Mit großen Augen bestaunten die Kinder die Gruppe von Häusern, die in winterlicher Landschaft im heutigen Adventsfenster stehen. Musikalisch umrahmt von Adventsliedern, erzählte Irmi Heubeck die Geschichte von Swabedu, dessen Einwohner kleine, warmherzige Wesen mit einem Pelzchen über der Schulter waren. Immer wenn sie sich begegneten waren sie freundlich zueinander und schenkten sich ein Pelzchen. Doch dann säte ein grüner Kobold Misstrauen und Geiz unter den Bewohnern. Schnell wurden anstatt Pelzchen nur noch harte Steine verschenkt. Nach und nach zogen sich alle zurück, plötzlich lebte jeder für sich allein. Doch dann kam ein weiser alter Mann. Dieser rief alle Dorfbewohner zusammen und konnte sie davon überzeugen, dass jeder sein Fellchen großzügig verschenken kann. Denn bei der nächsten Begegnung bekommt er ja auch wieder eines zurück. So entstand in Swabedu wieder Vertrauen und ein geselliges Miteinander, - es wurde erzählt, gesungen und gelacht. Genauso wie vor den Adventsfenstern der Kolpingsfamilie.

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