die Diözesanversammlung am 27.04.2024 überraschte mit aufgelockertem Rechenschaftsbericht und bot einen brandaktuellen Vortrag zum Thema Demokratie. Sebastian Hornig und Judith Hitzelberger bekamen viel Input und nahmen die Stimmen für unsere Kolpingsfamilie wahr.

Bei Sonnenschein und bester Stimmung trafen sich Vertreter der Kolpingsfamilien aus dem Diözesanverband Augsburg im Kolpingsaal in der Frauentorstraße zur jährlichen Versammlung. Der Vormittag war geprägt von Regularien. Vorsitzender Robert Hitzelberger und Geschäftsführer Heinrich Lang blickten inhaltlich als auch finanziell kurz und knapp auf das vergangene Jahr zurück. Wer mehr Details wissen wollte, konnte sich in einer langen offenen Kaffeepause an verschiedenen Stellwänden informieren und mit den Verantwortlichen in Diskussion gehen. Der kurzweilige Rechenschaftsbericht schloss mit Gelegenheit für Fragen im Plenum und der Entlastung des Vorstands ab.

Nach dem Gottesdienst und dem Mittagessen setzten sich die Anwesenden am Nachmittag u.a. mit dem Thema Demokratie und dem Auftrag für Kolpingsverbände und -familien auseinander. Vom Referenten wurden Fakten und mögliche Hilfestellungen zu den aktuellen Formen des Rechtsextremismus in Deutschland, Bayern oder Schwaben aufgezeigt. In den anschließenden Wortmeldungen wurde deutlich, dass die Situationen vor Ort sehr unterschiedlich sind. Einig waren sich alle, dass politisch neutral nicht gleich werteneutral bedeuten darf und es notwendig ist als Gemeinschaft laut und deutlich dafür einzustehen.

Der Nachmittag schloss mit der traditionellen Auszeichnung von Kolpingsfamilien und dem Hinweis auf anstehende Veranstaltungen und Events ab. Überraschend gingen die Vertreter unserer Kolpingsfamilie diesmal leer aus. Denn der Diözesanverband hatte sich entschlossen etwas Abwechslung einzubringen und die Kriterien für die Vergabe zu variieren. In diesem Jahr konnten die Kolpingsfamilien mit dem prozentual höchstem Anteil an Mitgliedern unter 17 Jahren und den meisten Mitgliedern in häuslicher Gemeinschaft Preise mit nach Hause nehmen. Welche Kriterien im nächsten Jahr ausschlaggebend sind, ist noch offen.

Einen interessanten Ausblick bot die Diözesanleitung auf die internationale Jugendbegegnung im Herbst, zu der es am 15.05. einen digitalen Informationsabend gibt. Johann Michael Geisenfelder warb für die Fahrt nach Köln im Mai 2025. Das Angebot bietet ein Reise ab 1. Mai und eine ab dem 2. Mai, die vor allem im Hinblick auf unser eigenes Jubiläum und dem Maibaum 2025 verlockend ist.

Infos und einen detaillierten Bericht zur Versammlung bietet die Homepage des Diözesanverbandes: Kolpingwerk Diözesanverband Augsburg – Katholischer Verband in Schwaben (kolpingwerk-augsburg.de)

72-Stunden-Aktion

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Von Donnerstag, den 18. April bis Sonntag fand die vom BDKJ initiierte soziale, bundesweite 72-Stunden-Aktion statt, an der sich auch unsere Kolpingjugend beteiligte. Aufgabe war es, innerhalb besagter 72 Stunden ein gemeinnütziges Projekt zu vollenden – Startschuss hierfür war Donnerstag. Unsere Jugend entschied sich nach vielen Überlegungen dazu, der Grundschule an der Singold ein weiteres Hochbeet zu bauen. Die Grundschule wird sich zukünftig durch eine Gartengruppe der Ganztagsklasse um die Instandhaltung und Bepflanzung kümmern.

