Diözesanversammlung 2026

Verband

Mit drei Delegierten und weiteren Teilnehmern war die Kolpingsfamilie Bobingen bei der Diözesanversammlung des Kolpingwerks Augsburg am 25. April 2026 stark vertreten. Vorgestellt wurde u. a. das Mitmachprojekt „175 gute Taten“.

Die Diözesanversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ von Kolping in der Diözese Augsburg zu der wir, wie alle Kolpingsfamilien, drei Delegierte mit Stimmrecht entsenden dürfen. Mit Robert Hitzelberger als Diözesanvorsitzenden sind wir Bobinger auf Diözesanebene stets präsent. Darüber hinaus berichtete Walter Fehle in seiner Funktion als Mitglied des Bundesvorstands über aktuelle Themen auf Bundesebene und verwies auf die neu erschienene Orientierungshilfe „Die AfD ist keine Alternative!“.

Unsere vorherige stellvertretende Vorsitzende Judith Hitzelberger führte unseren neuen Beisitzer Jonas Strampp in die Arbeit auf Diözesanebene ein und stellte ihm viele Kolpingfreunde vor. Stefanie Bobinger engagierte sich im Tagungspräsidium und übernahm somit gemeinsam mit Anna-Maria Högg von der KF Diedorf die Moderation. Als Teil der Wahlkommission führte sie die Wahl Mechthild Gerbigs (KF Schongau) als Regionalbeauftrage für die Bezirke Altbayern/Paargau und Würmseegau durch.

Jubiläumsprojekt „175 gute Taten“

Darüber hinaus engagiert sich Steffi gemeinsam mit Florian Vogl in der Projektgruppe „175 gute Taten“. Nächstes Jahr feiern wir 175 Jahre Kolping in der Diözese Augsburg mit einem Mitmachprojekt. 175 gute Taten sollen das vielfältige Engagement der Kolpingsfamilien und Kolping-Einrichtungen im Bistum sichtbar machen. Gemeinsam wurden mit den Delegierten Projektideen gesammelt.

Auch für Bobingen gibt es schon die ersten Überlegungen, denn wir können in unterschiedlichen Gruppierungen mehrere gute Taten beisteuern, die im Aktionszeitraum von September 2026 bis Juli 2027 durchgeführt werden sollen. Darunter fällt beispielsweise auch die 72-Stunden-Aktion des BDKJs, deren Projekte auch gewertet werden.

Wer Ideen für eine gute Tat hat, kann sich gerne bei Stefanie, Paul, dem Vorstand oder dem Jugendleitungsteam melden. Gesucht werden neue, kreative und gemeinschaftliche Aktionen, mit denen Kolping vor Ort sichtbar wird und die eine positive Wirkung im Sinne Kolpings haben.

Prävention als Pflichtaufgabe

Inhaltlich bewegte ein Vortrag von Johannes Norpoth, Mitglied im Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz, die Delegierten. „Jede verhinderte Tat bedeutet vor allem: kein lebenslanges Leid für Opfer und Angehörige!“ Dieser Satz von Johannes Norpoth machte klar, warum Prävention gegen sexualisierte Gewalt eine „Pflichtaufgabe für alle Verantwortlichen im Verband“ ist. Passend dazu beschloss die Diözesanversammlung ein Institutionelles Schutzkonzept für den Diözesanverband. Vor Ort setzen wir dieses wichtige Thema gemeinsam mit der Pfarreiengemeinschaft um.

Darüber hinaus machte eine Satzungsänderung den Weg frei für eine neue Zusammenarbeit auf Diözesanebene: Ab der Wahl im kommenden Jahr gibt es kein Diözesanpräsidium mehr, der Vorstand wird verkleinert und mit dem neuen Diözesanforum wird eine neue Plattform für die Koordination der inhaltlichen Arbeit eingeführt.

Ulrike Marcher, stellvertretende Diözesanvorsitzende, berichtete des Weiteren, dass 23,77 % der Kolping-Mitglieder in der Diözese Augsburg der Kolpingjugend angehören. Kein anderer Diözesanverband in Deutschland hat einen höheren Anteil an jungen Mitgliedern. In ganz Deutschland liegt der Jungendanteil bei 17,38 %. Kolpingsfamilien, die prozentual und in absoluten Zahlen die ersten drei Plätze beim Mitgliederzuwachs belegt haben, überreichte Ulli ein kleines Präsent. Jonas konntet dieses für uns entgegen nehmen, da wir neben Blonhofen-Aufkirch, Dietmannsried, Legau, Neuburg und Peißenberg erneut in diesem Ranking vertreten waren.