Im November 2025 reisten sieben Personen als Delegation des Diözesanverbandes Augsburg nach Indien, um dort Kolping Indien, einige Kolpingsfamilien und Lebenssituationen hautnah kennenzulernen. Am 24. März berichtete unser Kolpingmitglied Judith Hitzelberger von der interessanten und intensiven Reise.
15 interessierte Personen fanden sich im kleinen Saal des Laurentiushauses ein und bekamen einen sehr anschaulichen Eindruck von dieser Projektreise in die indischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Kerala. In Anlehnung an das Begrüßungsritual, das die Indienreisenden mehrfach erlebten, wurden sie mit der kreisenden Bewegung eines Blumengestecks „gereinigt“. Anschließend gaben sich die Besucher gegenseitig symbolisch einen Punkt, das dritte Auge, als Zeichen für Segen auf die Stirn.
Nach dieser Einstimmung erfuhren die Zuhörer zunächst etwas über die Reiseroute, den Nationalverband Indien und die touristischen Highlights, die die Gruppe besichtigte. Schwerpunkt der Reise lag jedoch auf der Begegnung mit Menschen und den Projekten, die durch die Rudolf Geiselberger Stiftung unterstützt werden. So wurde in Worten und Bildern von Minderheiten im Slum oder Naturreservat, vom Milchvieh-, Toiletten- und Hausbauprojekt oder auch der Rolle der Frau bei Kolping und in der indischen Gesellschaft berichtet. Die Beispiele machten deutlich, dass Kolping Indien die Spenden sinnvoll einsetzt und das Prinzip Adolph Kolpings „Hilfe zur Selbsthilfe“ praktisch umsetzt.
Am Ende des Vortrags kamen noch einige weitergehende Fragen auf und es entstand so manches interessante Gespräch.