Rund 20 Kolpingjugendliche und junge Erwachsene arbeiteten unter stets wechselhaften Wetterbedingungen von Donnerstagabend daran, die Aktion erfolgreich über die Bühne zu bringen. Zu Beginn trafen sich einige der Teilnehmenden zu einer Besprechung der Vorgehensweise am Kolpinglager. Freitag Mittag wurde das erste Brett gesägt und innerhalb kurzer Zeit stand eine Hälfte des Hochbeets. Nachmittags stärkte sich die Truppe mit Kaffee und Kuchen in der Grundschule, um danach nochmal ordentlich voranzukommen. Während ihrer Arbeitszeit wurde die Mannschaft immer wieder von neugierigen Spaziergängern, Vertretern des BDKJ und auch Teilen unserer Diözesanleitung besucht.

Am Samstag versammelten sich wieder alle Teilnehmenden im Schulgarten. Ganz nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ arbeiteten alle Hand in Hand, und so stand das Hochbeet gegen Nachmittag. Nachdem das Beet ausgekleidet und mit den verschiedensten Schichten gefüllt wurde, ein kleiner Weg rund herum gepflastert wurde und auch die Sonne das ein oder andere mal zum Vorschein kam, konnten wir mit Stolz schon 48 Stunden nach Aktionsbeginn unser Projekt für erfolgreich beendet erklären. Wir danken allen Helfenden und allen, die dazu beigetragen haben, dass die Aktion so reibungslos verlief und freuen uns darauf, in den nächsten Jahren wieder an dem Projekt teilzunehmen!

 

Preisschafkopf

Kolpingsfamilie

Zum Preisschafkopf trafen sich 24 Spieler am Samstag, 13. April 2024  im Gasthof Krone. 

Wie bereits im letzten Jahr wurde an sechs Tischen einen Abend lang gekartelt. Um weiteren das beliebte Kartenspiel näher zu bringen, gab es im Vorfeld an zwei Nachmittagen einen Schafkopfkurs im Laurentiushaus. Daran nahmen jeweils 10-12 Interessierte teil. 

Auch beim Preisschafkopf selbst wurde das Training fortgeführt. Andreas Gastl teilte seinen Schafkopfstuhl zeitweise mit seinem Enkel. Zu den Mitgliedern der Kolpingsfamilien kamen auch vier Kartler vom Augsburger Schafkopfturnier, die von der Bobinger Gemeinschaft ganz angetan waren. 

Sieger 2024 war Klaus Förg, gefolgt von Herbert Schöner und Martin Gebert.

 

 

Kronkorkensammlung für Kinderkrebsstiftung

Kolpingjugend, Sammlungen, Soziales Engagement

Über einen Zeitraum von drei Monaten haben unsere Mitglieder insgesamt 226 kg Kronkorken gesammelt. Diese wurden am 13. April 2024 zur „Taxa Hütt’n“ gebracht. Die Sammlung geht weiter! 

Normalerweise werden Käpsele einfach im Abfall entsorgt. Doch jeder einzelne Kronkorken kann auch Gutes tun!  Die gesammelten Käpsele werden beim Altmetallhändler gewogen, der Gegenwert wird ausbezahlt und kommt ohne Abzüge direkt der Deutschen Kinderkrebsstiftung zugute. Die besondere Hilfsaktion haben junge Leute aus Odelzhausen gestartet und in der „Taxa Hüttn“ eine Sammelstation eingerichtet. Sehr gerne beteiligt sich unsere Kolpingjugend an der Kronsammelaktion und richtet ihren Aufruf an alle Mitglieder.

226 kg Kronkorken gesammelt 

Die Aktion zeigt nicht nur den Einsatz und die Solidarität der Jugendlichen, sondern auch ihr Bewusstsein für Umweltschutz und soziale Verantwortung. Es ist ermutigend zu sehen, wie junge Menschen sich für eine gute Sache einsetzen und dabei auch noch Spaß haben.
 
Die Sammlung der Kronkorken in Bobingen geht weiter. Bei allen Veranstaltungen können die Käpsele bei den Verantwortlichen abgegeben werden. Regelmäßig wird die gesammelte Ware dann nach Odelzhausen gebracht.
 
Also sammelt alle fleißig weiter und gebt auch euren Nachbarn, Familien und Freunden Bescheid! 

Bowling der Kolpingjugend

Kolpingjugend

Am Freitagnachmittag, den 12. April 2024 gegen 16:00 Uhr, trafen sich 55 Kinder und Jugendliche am Bahnhof in Bobingen um anschließend nach Augsburg zum Bowlen zu fahren.

