Bei der Bundesversammlung von Kolping Deutschland vom 7. bis 9. November 2025 in Köln wählten die rund 250 Delegierten einen neuen Bundesvorstand – jünger, weiblicher und voller Tatendrang. Mit großer Freude gratulieren wir Walter Fehle zu seiner Wiederwahl.
An der Spitze steht nun Klaudia Rudersdorf (61, Diözesanverband (DV) Essen), die als langjährige stellvertretende Bundesvorsitzende viel Erfahrung mitbringt. Unterstützt wird sie von den Stellvertretern Michaela Brönner (35, DV Würzburg) und Sven-Marco Meng (39, DV Würzburg). Neuer Bundespräses ist Sebastian Schulz (46, DV Paderborn), der bereits seit 2017 als Diözesanpräses in Paderborn tätig ist. Maria Adams (62, DV Köln) wurde erneut als Geistliche Leiterin bestätigt.
Fünf neue Gesichter wurden in das Gremium gewählt. Unter den zehn weiteren Mitgliedern des Bundesvorstands ist auch wieder Walter Fehle. Er ist seit 1983 Kolpingmitglied, seit 2005 engagiert er sich mit Herzblut in verschiedenen Funktionen im Vorstand unserer Kolpingsfamilie und seit 2021 auf Bundesebene. Dort bringt er seine Erfahrung unter anderem in der AG Leitbild konkret, der Steuerungsgruppe Begleiten und Beraten (BuB) und der Satzungskommission ein.
Was ihn antreibt, beschreibt Walter selbst am besten:
„Meine Motivation für den Bundesvorstand kommt aus der Arbeit vor Ort. Ich komme aus einer starken und aktiven Kolpingsfamilie, die gegen den Trend immer noch wächst – und ich möchte meine Erfahrungen aus der Ortsarbeit in alle Ebenen des Verbandes einbringen.“
Wir freuen uns mit Walter über das Vertrauen, das ihm erneut geschenkt wurde, und wünschen ihm für seine weitere Arbeit im Bundesvorstand viel Freude, Kraft und Gottes Segen.
Weitere Beschlüsse
Die Delegierten beschlossen bei der Bundesversammlung unter anderem die Umbenennung von Kolpingwerk Deutschland in Kolping Deutschland und verankerten den Ausschluss wegen Unvereinbarkeit in der Satzung. Damit ist eine Kolping-Mitgliedschaft unvereinbar mit einer Mitgliedschaft in der Alternative für Deutschland (AfD). Kolping Deutschland bekennt sich zudem zur Klimaneutralität und verpflichtet sich, die eigene Arbeit auf Bundesebene bis spätestens 2035 und dann dauerhaft klimaneutral zu gestalten. Weiter wurden die Erwartungen von Kolping Deutschland für die anstehenden Debatten für den angekündigten Reformprozess der sozialen Selbstverwaltung abgestimmt. Weitere Informationen im Bericht vom Diözesanverband.