Angekommen am Augsburger Hauptbahnhof, ging es in einem kurzen Spaziergang zum City Bowling. Dort durften alle die passenden Bowling-Schuhe ausleihen und sich an unseren acht gemieteten Bahnen verteilen. Während den 1 ½ Stunden Bowling, hörte man immer wieder Freudenschreie über umgeworfene Pins, genauso aber auch vereinzelte Fluche, wenn die Bowling-Kugel ohne Erfolg die Bahn verließ. Egal wie viele Pins jedoch umfielen, Spaß hatten wir alle!

Nachdem unsere Zeit wie im Flug vergangen war, traten wir wieder die Fahrt nach Bobingen an und verabschiedeten uns am Bahnhof. Wir freuen uns, dass wir so eine große Gruppe waren und schauen glücklich auf den gelungenen Nachmittag zurück!

Emmausgang

Kolpingsfamilie, Liturgie

Bei ungemütlichem aber trockenem Wetter fand der Emmausgang des Bezirks Süd an diesem Ostermontag in Bobingen statt. Vom Laurentiushaus ging es durch den Singoldpark und über die Pfarrkirche St. Felizitas wieder zurück zu Kaffee und Kuchen in den warmen großen Saal.

Eine kleine Gruppe von knapp 30 Personen stemmte sich gegen den Wind und folgte den Spuren der Emmausjünger. Über drei Stationen wurde die Geschichte der Jünger aus dem Lukas Evangelium vorgelesen. Passend zur Situation nach dem Tod Jesu, der Ungewissheit und der erwachenden Zuversicht durch die Auferstehung hatte das Liturgieteam Texte von Frére Roger ausgesucht. Im Laufe des gemeinsamen Weges wurde deutlich gemacht: Gott ist Liebe. Wir brauchen nicht einsam, zweifelnd oder unsicher sein. Mit der Gewissheit angenommen zu sein können wir mutig voran gehen, uns öffnen und sogar Licht für andere sein.

Leckerer Kuchen, angeregte Gespräche, Basteln für die Kinder und Ostereierbingo für die Erwachsenen rundeten den Nachmittag ab. 

Gründonnerstag und Ostern

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

In der Karwoche ist die Kolpingsfamilie, vor allem die Jugend, traditionell bei vielen Angeboten fleißig unterwegs. So ging es auch dieses Jahr am Gründonnerstag mit Brot & Wein und den Betstunden los. Am Freitag und Samstag folgte das Rätschen und am Ostermontag der Emmausgang.

Brot & Wein

Nach der Abendmesse fanden sich am Abend des Gründonnerstags einige Mitglieder unserer Kolpingsfamilie zum gemeinsamen Brot & Wein zusammen, um in der Zeit bis zu den Betstunden gemeinsam zu verbringen. Bei verschiedenen Weinen und Broten saßen viele Besucher an langen Tafeln im kleinen Saal des Laurentiushauses beisammen. Die Kolpingjugend hat sich besonders über den bunten Mix an Besuchern vieler Altersgruppen erfreut. Gemeinsam wurde ein Stimmungsvoller Abend verbracht bis gegen kurz vor 22:00 Uhr zur ersten Betstunde in die Pfarrkirche aufgebrochen wurde.

Betstunde der Kolpingsfamilie

In drei Stationen nahm unser Liturgieteam die Besucher der Anbetstunde mit auf den Weg Jesu. Die Stellen des Markusevangeliums wurden ergänzt durch Impulse und Denkanstöße. Wie fühlte sich Jesus im Garten Gethsemane? Kenne ich ähnliche Gefühle und Situationen? Gemeinsam wurde gewartet, gebetet und gesungen.

Betstunde der Kolpingjugend

Eine halbe Stunde später schlossen sich auch die Jugendlichen den Besuchern der Pfarrkirche an, um den Abend mit der Anbetung besinnlich abzuschließen. Die Jugendgruppe „Backerbsen“ hat die diesjährige Betstunde inhaltlich zum Thema der Ölbergandacht vorbereitet. Mit einem kreativen Video und passenden Texten wurden die Szenen, welche sich vor über 2.000 Jahren zugetragen haben, in Sand gemalt und vertont. Mit dem abschließenden Segen wurden die anwesenden Personen in die anstehenden Kartage verabschiedet. Mit den bei Brot & Wein zusammengekommenen Spenden wurde der Brauch des Rätschens an den Kartagen unterstützt.

Rätschen 2024

Rund 25 Kolpingjugendliche rätschten am Karfreitag, den 29.03.2024 um 7:00, 12:00 und 18:00 Uhr, sowie am Karsamstag, den 30.03.2024 um 07:00 und 12:00 Uhr. Durch das Rätschen werden die Kirchenglocken ersetzt, welche von Gründonnerstag bis zur Osternacht verstummen. Im Anschluss an das morgendliche Rätschen, wurde gemeinsam im Laurentiushaus gefrühstückt und der Vormittag bei Tischtennis, Kicker, Kartenspielen und Co. verbracht. Am Samstagmittag wurde für alle zum Abschluss Pizza bestellt.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die dazu beitragen, dass diese schöne Tradition Jahr für Jahr stattfinden kann!

Mitgliederversammlungen

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

Am 22.03.24 fanden die alljährlichen Mitgliederversammlungen im Laurentiushaus statt. Bereits um 18 Uhr traf sich die Kolpingjugend und ab 20 Uhr begann die Versammlung des Gesamtvereins.

Versammlung der Kolpingjugend

Mit Interesse nahmen in diesem Jahr 29 Personen an der Versammlung der Kolpingjugend teil. Am Anfang stand der Impuls der Geistlichen Leitung der Kolpingjugend Patrick Lindermüller. Er griff das aktuelle Thema „Safe Spaces“ auf und ging darauf ein, dass unsere Jugendgruppen und wir uns füreinander den Raum geben, um uns sicher und geschützt zu fühlen. Souverän zeigte die Jugendleitung einen Rückblick auf das vergangene Jahr und gab Mitgliederzahlen und Kassenstand bekannt. Natürlich gab es auch einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen. Veronika wies u.a. auf das anstehende Rätschen hin und freute sich über die große Zahl derer, die den Gruppenleitungskurs besucht haben und nun einsatzbereit sind. Nicht das gewohnte Tandem der Jugendleitung, Veronika Hoffmann und Johannes Heubeck, führte durch den Abend voller Informationen, sondern Niklas Geirhos stand Veronika zur Seite, da Johannes leider verhindert war. Niklas stellte als Kassier auch die Ausgaben und Einnahmen des vergangenen Berichtsjahres dar. Reinhold Krebs war als einer der Kassenprüfer anwesend und bestätigte die einwandfreie und vorbildliche Kontoführung. Somit wurde das Jugendleitungsteam durch die Versammlung einstimmig, mit Enthaltung der Betroffenen, entlastet.

Lukas Huber gab ergänzende Infos zur Kronkorkenaktion und gab noch weitere Abgabemöglichkeiten bekannt. Inzwischen ist schon eine beachtliche Menge und vor allem auch Gewicht zusammengekommen.

Mitgliederversammlung Gesamtverein

Zufrieden zeigte sich Vorsitzender Sebastian Hornig mit der Beteiligung an der Versammlung des Gesamtvereins. Obwohl keine Wahlen anstanden, füllten mehr als 70 Personen aller Generationen den Saal.  Aufmerksam folgten die Anwesenden dem Impuls durch Präses Dominic Ehehalt. Er bezog sich auf die Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) im November 2023 in Ulm bei der Tagung der EKD-Synode veröffentlicht hat. Laut dieser hat für fast acht von zehn Befragten Religion keine oder nur wenig Bedeutung. Schon nächstes Jahr könnte der Anteil der christlich-konfessionell gebundenen Menschen in Deutschland unter 50 Prozent liegen. Kolping als christlicher Verein falle somit eine bedeutende Aufgabe zu.

Sebastian Hornig legte in seinem Bericht des Vorsitzenden in diesem Jahr den Fokus auf die vielen aktiv am Vereinsleben Beteiligten und stellte Gruppierungen und Arbeitskreise vor. Dazu lag auf den Tischen auch ein Rückblick zum Mitnehmen aus. Veronika Hoffmann gab im Anschluss einen Überblick über die Arbeit des Jugendleitungsteams. Den Kassenbericht trug Kassiererin Maria Geirhos vor und auch hier bestätigte Irmgard Heubeck als anwesende Kassenprüferin die vorbildliche Arbeit und der Vorstand wurde durch die Versammlung entlastet.

Ein Ausblick ins Jubiläumsjahr mit Save the Date Flyer, Informationen aus dem Vorstand und ein Bilderrückblick zum vergangenen Jahr rundeten den Abend ab. Gut versorgt mit interessanten Inhalten aus der Versammlung und Speisen und Getränken durch das Bewirtungsteam, war die Stimmung im Saal sehr gut. Wie immer blieben auch noch einige nach Versammlungsende zum geselligen Ausklang sitzen.

Ein herzliches Dankeschön an die vielen fleißigen Hände im Verein, die an diesem Abend und auch das ganze Jahr zum Gelingen und Erfolg beitragen, durfte natürlich in beiden Versammlungen nicht fehlen. Sebastian Hornig bedankte sich auch bei seinem Vorstandsteam und dem Jugendleitungsteam für die positive Zusammenarbeit, die ihm viel Freude macht. 

Treffen ehemaliger Jugendleitungen

Kolpingjugend, Kolpingsfamilie

In Vorbereitung auf das 50-jährige Jubiläum der Kolpingjugend im Jahr 2025 lud der Arbeitskreis ehemalige Jugendleitungen und Junge Erwachsenen Leitungen am 20.03.24 zum Treffen ins Laurentiushaus ein. In großer Runde wurden wertvolle Fakten gesammelt und Erinnerungen ausgetauscht.

Ein freudiges Hallo erklang im kleinen Saal des Laurentiushauses, als eine Person nach der anderen eintraf. Überraschend viele der ehemals in der Jugendarbeit engagierten folgten der Einladung zum Austausch und hatten sichtlich Spaß am Erzählen. Einige brachten Programme von früher, Fotoalben, Protokolle oder gar einen ganzen Karton voller Dias mit. Nun liegt es am Arbeitskreis Festschrift und Ausstellung das Material zu sichten, die vorhandene Chronik zu ergänzen und daraus bis zum März 2025 eine gelungene Festschrift und attraktive Ausstellung zu gestalten.

Bereits seit einem Jahr treffen sich im AK Jubiläum mehrere Personen, um das Jubiläumsjahr mit 100 Jahren Kolpingsfamilie und 50 Jahren Kolpingjugend vorzubereiten und zu strukturieren. Die geplante Ausstellung und die Festschrift zum Festakt am 30.03.25 werden in einer Untergruppe vorbereitet. Seit der Mitgliederversammlung am 22.03.24 gibt es einen Save the Date Flyer und die Vorfreude auf das Jubiläum ist groß.

Ein Highlight beim Treffen der Ehemaligen war, neben den vielen Anekdoten aus früheren Jahren, die zufällige Entdeckung der Plakate und Unterlagen, die damals zu 20 Jahren Kolpingjugend erstellt wurden. Diese lagen vergessen ganz oben im Eckschrank des Kolpingzimmers und sind nun eine wertvolle Ergänzung.

Winterfahrt nach Lermoos

Kolpingsfamilie

Am 9. März verbrachten 35 Schneebegeisterte, vorwiegend Ski- und Snowboardfahrer, einen sonnigen Tag in Lermoos.

Um 06.30 Uhr machten wir uns mit dem Reiseunternehmen Bögler auf die zweistündige Fahrt in die Tiroler Zugspitzarena nach Lermoos. Dort angekommen hat uns schon die Sonne begrüßt, im Tal herrschten allerdings bescheidene Schneeverhältnisse. Mit der Gondel auf dem Berg angekommen, erwarteten uns dann aber super Pistenverhältnisse und wenige Leute. Wir mussten kaum anstehen und konnten den Tag in vollen Zügen genießen.

Der Großteil ließ den Tag in den nahgelegenen Après-Ski Bars „Lahme Ente“ und Juxbar ausklingen. Wer es etwas ruhiger wollte, stärkte sich nach dem Skitag in einer Wirtschaft. Um 19.00 Uhr traten wir den Heimweg an.